Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Celle zu mehreren wetterbedingten Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Insgesamt waren sieben Einsätze zu absolvieren.
In der Innenstadt am Kleinen Plan entfernten die Einsatzkräfte Dachziegeln die auf die Straße zu fallen drohten. Im Krähenberg war ein größerer Ast auf die Straße gefallen und musste entfernt werden. In der Bergstraße war ein Sonnenschirm auf ein Dach geweht. In der Burgstraße unterstützte die Feuerwehr die Stadt Celle bei zwei Ästen die zu fallen drohten. Im Bauernkamp waren an fünf Bäumen Äste bzw. Kronen abgebrochen und mussten entfernt werden. In der Sprengerstraße befand sich ein Ast auf dem Fahrradweg.
Im Anschluss rückten die Einsatzkräfte noch zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes aus.
Im Einsatz war jeweils die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache.
Unwetter über Celle - einsatzreiche Nacht für die Celler Feuerwehr!
Vom späten Abend an bis in die Nacht zog eine Gewitterfront mit Starkregen über die Residenzstadt.
Um 23:00 Uhr erfolgte die erste Alarmierung der Celler Feuerwehr zu einem wetterbedingten Einsatz. Im Birnbaumweg waren mehrere Kellerzugänge sowie die Fahrbahn unter Wasser. Durch die Einsatzkräfte wurde das Wasser mit mehreren Tauchpumpen abgepumpt. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Einsatzzahlen schlagartig zu, sodass weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle nachalarmiert wurden. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr wurde der Stabsraum und die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring besetzt. Von hier wurde der Gesamteinsatz geleitet und die eingesetzten Kräfte koordiniert. Insgesamt waren 21 Einsätze zu bewältigen. Hauptsächlich war Wasser in Keller eingedrungen. Die Einsatzstellen wurden durch die Feuerwehr gesichtet und soweit möglich und erforderlich das Wasser abgepumpt.
Neben reinen wetterbedingten Einsätzen rückte die Feuerwehr auch zu drei automatischen Feuermeldungen aus. Hier lag jeweils kein Brandereignis vor.
Ein größerer Einsatz war in der Dörnbergstraße durch die ehrenamtlichen Helfer abzuarbeiten. Hier stand eine Tiefgarage teilweise bis zu 30 cm unter Wasser.
Der letzte Einsatz werden gegen 03:30 Uhr beendet werden.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache, Altencelle, Bostel, Garßen, Hustedt Scheuen und Westercelle sowie die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr.
Am Samstagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Bostel zu einer Personensuche im Ortsteil Bostel alarmiert. Gesucht wurde eine 79 Jahre alte und an Demenz erkrankte weibliche Person. Die Frau war seit Freitagnachmittag aus einem örtlichen Pflegeheim abgängig. Zuvor erfolgten bereits Suchmaßnahmen der Polizei Celle.
Zunächst wurde durch die Einsatzkräfte der Ortsbereich Bostel abgesucht. Nachdem diese Suche erfolglos verlief wurde der Suchbereich erweitert und die Ortsfeuerwehren Altenhagen, Garßen und Scheuen sowie die Außenwache Heese der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache nachalarmiert. Zusätzlich wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr und die Drohnengruppen der Feuerwehren Bröckel und Lohheide unterstützend alarmiert. Durch die Einsatzkräfte wurde stufenweise ein erweiterter Suchradius abgesucht. Die Suche erfolgte bodengebunden mit Fahrzeugen, Fußtrupps und per Fahrrad. Zusätzlich erfolgte eine Suche aus der Luft mit zwei Drohnen.
Die Gesamtsuche verlief bis in den frühen Nachmittag ergebnislos und wurde um 16:30 Uhr abgebrochen.
Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und Snacks erfolgte durch den Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz.
Im Einsatz waren rund 90 Einsatzkräfte.
Hinweis: Sensible Daten wurden auf den Bildern per KI unkenntlich gemacht bzw. entfernt.
Explosionsgefahr auf Abfallentsorgungsanlage in Altencelle - Spezialkräfte sprengen Gefahrstoff!
Am Vormittag wurde die Feuerwehr Celle auf die Abfallentsorgungsanlage in Altencelle gerufen. Hier wurde ein Gefäß mit ausgetrockneter / kristallisierter Pikrinsäure abgegeben. Von dem Stoff geht im vorgefundenen Zustand eine hohe Explosionsgefahr aus.
Die Abfallentsorgungsanlage wurde geschlossen und evakuiert sowie der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt. Durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altencelle wurde der Brandschutz sichergestellt. Durch die Polizei Celle wurden Spezialkräfte der Bundespolizei aus Hannover nachgefordert. Diese sprengten den Stoff kontrolliert in einem geschützten Bereich nahe dem Auffindeort. Hierbei wurde durch die Ortsfeuerwehr Altencelle weiter der Brandschutz sichergestellt.
@polizei.celle
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Altencelle, der Brandmeister vom Dienst sowie die Landes- und Bundespolizei.
Am Dienstag um 22:45 Uhr wurden wir zu einer Personenrettung nach Scheuen alarmiert.
Auf einem Übungsplatz der Bundeswehr waren zwei Fallschirmspringer in Bäumen gelandet. Mit Hilfe einer Drehleiter konnte ein Soldat aus ca. sechs Meter Höhe gerettet werden sowie eine weitere Soldatin aus rund 10 Meter Höhe mit Hilfe einer tragbaren Leiter. Beide Fallschirmspringer waren unverletzt. Die Rettung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Scheuen und Groß Hehlen sowie der Rettungsdienst. Zur Unfallursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Am Samstag wurde die Feuerwehr Celle zu einem verunfallten LKW in der Allerstraße alarmiert.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen war das Fahrzeug bei einem Wendemanöver mit einem Stein kollidiert, hierbei wurde der seitliche Tank beschädigt und Kraftstoff trat aus. Durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache wurde der ausgetretene Kraftstoff zunächst aufgefangen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde durch den nachalarmierten Chemie- und Strahlenschutzzug der Stadtfeuerwehr der beschädigte Tank abgepumpt, so dass kein weiterer Kraftstoff austreten konnte.
Bei dem verunfallten Lkw handelte es sich um ein Kühlfahrzeug, dass rund 15 Tonnen tiefgekühlte Fracht geladen hatte, ein Betrieb der Kühleinrichtung war nicht mehr möglich. Durch die Celler Feuerwehr wurde ein 45 kVA Stromerzeuger auf einem Anhänger nachgefordert und über diesen die Stromversorgung des Lkw und somit eine weitere Kühlung der Ladung sichergestellt.
Neben der Feuerwehr Celle waren die Polizei und die untere Wasserbehörde im Einsatz.
Die Evakuierung wurde abgebrochen, es handelt sich nicht um einen Blindgänger!
Am heutigen Sonntag hätte in Celle eine Evakuierung aufgrund eines Blindgängerverdachts in der Itagstraße - im Bereich der dortigen Bahnanlagen - stattfinden sollen. In einem Radius von 1.000 Metern um den Verdachtsfall hätten die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Wohnungen bis 10 Uhr verlassen müssen.
Am Gesamteinsatz waren alle Celler Hilfsorganisationen, die Polizei, das THW und die DLRG, sowie weitere Organisationen beteiligt. Die Gesamtkoordination erfolgte durch die Stadt Celle.
Ein Schwerpunkt der Feuerwehr Celle lag in der Einrichtung eines Stabes mit Fachberatern und Verbindungspersonen anderer Organisationen.
Eine Großteil der Einsatzkräfte aller neun Ortsfeuerwehren der Stadt Celle hätte bei der direkten Evakuierung zum Einsatz kommen sollen, um hier eine abschließende Gebietskontrolle durchzuführen. Hierzu wurde das betroffene Gebiet in vier Einsatzabschnitte gegliedert. Ein Einsatz war nicht mehr erforderlich, da sich der Verdacht nicht bestätigte.
Des Weiteren stellte die Feuerwehr Celle eine Logistik-Komponente und einen sogenannten "roten Zug" für Einsätze außerhalb der Evakuierung.
Koordinative und organisatorische Aufgaben im Stab der Feuerwehr und in den Leitungen der Einsatzabschnitte fielen der Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle zu. Hierbei wurde sie durch ELW-Gruppen aus dem Landkreis Celle (Bergen, Flotwedel und Südheide) unterstützt
Im Aufgabenbereich der Celler Feuerwehr waren rund 330 Ehrenamtliche im Einsatz. Im Gesamteinsatz waren ca. 700 Kräfte beteiligt.
In der vergangenen Nacht wurde die Ortsfeuerwehr Westercelle zu einer Tierrettung alarmiert. Einer aufmerksamen Spaziergängerin war ein eingeklemmter Igel aufgefallen. Dieser steckte in einem Zaun fest. Befreiungsversuche verliefen jedoch erfolglos. Gemeinsam konnte das Tier dann aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Am Sonntag um 01:31 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zur Unterstützung bei der Evakuierung eines Zuges angefordert.
Aufgrund eines Oberleitungsschadens war ein Regionalzug im Gleisbereich zwischen Denickestraße Einmündung Lauensteinstraße sowie Neuenhäuser Straße Einmündung Windmühlenstraße zum Stehen gekommen und eine Evakuierung der 141 Passagiere zum Bahnhof Celle notwendig.
Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde die betroffene Strecke von rund 500 Metern notdürftig ausgeleuchtet. Im Anschluss wurden die Insassen in Kleingruppen zum Bahnsteigbereich des Celler Bahnhofes geführt. Der Gesamteinsatz erfolgte in enger Absprache mit dem zuständigen Eisbahnverkehrsunternehmen und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, die Fachgruppe Lichtmast der Ortsfeuerwehr Garßen sowie die Polizei.
Celler Feuerwehr rettet Reh aus Regenrückhaltebecken!
Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Celle zu einer Tierrettung in den Bremer Weg alarmiert. Hier war ein Reh in ein Regenrückhaltebecken geraten und konnte dies von alleine nicht mehr verlassen.
Zur Rettung des Tiers gingen zwei Wasserretter der Feuerwehr Celle mit speziellen Anzügen in das Becken. Zunächst floh das Reh vor den Helfern. Nach einiger Zeit konnte sich ein Feuerwehrmann dem Tier jedoch behutsam nähern. Er sicherte das Tier, so dass beide ans Ufer gezogen werden konnten. Hier floh das Reh offensichtlich unverletzt in die angrenzende Vegetation.
Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache.