Feuer in Gebäude

Feuer in Gebäude

Feuer in einem Einfamilienhaus in Bostel – Feuerwehr rettet Katze aus Lebensgefahr!

Um 16:19 Uhr wurden wir zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dach eines Einfamilienhauses in Bostel alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Das Erd- und Obergeschoss eines Wohnhauses waren stark verraucht. Qualm drang im Bereich einer Dachgaube aus dem Gebäude. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Jedoch wurden zwei Katzen vermisst. Die Lage und Ausdehnung des Brandes waren unklar.

Unverzüglich ging ein Trupp zur Erkundung in das Gebäude vor. Des Weiteren ging eine Drehleiter in der Hofeinfahrt in Stellung. Die Erkundung im Gebäude ergab, dass der Brandherd sich im Bereich eines Raumes der Dachgaube befand. Jedoch war ein Zugang von innen schwierig, so dass ein weiterer Angriff über die Drehleiter vorgenommen wurde.

Zur Brandbekämpfung kamen insgesamt vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Es brannten u. a. diverse Einrichtungsgegenstände. Eine Katze konnte durch die Einsatzkräfte aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Diese dauern gegenwärtig noch an.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bostel, Altenhagen, Garßen und Celle-Hauptwache. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei Celle.


Rauchentwicklung im Schloss

Rauchentwicklung im Schloss

Rauchentwicklung im Celler Schloss – Einsatz im Kellergewölbe!

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Celle zunächst zu einer automatischen Feuermeldung in das Celler Schloss alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Einsatzmeldung. Im Kellergewölbe des erstmals 1318 erwähnten Gebäudes war es zu einer Verrauchung gekommen. Die Ursache war zunächst unklar.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde sofort eine eingehende Erkundung durchgeführt. Erste Gäste und Beschäftigte des Schlosstheaters mussten das Gebäude verlassen. Die Vorstellung des Theaters hatte noch nicht begonnen.

Die Erkundung der Einsatzkräfte ergab einen technischen Defekt innerhalb einer Batteriestation einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Mehrere Batterien mussten durch die Einsatzkräfte ausgebaut werden. Gleichzeitig erfolgte eine aufwendige Belüftung der Gewölbegänge.

Personen wurden nicht verletzt. Die Vorstellung des Theaters konnte durchgeführt werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Celle Rettungsdienst und die Polizei Celle.

Waldbrand

Waldbrand

Waldbrand in Altencelle – rund 8.000 m² Unterholz brennen – Lagemeldung 14:00 Uhr!

Am Donnerstagvormittag um 11:23 Uhr wurde die Feuerwehr Celle gemeinsam mit Wehren der Samtgemeinden Flotwedel und Lachendorf zu einem Waldbrand im Bereich des Ahnsbecker Weges alarmiert. Die genaue Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt. Eine Rauchwolke war deutlich zu erkennen.

Durch die Einsatzkräfte konnte der Brand dann genau lokalisiert werden. Es brannte rechts- und linksseitig des Ahnsbecker Weges, ungefähr im Bereich der Stadtgrenze. Das Feuer hatte sich im Unterholz auf ungefähr 5.000 m² ausgebreitet. Ebenfalls standen gelagerte Holzstämme in Brand. Abgesetzt der Haupteinsatzstelle brannten ebenfalls ca. 300 m² Wald im Unterholz. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung mit mehreren D- und C-Rohren eingeleitet. Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in drei Einsatzabschnitte gegliedert.  Hervorzuheben ist hierbei die gute gemeindeübergreifende Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung wurde durch den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Altencelle übernommen. Dieser wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Führungsgruppe Einsatzleitung bei seiner Tätigkeit unterstützt. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dauern jedoch gegenwärtig noch an.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde an der Einsatzstelle ein 5.000 Liter Wasserbehälter aufgebaut und die weitere Löschwasserversorgung im Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt.

Lagemeldung vom 25.08.2022 um 14:00 Uhr


Gefahrstoff ausgetreten

Gefahrstoff ausgetreten

Gefahrstoffaustritt in Celler Krankenhaus!

Am heutigen Vormittag wurden wir zu einem ausgetretenen Gefahrstoff in einem Krankenhaus alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage. Ein unbekannter Stoff war in einem Raum ausgetreten. Zwei Personen klagten über Reizungen. Ebenfalls lag eine Verschleppung des Stoffes in einen Kellerflur vor. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine weitere Verschleppung des Stoffes in einen Müllcontainer im Außenbereich festgestellt.

Durch die Einsatzkräfte des Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle wurde der Stoff aufgenommen und gebunden. Hierzu kam ein Trupp unter Körperschutzform 2 zum Einsatz. Ein weiterer Trupp nahm den Stoff im Müllcontainer auf. Im Anschluss erfolgten Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Bereichen.

Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Celle Rettungsdienst und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, sowie die Polizei Celle

Gebäudebrand

Gebäudebrand

Wohngebäudebrand – Celler Feuerwehr verhindert Brandausbreitung!


Am 07. Juni um 1:48 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Brand in den Tribünenbusch alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte ein Carport mit Geräteschuppen in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf das Dachgeschoss des direkt angrenzenden Wohngebäudes übergegriffen. Ebenfalls drohte eine Brandausbreitung auf das Nachbargebäude. Hier waren erste Scheiben eines Wintergartens durch die Wärmestrahlung geplatzt. Personen befanden sich nicht in Gefahr.

Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierzu wurde im Ersteinsatz eine Riegelstellung errichtet, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf kamen vier Trupps zur Brandbekämpfung im Außenangriff und ein Trupp im Innenangriff zum Einsatz. Des Weiteren wurde ein Wenderohr über eine Drehleiter vorgenommen. Eine weitere Drehleiter ging mit Wenderohr vorsorglich in Stellung. Der Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten mussten weite Teile der Dachverkleidung aufgenommen werden, um Brandnester aufzufinden und abzulöschen.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken erfolgte durch den Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei.

Parallel mussten die Einsatzkräfte einen Mülltonnenbrand in der Kirchhofstraße ablöschen.


Rauchentwicklung aus S-Bahn

Rauchentwicklung aus S-Bahn

Am Sonntagmorgen um 4:09 Uhr wurde die Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort “Brennt Lokomotive” in die Trüllerstraße alarmiert.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Triebzuges der S-Bahn feststellen. Personen befanden sich nicht in Gefahr.

Durch die Einsatzkräfte wurde eine Brandbekämpfung vorbereitet. Ein direktes Vorgehen war jedoch aufgrund der Gefahren an Bahnanlagen, die hier insbesondere durch den Strom der Oberleitung und am Zug gegeben waren, nicht möglich. Durch die Deutsche Bahn und den Betreiber der S-Bahn mussten zunächst die Voraussetzungen zum Arbeiten am Zug geschaffen werden. In dieser Zeit nahm die Rauchentwicklung ab. Im Anschluss erfolgte eine Kontrolle der Brandstelle auf dem Dach des Zuges mit einer Wärmebildkamera. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war dann nicht erforderlich. Der Einsatz konnte nach zwei Stunden beendet werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, die Polizei und die Bundespolizei sowie die Deutsche Bahn und der Betreiber der S-Bahn.


Busunfall

Busunfall

Busunfall am Morgen – Mehrere Verletzte!

Am Montagmorgen kam es auf der Braunschweiger Heerstraße im Bereich der Kreuzung zur Altenceller Schneede zu einem Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen. Hierbei sind zwei Busse eines örtlichen Nahverkehrsunternehmens aufeinander aufgefahren.

Mehrere verletzte Personen mussten infolge des Unfalls durch den Rettungsdienst versorgt werden. Insgesamt waren beide Busse mit 92 Personen und jeweils einem Fahrer besetzt. Aufgrund der großen Anzahl von betroffenen Personen wurde eine MANV-Lage ausgelöst. MANV steht für Massenanfall von Verletzten und bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Personen versorgt werden muss. Somit war der Rettungsdienst mit mehreren Rettungsmitteln, dem organisatorischen Leiter und einem Notarzt vor Ort. Nach gegenwärtigen Kenntnisstand wurden 32 Personen leicht verletzt.

Durch die Feuerwehr wurden größere Mengen auslaufende Betriebsstoffe gebunden und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Außerdem wurde der Rettungsdienst bei seiner Tätigkeit unterstützt.

Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei im Einsatz.

Zur Unfallursache und Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Gebäudebrand

Gebäudebrand

Gebäudebrand in ehemaliger Schule in Westercelle – unübersichtliche Lage für die Feuerwehr!

Am späten Freitagnachmittag um 18:14 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Gebäudebrand in den Grafftring im Stadtteil Westercelle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt veränderte sich die Lage ständig, u. a. sollten sich noch Personen im Gebäude befinden. Aufgrund der Lagemeldungen veranlasste der Einsatzleiter eine Erhöhung der Alarmstufe, weitere Einsatzkräfte wurden nachalarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle war die Lage unübersichtlich. Betroffen war ein ehemaliges Schulgebäude auf dem verwaisten Gelände des Jugenddorfes in Westercelle. Obwohl das Gebäude leer steht, war zunächst davon auszugehen, dass sich noch Personen, insbesondere Kinder, im Gebäude befinden. Lage und Ausdehnung des Brandes im Gebäude waren unklar. Rückseitig schlugen Flammen aus dem Erdgeschoss, das Feuer hatte sich hier bereits auf die Fassade des Gebäudes ausgebreitet. Eine weitere Brandausbreitung auf das Flachdach des Gebäudes drohte.

Unverzüglich wurde die Absuche des Gebäudes und die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Absuche des Gebäudes verlief negativ, es befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Der Brand konzentrierte sich auf das Erdgeschoss. Hier brannte ein ehemaliger Unterrichtsraum in Vollbrand.

Die Brandbekämpfung des brennenden Schulraumes wurde hauptsächlich im Innenangriff durch den Haupteingang des Gebäudes durchgeführt. Im rückwärtigen Bereich erfolgte die Brandbekämpfung im Außenangriff. Hier wurde auch eine Drehleiter zur Brandbekämpfung des Fassadenbrandes eingesetzt. Eine Ausbreitung des Brandes auf das Flachdach konnte verhindert werden. Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte gegliedert.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich auch bei diesem Einsatz schwierig, da u. a. große Teile der Gebäudefassade geöffnet werden mussten, um Brandnester abzulöschen.

Der Einsatz zeigte die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte über die Grenzen der Residenzstadt hinaus, so war neben den Ortsfeuerwehren Westercelle und Celle-Hauptwache sowie der Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle auch die Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf aus der Samtgemeinde Wathlingen im Einsatz.

Neben der Feuerwehr waren die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Johanniter Unfall Hilfe übernahm die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken. Insgesamt befanden sich über 90 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle.


Brennt Gartencenter

Brennt Gartencenter

Gartencenter in Vollbrand!


Am Dienstagmorgen um 4:54 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Brand innerhalb eines Gartencenter alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Meldung, das Gebäude sollte in Vollbrand brennen. Durch den Einsatzleiter wurde unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung veranlasst und somit weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Lage bei Eintreffen:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung. Das ca. 40 Meter mal 25 Meter große Gebäude brannte in voller Ausdehnung. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Vier Katzen des Betriebes konnten jedoch nicht mehr gerettet werden.

Brandbekämpfung:

Durch die Einsatzkräfte wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei galt es zunächst eine Ausbreitung des Brandes auf weitere, direkt anschließende Gebäude, zu verhindern. Dieses Einsatzziel konnte durch eine Riegelstellung erreicht und somit eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.

Bei der Brandbekämpfung kamen insgesamt fünf C-Rohre und ein B-Rohr im Innen- und Außenangriff zum Einsatz. Zusätzlich wurde die Brandbekämpfung von zwei Drehleitern mit je einem Wenderohr unterstützt. Während der Löscharbeiten stürzte das Gebäude teilweise ein. Das Feuer hatte sich ebenfalls auf den Keller des Gebäudes ausgebreitet, hier kamen zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung zum Einsatz.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte gegliedert. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt.

Löschwasserversorgung:

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde u. a. ein Tiefbrunnen in einem Gewerbegebiet herangezogen. Außerdem wurde die Wasserversorgung über drei Hydranten sichergestellt. Vom Tiefbrunnen und von einem Hydranten musste je eine lange Wegstrecke zur Einsatzstelle verlegt werden. Hierbei wurde auch der Schlauchwagen der Celler Feuerwehr eingesetzt.

Nachlöscharbeiten:

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig und aufwendig. Um alle Brandnester ablöschen zu können, musste das Dach teilweise mit einem Bagger und einem Teleskoplader geöffnet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den späten Vormittag an.

Einsatzkräfte:

Im Einsatz waren insgesamt über 80 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Altenhagen, Bostel und Celle-Hauptwache sowie der Rettungsdienst des Landkreises Celle. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken erfolgte durch die Johanniter Unfallhilfe. Weiter im Einsatz waren die Polizei Celle und der örtliche Energieversorger.

Einsatzbilder:


Wohnungsbrand

Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Celle: Feuerwehr rettet vier Personen und mehrere Tiere – Wohnung steht in Vollbrand

In der Nacht rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Großeinsatz in die Bahnhofstraße in Celle aus. Um 1:43 Uhr wurde die Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lagemeldung. Rauch sollte aus einer Wohnung dringen, mehrere Personen in ihren Wohnungen eingeschlossen sein.

Lage bei Eintreffen der Feuerwehr:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigten sich die ersten Lagemeldungen. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines mehrgeschossigen Mehrfamilien- und Geschäftshauses brannte in voller Ausdehnung. Der Treppenraum des Gebäudes war stark verraucht. Rauch drang straßenseitig aus einem Fenster. Im rückwärtigen Bereich drangen dichter Qualm und Flammen aus der Brandwohnung. Mehrere Personen befanden sich auf ihren Balkonen oberhalb der Brandwohnung, der Fluchtweg durch den Treppenraum war abgeschnitten.

Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Lageskizze des rückwärtigen Bereichs

Menschenrettung und Brandbekämpfung:

Unverzüglich wurden durch die Feuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. In vorderen Bereich ging zunächst ein Trupp zur Brandbekämpfung vor, um eine weitere Ausbreitung des Brandes durch die Wohnungstür in den Treppenraum zu verhindern und den Bereich zu sichern. Um eine weitere Verrauchung zu verhindern, wurde ein Rauchvorhang eingesetzt.

Durch einen weiteren Trupp erfolgte die Rettung einer Person aus dem vierten Obergeschoss mittels Fluchthaube über den Treppenraum. Bei einer Fluchthaube handelt es sich um eine Haube, die einer Person über das Gesicht gezogen werden kann. Durch einen integrierten Filter kann die Person durch einen verrauchten Bereich hindurch gerettet werden.

Weitere Personen wurden im rückwärtigen Bereich u. a. über tragbare Leitern von ihren Balkonen gerettet. Durch eine Hofdurchfahrt einer Parallelstraße konnte eine spezielle kleine Drehleiter den Einsatzort anfahren und in Stellung gehen.

Die Versorgung der geretteten Personen erfolgte durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle. Insgesamt wurden durch den Rettungsdienst 18 betroffene Personen gesichtet, versorgt oder betreut. Bei den betroffenen Personen handelte es sich um 13 Erwachsene und 5 Kindern.

Eine Ausbreitung des Brandes konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. An die Brandbekämpfung schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an.

Mehrere Tiere gerettet:

Im weiteren Einsatzverlauf konnten aus den Wohnungen auch diverse Kleintiere durch die Feuerwehr gerettet werden. Hierunter befanden sich auch mehrere Katzen und Katzenbabys. Die eingesetzten Feuerwehrleute zeigten hier unbekannte Talente als „Tierfänger“, denn nicht jedes verängstigte Tier erkannte die Hilfe sofort.

Leider sind in der Brandwohnung auch mehrere Kaninchen verstorben.

Einsatzkräfte:

Im Einsatz waren über 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes des Landkreises Celle. Der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und der Polizei. Durch die Freiwillige Feuerwehr Celle waren 12 Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Westercelle sowie der Führungsgruppe Einsatzleitung im Einsatz.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Weitere Betreuung der Betroffenen

Die Betreuung der Betroffenen wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Johanniter Unfallhilfe und den Arbeiter Samariter Bund (ASB) sichergestellt.

Insgesamt waren zunächst 16 Personen durch die Einsatzkräfte zu betreuen. Für sechs Personen wurde eine weitere Betreuung und Unterbringung in der Unterkunft der Johanniter organisiert, bevor sie in eine andere Unterbringung gefahren werden konnten.