Die geplante Evakuierung am 29. März beschäftigte uns bereits mehrere Wochen im Vorfeld. Neben der Führung der Stadtfeuerwehr wurde auch die Führungsgruppe Einsatzleitung (FüGrEL) bereits sehr früh in die Planungen eingebunden. Durch Mitglieder der Sondereinheit wurden Konzepte und Strukturen erarbeitet, die Arbeit des Stadtbrandmeisters mit seinen beiden Vertretern unterstützt, der Personaleinsatz geplant, Kommunikationspläne erarbeitet und insbesondere die Errichtung des Stabes vorbereitet und durchgeführt.

Am 29. März waren dann auch die Mitglieder der FüGrEL mit die Ersten im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring. Der Stab wurde eingerichtet und der Funkraum besetzt. Ebenfalls wurde der Betrieb von vier Einsatzabschnittsleitungen vorbereitet sowie die eintreffenden Kräfte koordiniert. Unterstützt wurde die FüGrEL an diesem Tag durch die ELW-Gruppen aus Bergen, Hermannsburg und Flotwedel.

Frühzeitig konnte der Einsatz dann abgebrochen werden, da sich der Blindgängerverdacht nicht bestätigte.

Die Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung waren zum Zeitpunkt des Einsatzabbruchs bereits seit Wochen mit Herzblut und viel Engagement im Einsatz. Sie planten und organisierten im Hintergrund, waren Ansprechpartner und Koordinator und dies natürlich ehrenamtlich!