Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Celle zu einem Kellerbrand in die Altenceller Schneede im Stadtteil Blumlage alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war aus einem Kellerfenster des achtgeschossigen Wohngebäudes eine Rauchentwicklung festzustellen. Personen befanden sich nicht in Gefahr, der Treppenraum des Wohngebäudes war rauchfrei. Die genaue Lage und Ausdehnung des Brandes waren zunächst unklar.
Unverzüglich ging ein Trupp zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Kellergeschoss vor. Durch den Trupp konnte ein stark verrauchter Kellerraum mit mehreren Holzverschlägen festgestellt werden. Offene Flammen waren nicht vorhanden. Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurde der betroffene Raum vom Brandgut befreit und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Es hatten gelagerte Gegenstände gebrannt. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle wurden während des Einsatzes rund 30 Bewohner betreut. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Altencelle sowie der Rettungsdienst, die Polizei und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes.
Balkon eines achtgeschossigen Wohngebäudes in Vollbrand – Mehrere Wohnungen verraucht!
Am Montag um 16:45 Uhr wurden wir zu einem Zimmerbrand auf den Vorwerker Platz alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage: Flammen schlugen aus dem Balkon im Erdgeschoss eines achtgeschossigen Wohngebäudes. Es drohte ein Flammenüberschlag in die oberen Stockwerke. Es war nicht bekannt, ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung befanden. Die Ausdehnung des Brandes war unbekannt.
Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Hierbei kam ein Trupp unter Atemschutz zum Einsatz, der im weiteren Einsatzverlauf auf den Balkon vorging. Eine weitere Ausdehnung des Brandes konnte verhindert werden. Aufgrund der Hitzeentwicklung waren die Scheiben zwischen Balkon und Wohnung geplatzt, so dass es zu einer starken Verrauchung der zum Balkon gehörigen Wohnung kam. Bei einer Absuche der Wohnung konnten keine Personen festgestellt werden. Zwei Katzen konnten jedoch nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Außenbereich wurden alle Wohnungen oberhalb der Brandwohnung kontrolliert. Insgesamt waren vier weitere Wohnungen durch den Brandrauch betroffen. Aus einer dieser Wohnungen wurde eine Katze gerettet. Ein Feuerwehrmann wurde hierbei durch einen Katzenbiss verletzt. Die Katze wurde dem Tierschutz übergeben.
Einige Bewohner wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut und gesichtet.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Garßen, Groß Hehlen und Celle-Hauptwache. Des Weiteren war der Rettungsdienst, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei im Einsatz.
Am Sonntag um 1:38 Uhr (Sommerzeit) wurde die Feuerwehr Celle zu einem Wohnungsbrand in die historische Altstadt von Celle alarmiert. Nähere Informationen lagen zu diesem Zeitpunkt nicht vor.
Lage bei Eintreffen:
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ergab sich folgende Lage: Es brannte im Erdgeschoss eines Fachwerkhauses in der Zöllnerstraße Ecke Rabengasse. Das Erdgeschoss wird von einem Gastronomiebetrieb genutzt. Mehrere Personen waren in den Obergeschossen des viergeschossigen Gebäudes eingeschlossen. Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt.
Menschenrettung:
Unverzüglich wurde durch die Einsatzkräfte die Menschenrettung eingeleitetet. Hierbei ging zunächst ein Trupp über eine tragbare Leiter in das zweite Obergeschoss vor. Hier wurden zunächst drei Personen betreut. Die betroffene Wohnung war rauchfrei. Anschließend wurden die Personen über eine Drehleiter gerettet. Eine weitere Person wurde über den Treppenraum ins Freie gebracht. Insgesamt wurden somit vier Personen durch die Feuerwehr aus dem Brandobjekt gerettet. Eine Person hatte sich selbstständig aus dem Gebäude begeben. Zwei weitere Personen hatten den Brand bemerkt und sich in das Objekt begeben, um Personen zu warnen. Alle Betroffenen Personen wurden im Anschluss durch den Rettungsdienst betreut und versorgt. Insgesamt waren sieben Personen betroffen. Zu Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen, es musste aber keine Person in ein Krankenhaus transportiert werden.
Brandbekämpfung:
Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz in das Erdgeschoss vor. Im hinteren Teil brannte die Küche des Gastronomiebetriebes in Vollbrand. Das Feuer konnte mit einem C-Rohr gelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung des Brandes wurde verhindert. Zwei Gasflaschen wurden aus dem Gebäude gebracht und im Außenbereich gekühlt. An die Brandbekämpfung schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Insgesamt kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Des Weiteren gingen zwei Drehleitern in Stellung, so kam in der Zöllnerstraße eine DLA(K) 23/12 und in der Rabengasse eine DLK 12/9 – die speziell für die Altstadt konzipiert ist – zum Einsatz.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Einsatzende:
Die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle gegen 2:30 Uhr (Winterzeit) verlassen.
Einsatzkräfte:
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Groß Hehlen, die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr, die Logistik-Gruppe sowie der Rettungsdienst und die Polizei. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Durch die Celler Feuerwehr waren 13 Fahrzeuge im Einsatz.
Am Sonntag um 01:31 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zur Unterstützung bei der Evakuierung eines Zuges angefordert.
Aufgrund eines Oberleitungsschadens war ein Regionalzug im Gleisbereich zwischen Denickestraße Einmündung Lauensteinstraße sowie Neuenhäuser Straße Einmündung Windmühlenstraße zum Stehen gekommen und eine Evakuierung der 141 Passagiere zum Bahnhof Celle notwendig.
Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde die betroffene Strecke von rund 500 Metern notdürftig ausgeleuchtet. Im Anschluss wurden die Insassen in Kleingruppen zum Bahnsteigbereich des Celler Bahnhofes geführt. Der Gesamteinsatz erfolgte in enger Absprache mit dem zuständigen Eisbahnverkehrsunternehmen und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, die Fachgruppe Lichtmast der Ortsfeuerwehr Garßen sowie die Polizei.
Am Dienstagvormittag wurden wir zur BBS III in der Straße „Am Reiherpfahl“ in Altenhagen alarmiert. Vor Ort war es zu zwei kleineren Bränden im Schulgebäude gekommen, die jedoch zu einer starken Verrauchung in Teilen des Gebäudes geführt haben.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt und die Brände durch Mitarbeitende gelöscht worden. Die durch die Schule eingeleiteten Maßnahmen waren vorbildlich.
Durch die Kräfte der Feuerwehr wurden die zwei Brandstellen eingehend kontrolliert. Im Anschluss wurden die betroffenen Bereiche belüftet und entraucht. Weitere Informationen zur Brandursache und Art des Brandes kann die Feuerwehr nicht machen. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altenhagen, Bostel, Garßen und Celle-Hauptwache.
Aufgrund der Rauchentwicklung kam es zu mehreren betroffenen Personen. Insgesamt 16 Personen wurden durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle gesichtet und teilweise vor Ort versorgt. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Rettungsdienst waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und der organisatorische Leiter im Einsatz. Zu Art und Umfang von Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben.
Am Freitagnachmittag um 15:22 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zunächst zu einem beginnenden Flächenbrand in das Altenceller Feld alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte breitete sich das Feuer schnell in einen Bestand junger Bäume und Buschwerk aus. Die Lage war durch die schnelle Brandausbreitung sehr dynamisch.
Unverzüglich wurde durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenenerhöhung veranlasst und somit weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Ebenfalls wurde der Wassertransportzug Süd der Stadtfeuerwehr Celle nachalarmiert. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Zug für die Vegetationsbrandbekämpfung der erst in diesem Jahr aufgestellt wurde.
Der Brand breitete sich auf rund 60.000 bis 80.000 m² Fläche aus. Die Brandbekämpfung wurde von drei Seiten durchgeführt, hierbei kamen zehn D-Rohre zum Einsatz. Während der Brandbekämpfung musste die B3 zwischen Altencelle und Westercelle voll gesperrt werden. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräften. Der Brandbekämpfung schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an, diese dauerten bis 17:30 Uhr. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache, Altencelle, Westercelle und Altenhagen.
Sehr positiv bewertete Stadtbrandmeister Uwe Wiechmann im Anschluss an die Brandbekämpfung den Einsatz einer der beiden neuen Wassertransportzüge. Durch die Alarmierung konnten schnell zusätzliche wasserführende Fahrzeuge in den Einsatz gebracht werden. Die Organisation und Führung des Zuges lief sehr gut und die Kräfte konnten hervorragend in den bestehenden Einsatz eingebunden werden. Die Gründung der Wassertransportzüge Nord und Süd innerhalb der Stadt Celle war ein sehr guter und zukunftsorientierter Schritt.
Scheunenbrand in Hustedt –Asbest und schwierige Wasserversorgung erschweren Löschmaßnahmen!
Am Samstag, den 22. Februar um 18:09 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Gebäudebrand in die ehemalige Justizvollzugsanstalt Salinenmoor im Ortsteil Hustedt alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellten diese einen Scheunenbrand in voller Ausdehnung fest. Die ehemalige Justizvollzugsanstalt war vom Brand nicht betroffen. Personen waren nicht in Gefahr.
Einsatzobjekt: Betroffen war eine Scheune in Salinenmoor im Bereich der ehemaligen Justizvollzugsanstalt. Die Scheune hatte eine Länge von ca. 35 Metern und eine Breite von rund 15 Metern.
Erstmaßnahmen: Aufgrund der Lage wurden durch den Einsatzleiter mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Um ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude, angrenzende Vegetation und gelagerte Heuballen zu verhindern, richteten die Einsatzkräfte rund um das Brandobjekt Riegelstellungen ein. Hierbei kamen mehrere C-Rohre zum Einsatz.
Schwierige Löschwasserversorgung: Da am Brandobjekt und in der direkten Umgebung zunächst keine Löschwasserentnahmestelle zur Verfügung stand wurde ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde eine rund 1000 Meter lange Schlauchleitung zu einem landwirtschaftlichen Brunnen hergestellt. Hierbei kam der Schlauchwagen 2000 der Celler Feuerwehr zum Einsatz. Außerdem konnte ein weiterer Brunnen zur Wasserversorgung genutzt werden.
Asbest erschwert Löschmaßnahmen: Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass das Scheunendach aus Eternitplatten bestanden hatte und eine Kontamination des Brandobjektes mit Asbest bestehen könnte. Aus diesem Grund mussten die direkten Löschmaßnahmen zunächst eingestellt werden. Zur Einschätzung der Lage und Beratung des Einsatzleiters wurde fachkundiges Personal des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen. Die Fachberater bestätigen eine Gefährdung durch Asbest. Aufgrund der Expertise der Fachberater blieben die direkten Löschmaßnahmen eingestellt und werden erst am Sonntag mit Unterstützung des THW fortgesetzt. An der Einsatzstelle verblieb eine Brandwache.
Weitere Maßnahmen: Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in vier Einsatzabschnitte gegliedert. Die Führungsgruppe Einsatzleitung unterstützte den Einsatzleiter bei seiner Tätigkeit organisatorisch. Die Logistik-Gruppe sorgte für eine sichere Dekontamination der eingesetzten Trupps und Gerätschaften. Außerdem führte sie Material und Ausrüstung der Einsatzstelle zu.
Rettungsdienst und Versorgung der Einsatzkräfte: Zur Absicherung der Einsatzkräfte befand sich an der Einsatzstelle ein Rettungswagen des Rettungsdienstes des Landkreises Celle. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken sowie kleinen Snacks übernahm der Malteser Hilfsdienst gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz. Die Brandwache wurde mit warmen Essen versorgt.
Löschmaßnahmen am Sonntag fortgesetzt: Am heutigen Sonntag wurden die Löschmaßnahmen beim Scheunenbrand in Hustedt fortgesetzt. Der Einsatzstelle in Salinenmoor wurden zwei Radlader des Technischen Hilfswerkes aus Burgdorf und Rotenburg zugeführt. Durch die Radlader wird das Brandgut auseinandergezogen. Dies ermöglicht den Einsatzkräften der Feuerwehr ein Ablöschen der in der Scheune gelagerten Strohballen. Gegen 12:20 Uhr konnte durch den Einsatzleiter „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten werden aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen. (Stand: 23.02. um 12:25 Uhr)
Einsatzkräfte:
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte folgender Einheiten im Einsatz:
Freiwillige Feuerwehr Celle – Ortsfeuerwehr Hustedt
Freiwillige Feuerwehr Celle – Ortsfeuerwehr Scheuen
Freiwillige Feuerwehr Celle – Ortsfeuerwehr Groß Hehlen
Freiwillige Feuerwehr Celle – Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache
Freiwillige Feuerwehr Celle – Führungsgruppe Einsatzleitung
Freiwillige Feuerwehr Celle – Logistik-Gruppe Hauptwache
Freiwillige Feuerwehr Celle – Fachgruppe Lichtmast Garßen
13 Einsätze in den ersten Stunden des neuen Jahres / Carport und PKW brennen in Vollbrand – Feuer greift auf Gebäude über!
Ruhig endete das vergangene Jahr für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Celle. Der letzte Einsatz 2024 war eine Tierrettung in Altencelle zur Mittagszeit. Das Tier entfernte sich jedoch kurz vor seiner Rettung selbstständig vom Einsatzort. Ein weiterer Einsatz war daher nicht erforderlich.
Das neue Jahr begrüßten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Residenzstadt einsatzfrei, bevor am 01. Januar 2025 um 00:18 Uhr die erste Alarmierung erfolgte. In der Mummenhofstraße brannte Unrat. Im Anschluss musste die Feuerwehr zu 12 weiteren Einsätzen in den ersten sechs Stunden des neuen Jahres ausrücken (insgesamt 13 Einsätze). Handelte es sich zumeist um brennenden Unrat, Hecken oder Müllbehältnisse, rückte um 5:59 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften in die Mummenhofstraße im Ortsteil Vorwerk aus. Hier brannten bei Eintreffen der Feuerwehr ein Carport sowie ein darunter abgestellter PKW in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf die Fassade eines angrenzenden Reihenendhauses übergegriffen. Personen waren nicht in Gefahr. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung eingeleitet, so dass eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte. Hierbei kamen drei C-Rohre zum Einsatz. Das verrauchte Wohngebäude musste durch die Feuerwehr belüftet und entraucht werden.
Im Einsatz waren bei den vorgenannten Einsätzen die Ortsfeuerwehren Altenelle, Celle-Hauptwache, Westercelle und Groß Hehlen.
Zu Brandursachen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Die Freiwillige Feuerwehr Celle wünscht ein frohes und gesunden neues Jahr!
Unbekannte Flüssigkeit in Wohngebäude ausgetreten!
Am 31.12.2024 um 00:17 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in den Herzog-Ernst-Ring alarmiert. In einem Aufzug eines Mehrparteienhauses war eine unbekannte Flüssigkeit ausgetreten. Mehrere Personen klagten über Unwohlsein und wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Insgesamt waren sechs Personen betroffen.
Durch die Feuerwehr ging zunächst ein Trupp zur Erkundung unter Atemschutz vor. Der Trupp konnte einen unbekannten Stoff im Bereich des Aufzuges bestätigen. Der betroffene Aufzug wurde gesichert, so dass eine weitere Benutzung ausgeschlossen werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf ging ein Trupp unter Körperschutzform 2 vor und nahm mehrere Proben des Stoffes. Eine Testung ergab, dass kein Gefahrstoff vorlag. Eine genaue Stoffbestimmung konnte nicht erfolgen. Im Anschluss wurde der Stoff neutralisiert und aufgenommen. Ein weiterer Einsatz war durch die Feuerwehr nicht erforderlich.
Informationen zum Gesundheitszustand der betroffenen Personen liegen der Feuerwehr nicht vor.
Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst und die Polizei.
In der vergangenen Nacht rückten wir zu zwei Brandeinsätzen innerhalb einer Stunde aus. Hierbei befanden sich jeweils noch Personen in den betroffenen Wohnungen.
Zunächst wurden die Einsatzkräfte um 23:42 Uhr in die Hannoversche Straße alarmiert. Hier brannten Gegenstände in einer Wohnung, in der sich noch eine Person befand. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. Die Person konnte die Wohnung anschließend selbständig verlassen und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Durch die Einsatzkräfte wurde das Brandgut aus der Wohnung entfernt und abgelöscht. Im Anschluss wurde das Objekt belüftet.
Um 00:40 Uhr wurde die Celler Feuerwehr dann zu einem ausgelösten Rauchmelder in einer Wohnung in der Straße „Am Holzhof“ alarmiert. Brandgeruch sollte wahrzunehmen sein. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Durch die Einsatzkräfte wurde die leicht verrauchte Wohnung geöffnet. Ursache war angebranntes Essen im Herd. Eine Person befand sich noch in der Wohnung. Das angebrannte Essen wurde durch die Feuerwehr entfernt und die Wohnung anschließend über einer Drehleiter belüftet.
Im Einsatz waren jeweils die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei.
Zur Brandursache, Schadenshöhe und zu Art und Umfang von Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.