Hochwasser

Hochwasser

Hochwassereinsätze am Heiligabend

Die Pegel der Flüsse in der Residenzstadt steigen in den letzten Tagen wie in vielen Teilen Deutschlands. Große Flächen an Aller und Fuhse sind inzwischen überflutet. Die Pegel steigen weiter. Bisher musste die Freiwillige Feuerwehr Celle nur zu wenigen hochwasserbedingten Einsätzen ausrücken, dies änderte sich am Heiligabend.

Alten- und Pflegeeinrichtung von Wasser bedroht!

Der Haupteinsatzpunkt befand sich zunächst in der Jägerstraße. Das Hochwasser der Fuhse drohte massiv in ein Alten- und Pflegeheim einzudringen, sodass gegen 18:30 Uhr die Feuerwehr alarmiert wurde. Der Einsatzstelle wurden zunächst Sandsäcke zugeführt und im Anschluss damit begonnen, einen Damm aus Sandsäcken zu errichten.

Zur weiteren Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen und die weiteren Maßnahmen gemeinsam getroffen. So wurde der Sandsackdamm weitergebaut und stetig neue Sandsäcke zugeführt. Im vom Fluss abgewandten Bereich wurde mit dem Abpumpen des Wassers begonnen, sodass ein Eindringen des Wassers in das Gebäude verhindert werden konnte. Jedoch drang in den geschützten, dem Fluss abgewandten Bereich weiterhin Wasser ein, sodass die Barriere aus Sandsäcken verstärkt werden musste.

Da sich während des laufenden Einsatzes abzeichnete, dass weitere Einsatzstellen im Stadtgebiet zu bewältigen sein werden, wurde die Einsatzstelle an das Technische Hilfswerk übergeben. Durch die Feuerwehr wurde weiterhin logistisch bei der Zuführung von Sandsäcken unterstützt. Das Technische Hilfswerk errichtete einen Wall aus Sandsäcken und pumpte weiterhin Wasser aus dem geschützten Bereich ab. Der weitere Betrieb wurde gegen drei Uhr an die DLRG übergeben.

Aufgrund der allgemeinen Lage war es notwendig, das Alten- und Pflegeheim zu evakuieren. Entsprechende Maßnahmen wurden durch den Rettungsdienst getroffen.

Weitere Hochwassereinsätze

Im weiteren Verlauf des Abends und der Nacht wurde die Feuerwehr Celle zu weiteren Hochwassereinsätzen gerufen. Hierbei handelte es sich um vollgelaufene Keller. Meist drückte das Grundwasser in die Räumlichkeiten. Die Einsatzstellen wurden zunächst gesichtet, da die Feuerwehr nur bei großen Mengen Wasser oder einer akuten Gefahr helfen kann. So mussten mehrere Keller abgepumpt werden, in denen z. B. die Heizungsanlage oder Elektrik in Gefahr waren. Jedoch kann die Feuerwehr das Nachfließen von Wasser nicht verhindern, sodass die Bürgerinnen und Bürger hier auf Eigenmittel verwiesen werden müssen.

Stabsraum besetzt

Die Gesamteinsatzleitung wurde durch den Stadtbrandmeister bzw. seinen Stellvertreter übernommen. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung wurde der Stabsraum und die Rufzentrale im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring besetzt. Von hier wurden die Einsatzkräfte und Einsatzmittel koordiniert sowie der Gesamteinsatz geleitet.

Weitere Sandsäcke wurden gefüllt

Die Gesamtsituation machte es notwendig, weitere Sandsäcke zu befüllen. Hierzu wurden am 24. 12. gegen 23:00 Uhr weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert und auf dem Gelände der Stadtentwässerung die Sandsackfüllmaschine der Celler Feuerwehr in Betrieb genommen. Die Arbeiten dauerten bis ca. 3:30 Uhr am 1. Weihnachtstag an. Unterstützt wurden die Arbeiten durch Mitarbeiter der Stadtentwässerung Celle und der Stadt Celle.

Gesamteinsatz

Insgesamt kam es an diesem Abend zu 16 Einsätzen.

Eingesetzte Kräfte

Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache

Ortsfeuerwehr Altenhagen

Ortsfeuerwehr Bosten

Fachgruppe Lichtmast der Ortsfeuerwehr Garßen

Technisches Hilfswerk – Ortsverband Celle

Zur Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken:

Malteser Hilfsdienst Celle

Deutsches Rotes Kreuz Celle

Bericht: 25.12.2023 um 04:30 Uhr


Gebäudebrände

Gebäudebrände

Haupt- und Nebengebäude brennen in der Kuckuckstraße

Am Sonntagabend um 21:43 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Kuckuckstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung, sodass durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenerhöhung veranlasst wurde und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert worden.

Bei Eintreffen der Feuerwehr drang straßenseitig dichter Rauch aus dem betroffenen Gebäude (Hauptgebäude). Teilweise waren offene Flammen sichtbar. Rückseitig schlugen Flammen in den Garten. Der Brand hatte sich bis in den Dachbereich des Hauptgebäudes ausgebreitet. Im Garten brannte ebenfalls ein Nebengebäude. Dieses war vom Hauptgebäude abgesetzt und stand in keiner direkten Verbindung. Personen befanden sich nicht in Gefahr.

Durch die Einsatzkräfte wurde unverzüglich die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff eingeleitet. Hierbei kamen straßenseitig u. a. zwei Drehleitern zum Einsatz. Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte gegliedert. An die Löscharbeiten schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Hierbei mussten große Bereiche der Wand- und Deckenverkleidung sowie das Dach geöffnet werden, um Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten konnten am 04. Dezember gegen 00:15 Uhr abgeschlossen werden.

Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache mit 16 Fahrzeugen. Der Einsatzleiter und die Einsatzabschnittsleiter wurden bei ihrer Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Celler Feuerwehr unterstützt. Maßnahmen der Einsatzstellenhygiene wurde durch die Logistik-Gruppe umgesetzt. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken erfolgte durch den Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz. Ein Dank geht an die Straßenmeisterei Celle der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für die Unterstützung mit einem Streufahrzeug und Streusalz. Durch die Minusgrade hatte sich die Einsatzstelle teilweise in eine „Eisbahn“ verwandelt. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei Celle.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.


Gebäudebrand

Gebäudebrand

Am 25. Januar um 16:59 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einer Feuermeldung in die Fuhrberger Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Einsatzmeldung. Flammen sollten aus dem Dachstuhl eines Wohnhauses schlagen. Es war nicht bekannt, ob sich noch Personen in dem Gebäude befanden.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Unverzüglich wurde durch den Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung veranlasst und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert.  

Lage bei Eintreffen:

Bei Eintreffen ergab sich folgende Lage: Es befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Jedoch waren fünf Personen und ein Hund betroffen. Das Wohnhaus brannte im Bereich des Dachstuhls und des Dachgeschosses in Vollbrand. Flammen schlugen mehrere Meter in den Himmel. Eine starke Rauchentwicklung war schon von Weitem zu erkennen. Vier der betroffenen Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Zur Art der Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Der Hund wurde vor Ort von den Bewohnern in einem Wohnmobil sicher untergebracht und im späteren Einsatzverlauf durch die Feuerwehr weiter versorgt.

Brandbekämpfung:

Unverzüglich wurde durch die Feuerwehr die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierzu gingen mehrere Trupps unter Atemschutz im Innenangriff vor. Von außen gingen zwei Drehleitern in Stellung. In dem L-förmigen Gebäude hatte sich die Flammen weit ausgebreitet, so dass sich die Brandbekämpfung schwierig gestaltete. Insbesondere im Dachgeschoss loderten die Flammen immer wieder auf. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine besonders kleine Drehleiter (DLK 12-9) im Hof des Gebäudes positioniert, um hier gezielt die Dachhaut öffnen zu können. Somit waren im Gesamteinsatz drei Drehleitern – auch gleichzeitig – eingesetzt.

Aufgrund eines Teileinsturzes des Gebäudes mussten die Löschmaßnahmen im Inneren teil- und zeitweise eingestellt werden. Durch das Technische Hilfswerk erfolgte im Anschluss eine fachkundliche Beurteilung zur Einsturzgefährdung.

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Gegen 20:20 Uhr konnte durch den Einsatzleiter „Feuer aus“ an die Einsatzleitstelle gemeldet werden. Im Anschluss konnten die Einsatzkräfte nach und nach die Einsatzstelle verlassen und die Fahrzeuge für weitere Einsätze neu bestücken.

Einsatzkräfte:

Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und des Technischen Hilfswerks. Allein durch die Freiwillige Feuerwehr Celle waren rund 80 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Neben der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, war die Ortsfeuerwehr Westercelle, die Führungsgruppe Einsatzleitung und die Logistik-Gruppe im Einsatz.

Durch das Deutsche Rote Kreuz und den Malteser Hilfsdienst wurde die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken sowie kleinen Snacks sichergestellt.


Waldbrand

Waldbrand

Waldbrand in Altencelle – rund 8.000 m² Unterholz brennen – Lagemeldung 14:00 Uhr!

Am Donnerstagvormittag um 11:23 Uhr wurde die Feuerwehr Celle gemeinsam mit Wehren der Samtgemeinden Flotwedel und Lachendorf zu einem Waldbrand im Bereich des Ahnsbecker Weges alarmiert. Die genaue Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt. Eine Rauchwolke war deutlich zu erkennen.

Durch die Einsatzkräfte konnte der Brand dann genau lokalisiert werden. Es brannte rechts- und linksseitig des Ahnsbecker Weges, ungefähr im Bereich der Stadtgrenze. Das Feuer hatte sich im Unterholz auf ungefähr 5.000 m² ausgebreitet. Ebenfalls standen gelagerte Holzstämme in Brand. Abgesetzt der Haupteinsatzstelle brannten ebenfalls ca. 300 m² Wald im Unterholz. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung mit mehreren D- und C-Rohren eingeleitet. Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in drei Einsatzabschnitte gegliedert.  Hervorzuheben ist hierbei die gute gemeindeübergreifende Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung wurde durch den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Altencelle übernommen. Dieser wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Führungsgruppe Einsatzleitung bei seiner Tätigkeit unterstützt. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dauern jedoch gegenwärtig noch an.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde an der Einsatzstelle ein 5.000 Liter Wasserbehälter aufgebaut und die weitere Löschwasserversorgung im Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt.

Lagemeldung vom 25.08.2022 um 14:00 Uhr


Gebäudebrand

Gebäudebrand

Wohngebäudebrand – Celler Feuerwehr verhindert Brandausbreitung!


Am 07. Juni um 1:48 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Brand in den Tribünenbusch alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte ein Carport mit Geräteschuppen in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf das Dachgeschoss des direkt angrenzenden Wohngebäudes übergegriffen. Ebenfalls drohte eine Brandausbreitung auf das Nachbargebäude. Hier waren erste Scheiben eines Wintergartens durch die Wärmestrahlung geplatzt. Personen befanden sich nicht in Gefahr.

Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierzu wurde im Ersteinsatz eine Riegelstellung errichtet, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf kamen vier Trupps zur Brandbekämpfung im Außenangriff und ein Trupp im Innenangriff zum Einsatz. Des Weiteren wurde ein Wenderohr über eine Drehleiter vorgenommen. Eine weitere Drehleiter ging mit Wenderohr vorsorglich in Stellung. Der Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten mussten weite Teile der Dachverkleidung aufgenommen werden, um Brandnester aufzufinden und abzulöschen.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken erfolgte durch den Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei.

Parallel mussten die Einsatzkräfte einen Mülltonnenbrand in der Kirchhofstraße ablöschen.


Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand im Nordfeld – 10 Personen aus Wohnungen gerettet

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Celle: Am 29. Juni um 4:36 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in das Nordfeld im Stadtteil Vorwerk alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Einsatzmeldung. Es brannte in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Mehrere Personen waren in ihren Wohnungen eingeschlossen.

Lage bei Eintreffen:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte im 1. Obergeschoss eines Mehrparteienhauses eine Wohnung in voller Ausdehnung. Aus den Fenstern der Wohnung drang dichter Qualm und Flammen. Das Feuer hatte sich bereits teilweise bis in den Treppenraum ausgebreitet, so dass dieser stark verraucht war. Mehreren Personen in den darüberliegenden zwei Stockwerken war der Fluchtweg abgeschnitten. Diese hatten sich auf die Balkone ihrer Wohnungen gerettet.

Bereits auf der Anfahrt hatte der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenerhöhung veranlasst.

Menschenrettung – 10 Personen mit Leitern aus Wohnungen gerettet!

An der Einsatzstelle wurde unverzüglich die Menschenrettung eingeleitet. Hierbei kamen im rückwärtigen Bereich des Wohnhauses, an den Balkonen zunächst tragbare Leiern zum Einsatz, die im weiteren Einsatzverlauf durch eine Drehleiter unterstütz wurden. Hier lag der Schwerpunkt der Menschenrettung.

Im vorderen Bereich des Gebäudes kam im Ersteinsatz eine Drehleiter zum Einsatz, die nach kurzer Zeit durch eine zweite Drehleiter ergänzt wurde. So wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr konnten in kurzer Zeit zehn Personen aus ihren Wohnungen gerettet werden.

13 Verletzte Personen – Rettungsdienst im Einsatz

Die 10 geretteten Personen wurden durch die Feuerwehr an den Rettungsdienst des Landkreises Celle übergeben. Dieser richtete eine Verletztensammelstelle ein. Hier wurden die geretteten Personen versorgt und betreut. Im Rahmen des Rettungsdiensteinsatzes wurde „MANV 15 ausgelöst“. MANV

bedeutet „Massenanfall an Verletzten“ und bezeichnet eine große Anzahl an verletzten Personen die versorgt werden muss. Der Regelrettungsdienst wurde somit durch ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppe ergänzt.

Nach Sichtung aller Betroffenen wurden 13 verletzte Personen festgestellt, hievon mussten 11 in ein Krankenhaus transportiert werden.

Brandbekämpfung

Bereits bei Eintreffen der Feuerwehr stand die betroffene Wohnung in Vollbrand. Mehrere Fenster der Wohnung waren aufgrund der starken Hitze geplatzt. Beim Vorgehen des ersten Trupps unter Atemschutz schlugen die Flammen bereits in den Treppenraum. Hitze und Rauchentwicklung waren sehr stark, so dass sich u. a. bereits Teile der Decke abgeplatzt waren. Bei der Brandbekämpfung kamen insgesamt zwei C-Rohre zum Einsatz. Im Rahmen der Brandbekämpfung und der Nachlöscharbeiten waren mehrere Atemschutztrupps eingesetzt.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt.

Einsatzkräfte

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache und Groß Hehlen, der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit dem Regelrettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, die Polizei Celle sowie der örtliche Energieversorger.

Einsatzende

Die letzten Einsatzkräfte konnte die Einsatzstelle gegen 06:30 Uhr verlassen.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Feuer in Seniorenheim

Feuer in Seniorenheim

Feuer in einem Seniorenwohnheim in der St.-Annen-Straße
Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen im Großeinsatz

Celle. Am 28. Februar um 2:22 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer automatischen Feuermeldung in ein Seniorenheim in die Sankt-Annen-Straße im Stadtteil Blumlage alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lage. Rauch sollte aus dem Gebäude dringen. Durch den Brandmeister vom Dienst wurde unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung veranlasst. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle sowie des Rettungsdienstes wurden alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage wie folgt dar: Es brannte im 2. Obergeschoss eines Seniorenheims. Ein Wohnbereich war verraucht. 10 Personen sollten direkt betroffen sein. Genaue Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt.

Im Ersteinsatz gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung, Erkundung und Brandbekämpfung in den betroffenen Bereich vor. Insgesamt kamen während des Einsatzes acht Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Durch die Feuerwehr wurde eine Evakuierung innerhalb des Gebäudes durchgeführt, so wurden 10 Personen aus dem direkt betroffenen Bereich sowie mehrere Personen aus den angrenzenden Bereichen in untere Stockwerke evakuiert. Hierbei wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst unterstützt. Als Brandherd konnte ein Feuer in einem Bewohnerzimmer ausgemacht werden, der Brand konnte schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde zu diesem Zeitpunkt niemand.

Durch den Rettungsdienst wurde aufgrund der Lage MANV 25 ausgelöst. MANV steht für Massenanfall von Verletzten und beschreibt eine Situation, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss. Hierbei wird der Regelrettungsdienst durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen verstärkt. Der Einsatz des Rettungsdienstes erfolgte im Hauptteil im Anschluss an den Feuerwehreinsatz und konzentrierte sich auf eine Betreuungslage. So wurden die Bewohner durch die Einsatzkräfte gesichtet und weiter betreut.

In der ersten Phase des Einsatzes waren 15 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle, drei Rettungswagen und ein Notarzt des Rettungsdienstes des Landkreises Celle, der Führungsdienst Landkreis Celle als organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie die Polizei Celle im Einsatz.

Im weiteren Einsatzverlauf der Betreuungsphase kam eine Großzahl an Personal und Fahrzeugen der Celler Hilfsorganisationen zum Einsatz.

Austritt Wasserstoffperoxid

Austritt Wasserstoffperoxid

Gefahrguteinsatz auf der B214

CELLE. Am 02. Mai um 08:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug, der Ortsfeuerwehr Altencelle und der Dekon-Einheit auf die Bundesstraße 214 Altencelle in Richtung Eicklingen alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte Gefahrstoff aus einem Fahrzeug austreten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage. Auf der Ladefläche eines Pickups wurden mehrere Kanister mit Wasserstoffperoxid in flüssiger Form sowie mehrere Säcke mit einem Granulat desselben Stoffes transportiert. Aus bisher ungeklärter Ursache ist aus einem Kanister sowie aus einem Sack Wasserstoffperoxid ausgetreten. Der in flüssiger Form transportierte Stoff war auf die Straße und das angrenzende Erdreich geflossen. Der Fahrer des Fahrzeuges hatte offenbar den ätzenden Stoff eingeatmet und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Celler Feuerwehr wurden zunächst Absperrmaßnahmen getroffen. Die Bundesstraße wurde durch die Polizei voll gesperrt. Im Anschluss ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der leckgeschlagene Kanister und der Sack durch Trupps unter Chemikalienschutzanzügen geborgen und in speziellen Säcken sicher verpackt. Gleiches galt für weitere kontaminierte Gegenstände auf der Ladefläche des Pickups. Der bereits ausgetretene Stoff wurde mit speziellen Bindemitteln gebunden. Durch die Dekon-Einheit wurde vor Ort eine Dekontamination der Einsatzkräfte durchgeführt.

Der Einsatz dauerte bis in die Mittagsstunden. Weitere Maßnahmen wurden durch Spezialfirmen ergriffen.

Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Dekon-Einheit der Feuerwehr Celle, die Freiwillige Feuerwehr Altencelle, der Brandmeister vom Dienst als Einsatzleiter, der Rettungsdienst, der Malteser Hilfsdienst als Sanitätsdienst, die Polizei, die Untere Wasserbehörde sowie die Straßenmeisterei des Landes Niedersachsen.

 

 

Feuer in Flüchtlingsunterkunft *Video*

Feuer in Flüchtlingsunterkunft *Video*

Feuer in Flüchtlingsunterkunft mit 170 Personen – mehrere Personen im Gebäude eingeschlossen
Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst in Celle

Celle. Am 16. Februar um 23:11 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Brandeinsatz mit Menschgefährdung in die Flüchtlingsunterkunft in der Hohen Wende alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen sollte es zu einem Feuer in Gebäude gekommen sein. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde der Rettungsdienst alarmiert. Aufgrund der Einsatzlage wurde durch die Rettungsleitstelle für den Rettungsdienst des Landkreises Celle ein „Massenanfall an Verletzten“ (MANV) Stufe 7 ausgelöst, da von einer größeren Anzahl an Verletzten auszugehen war.

Einsatzobjekt:

Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um eine Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen britischen Kaserne in der Hohe Wende. Das vom Feuer betroffene Gebäude hatte eine Belegung von ca. 170 Personen.

Einsatzlage:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle drang dichter Rauch aus dem 1. und 2. Obergeschoss des Gebäudes. Die Stockwerke waren stark verraucht. Mehrere Personen befanden sich noch im Gebäude. An mehreren Fenstern waren Personen zu erkennen. Diverse Personen versuchten in das Gebäude zu gelangen um selber andere Personen zu retten. Die Lage und Ausbreitung des Brandes war unklar.

Durch die Einsatzleiter wurden daher sofort weitere Alarmstufenerhöhungen veranlasst und ein Großeinsatz für die Feuerwehr Celle veranlasst. Ebenfalls erhöhte der Rettungsdienst von MANV 7 auf MANV 25.

Menschenrettung und Brandbekämpfung: 

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. So gingen bereits im Ersteinsatz an der Gebäudevorderseite und -rückseite je eine Drehleiter in Stellung. Des Weiteren gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zusätzlich erfolgte eine Menschenrettung über Steckleiter. Insgesamt sind 25 Personen Betroffen gewesen und befanden sich in unmittelbarer Gefahr. Sieben Personen wurden verletzt und in ein Celler Krankenhaus verbracht.

Die Erkundung im Gebäude unter Atemschutz ergab ein Feuer im 1. Obergeschoss. Hier brannten Einrichtungsgegenstände. Das Feuer konnte mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht werden. Zur Belüftung und Entrauchung des Gebäudes wurden mehrere Drucklüfter eingesetzt.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in drei Einsatzabschnitte eingeteilt. Der Einsatzleiter wurde durch Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt.

Rettungsdienst und Versorgung der Einsatzkräfte:

Durch den Rettungsdienst musste eine Vielzahl von Personen an der Einsatzstelle betreut werden. Hinzu kam die Versorgung der von der Feuerwehr geretteten Personen. Zur Betreuung der Personen wurde ein Nachbargebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände genutzt.

Im weiteren Einsatzverlauf verblieb zur Absicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen am Einsatzort. Dieser wurde zunächst vom Regelrettungsdienst gestellt und während des Einsatzes durch ein Fahrzeug der Schnelleinsatzgruppe (SEG) ersetzt.

Durch das Deutsche Rote Kreuz wurde ebenfalls die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken sichergestellt.

Eingesetzte Kräfte:

Im Einsatz waren über 150 Einsatzkräfte der

– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache
– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Groß Hehlen
– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Altenhagen

des Rettungsdienstes des Landkreises Celle, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfallhilfe, des Malteser Hilfsdienst und der Polizei.

 

 

 

Dachstuhlbrand – Menschenleben in Gefahr! *Video*

Dachstuhlbrand – Menschenleben in Gefahr! *Video*

Dachstuhlbrand in der Birkenstraße – Celler Feuerwehr rettet Bewohnerin aus höchster Lebensgefahr!

Celle. Am 04. Januar 2018 um 12:32 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Birkenstraße im Stadtteil Heese alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lagemeldung. Erst Flammen sollten aus einem Dachstuhl schlagen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dann die Einsatzmeldung. Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses brannte in voller Ausdehnung – Menschenleben war in Gefahr. Mindestens eine Person befand sich noch in der vom Brand betroffenen Dachgeschosswohnung.

Einsatzobjekt:

Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um ein Mehrfamilienhaus in der Birkenstraße im Stadtteil Heese. Der vom Brand betroffene Dachstuhl hatte eine Länge von ca. 30 Metern und eine Breite von ca. 10 Metern. Seitlich schlossen direkt an das Brandobjekt weitere Mehrfamilienhäuser an.

Einsatzlage:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte der Dachstuhl des Gebäudes bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus der Dachverkleidung. Vom Brand betroffen war unmittelbar auch die Dachgeschosswohnung. Hier befand sich eine Person, die sich nach kurzer Zeit an einem Fenster Zeigte und der Fluchtweg abschnitten war, in höchster Lebensgefahr. Das Feuer hatte bereits teilweise auf die Dachstühle der angrenzenden Gebäude übergegriffen.

Die Rauchentwicklung des Brandes legte einen Großteil des Stadtteiles in einen dichten Rauchteppich. So war dichter Rauch bis zur Bahnstrecke der Deutschen Bahn in den Straßen bemerkbar.

Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst. Dies bedeutet das weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden. So kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Celle-Westercelle sowie zur überörtlichen Löschhilfe die Freiwillige Feuerwehr Hambühren (LK Celle) zum Einsatz.

Menschenrettung: 

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. So ging vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung. Des Weiteren wurde ein Sprungretter aufgebaut. Die Rettung der Bewohnerin konnte dann jedoch zügig über die Drehleiter durchgeführt werden. Die aus der Wohnung gerettete Bewohnerin wurde dem Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes zur weiteren Versorgung übergeben.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob sich noch weitere Personen im vom Brand betroffenen Gebäude befanden. Durch die Feuerwehr wurden daher sämtliche Wohnungen des Brandobjekts kontrolliert. Weitere Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Gleichzeitig kontrollierten Kräfte der Polizei Celle die angrenzenden Gebäude und evakuierten die Bewohner. Die sehr gute und hoch professionelle Zusammenarbeit der Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr zeigte sich insbesondere bei der Menschenrettung in der Anfangsphase des Einsatzes.

Zur Betreuung der evakuierten Bewohner wurde an der Einsatzstelle ein Bus des örtlichen Nahverkehrsunternehmens CeBus zur Verfügung gestellt.

Brandbekämpfung:

Die Brandbekämpfung wurde im Innen- und Außenangriff durchgeführt. So kam im Ersteinsatz die zunächst zur Menschenrettung eingesetzte Drehleiter mit einem Wenderohr zum Einsatz. Des Weiteren wurde ein C-Rohr im Außenangriff sowie weitere C-Rohre unter schwerem Atemschutz im Innenangriff vorgenommen.

Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes im Bereich der angrenzenden Dachstühle sowie auf weitere Teile des Brandobjekts verhindert werden.

Im Einsatzverlauf wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt. Hierbei kamen zwei Drehleitern straßenseitig von der Gebäudevorderseite sowie eine Drehleiter von der Gebäuderückseite zum Einsatz.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Der Einsatzleiter wurde durch Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde bei der Brandbekämpfung auf Druckluftschaum umgestellt.

Rettungsdienst und Versorgung der Einsatzkräfte:

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit zwei Rettungswagen einem Notarzt sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Als Fachberater Sanitätsdienst war der ASB Celle vor Ort. Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken wurde durch die Johanniter Unfallhilfe sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf verblieb zur Absicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen am Einsatzort. Dieser wurde zunächst vom Regelrettungsdienst gestellt und während des Einsatzes durch ein Fahrzeug der Schnelleinsatzgruppe (SEG) ersetzt.

Eingesetzte Kräfte:

Im Einsatz waren über 130 Einsatzkräfte der

– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache
– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Westercelle
– Freiwilligen Feuerwehr Hambühren
– Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle

des Rettungsdienstes (DRK Celle), des ASB, der Johanniter Unfallhilfe und der Polizei Celle.

Der Einsatz zeigte erneut die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen!