Gefahrstoff ausgetreten

Gefahrstoff ausgetreten

Gefahrstoffaustritt in Celler Krankenhaus!

Am heutigen Vormittag wurden wir zu einem ausgetretenen Gefahrstoff in einem Krankenhaus alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage. Ein unbekannter Stoff war in einem Raum ausgetreten. Zwei Personen klagten über Reizungen. Ebenfalls lag eine Verschleppung des Stoffes in einen Kellerflur vor. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine weitere Verschleppung des Stoffes in einen Müllcontainer im Außenbereich festgestellt.

Durch die Einsatzkräfte des Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle wurde der Stoff aufgenommen und gebunden. Hierzu kam ein Trupp unter Körperschutzform 2 zum Einsatz. Ein weiterer Trupp nahm den Stoff im Müllcontainer auf. Im Anschluss erfolgten Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Bereichen.

Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Celle Rettungsdienst und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, sowie die Polizei Celle

Busunfall

Busunfall

Busunfall am Morgen – Mehrere Verletzte!

Am Montagmorgen kam es auf der Braunschweiger Heerstraße im Bereich der Kreuzung zur Altenceller Schneede zu einem Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen. Hierbei sind zwei Busse eines örtlichen Nahverkehrsunternehmens aufeinander aufgefahren.

Mehrere verletzte Personen mussten infolge des Unfalls durch den Rettungsdienst versorgt werden. Insgesamt waren beide Busse mit 92 Personen und jeweils einem Fahrer besetzt. Aufgrund der großen Anzahl von betroffenen Personen wurde eine MANV-Lage ausgelöst. MANV steht für Massenanfall von Verletzten und bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Personen versorgt werden muss. Somit war der Rettungsdienst mit mehreren Rettungsmitteln, dem organisatorischen Leiter und einem Notarzt vor Ort. Nach gegenwärtigen Kenntnisstand wurden 32 Personen leicht verletzt.

Durch die Feuerwehr wurden größere Mengen auslaufende Betriebsstoffe gebunden und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Außerdem wurde der Rettungsdienst bei seiner Tätigkeit unterstützt.

Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei im Einsatz.

Zur Unfallursache und Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Wohnungsbrand

Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Celle: Feuerwehr rettet vier Personen und mehrere Tiere – Wohnung steht in Vollbrand

In der Nacht rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Großeinsatz in die Bahnhofstraße in Celle aus. Um 1:43 Uhr wurde die Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lagemeldung. Rauch sollte aus einer Wohnung dringen, mehrere Personen in ihren Wohnungen eingeschlossen sein.

Lage bei Eintreffen der Feuerwehr:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigten sich die ersten Lagemeldungen. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines mehrgeschossigen Mehrfamilien- und Geschäftshauses brannte in voller Ausdehnung. Der Treppenraum des Gebäudes war stark verraucht. Rauch drang straßenseitig aus einem Fenster. Im rückwärtigen Bereich drangen dichter Qualm und Flammen aus der Brandwohnung. Mehrere Personen befanden sich auf ihren Balkonen oberhalb der Brandwohnung, der Fluchtweg durch den Treppenraum war abgeschnitten.

Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Lageskizze des rückwärtigen Bereichs

Menschenrettung und Brandbekämpfung:

Unverzüglich wurden durch die Feuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. In vorderen Bereich ging zunächst ein Trupp zur Brandbekämpfung vor, um eine weitere Ausbreitung des Brandes durch die Wohnungstür in den Treppenraum zu verhindern und den Bereich zu sichern. Um eine weitere Verrauchung zu verhindern, wurde ein Rauchvorhang eingesetzt.

Durch einen weiteren Trupp erfolgte die Rettung einer Person aus dem vierten Obergeschoss mittels Fluchthaube über den Treppenraum. Bei einer Fluchthaube handelt es sich um eine Haube, die einer Person über das Gesicht gezogen werden kann. Durch einen integrierten Filter kann die Person durch einen verrauchten Bereich hindurch gerettet werden.

Weitere Personen wurden im rückwärtigen Bereich u. a. über tragbare Leitern von ihren Balkonen gerettet. Durch eine Hofdurchfahrt einer Parallelstraße konnte eine spezielle kleine Drehleiter den Einsatzort anfahren und in Stellung gehen.

Die Versorgung der geretteten Personen erfolgte durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle. Insgesamt wurden durch den Rettungsdienst 18 betroffene Personen gesichtet, versorgt oder betreut. Bei den betroffenen Personen handelte es sich um 13 Erwachsene und 5 Kindern.

Eine Ausbreitung des Brandes konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. An die Brandbekämpfung schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an.

Mehrere Tiere gerettet:

Im weiteren Einsatzverlauf konnten aus den Wohnungen auch diverse Kleintiere durch die Feuerwehr gerettet werden. Hierunter befanden sich auch mehrere Katzen und Katzenbabys. Die eingesetzten Feuerwehrleute zeigten hier unbekannte Talente als „Tierfänger“, denn nicht jedes verängstigte Tier erkannte die Hilfe sofort.

Leider sind in der Brandwohnung auch mehrere Kaninchen verstorben.

Einsatzkräfte:

Im Einsatz waren über 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes des Landkreises Celle. Der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und der Polizei. Durch die Freiwillige Feuerwehr Celle waren 12 Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Westercelle sowie der Führungsgruppe Einsatzleitung im Einsatz.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Weitere Betreuung der Betroffenen

Die Betreuung der Betroffenen wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Johanniter Unfallhilfe und den Arbeiter Samariter Bund (ASB) sichergestellt.

Insgesamt waren zunächst 16 Personen durch die Einsatzkräfte zu betreuen. Für sechs Personen wurde eine weitere Betreuung und Unterbringung in der Unterkunft der Johanniter organisiert, bevor sie in eine andere Unterbringung gefahren werden konnten.


Küchenbrand / MANV

Küchenbrand / MANV

Küchenbrand in sechsgeschossigem Mehrfamilienhaus – mehrere Verletzte

Am Donnerstagabend um 22:18 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Küchenbrand im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Herzog-Ernst-Ring alarmiert. Der Einsatzort lag nur rund 100 Meter vom Feuerwehrhaus Hauptwache entfernt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Das vierte und fünfte Obergeschoss sowie der gesamte Treppenraum des insgesamt über sechs Geschosse verfügenden Wohngebäudes waren stark verraucht. Die Brandwohnung befand sich im vierten Obergeschoss. Die Ausdehnung des Brandes war zunächst unklar. Die Polizei hatte Erstmaßnahmen eingeleitet und mit der Evakuierung des Gebäudes begonnen. Aufgrund der Lage veranlasste der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenerhöhung und somit die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Als Brandursache konnte ein Feuer in der Küche ausgemacht werden. Der Brand wurde mit einem C-Rohr schnell gelöscht und somit eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert.

Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurden sämtliche Wohnungen der verrauchten Stockwerke kontrolliert und umfangreiche Belüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen durchgeführt.

Aufgrund der Vielzahl an betroffenen Personen wurde durch den Rettungsdienst MANV 7 ausgelöst. MANV steht für Massenanfall von Verletzten und bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Personen versorgt werden muss. Somit war der Rettungsdienst mit mehreren Rettungsmitteln, dem organisatorischen Leiter, einem Notarzt und einem Einsatzleitwagen vor Ort. Nach jetzigem Stand wurden 16 Personen durch den Rettungsdienst gesichtet. Vier Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Altencelle, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Celle.

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Anti-Terrorübung

Anti-Terrorübung

Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes üben Terrorlage in Westercelle

Celle. Am Donnerstagabend führte der Rettungsdienst des Landkreises Celle gemeinsam mit der Feuerwehr Celle, der Polizei Celle sowie der Bundespolizei eine Fortbildung auf dem Gelände des ehemaligen Jugenddorfes in Westercelle durch. Angenommen wurde eine terroristische Lage. Die Fortbildung wurde auf Anregung durch den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Westercelle in enger Kooperation mit den beteiligten Ortsfeuerwehren der Stadt Celle, dem Rettungsdienst des Landkreises Celle und der Bundespolizei erarbeitet und geplant. Ein Schwerpunkt der Fortbildung war ein reeller „Einsatzverlauf“, so waren die einzelnen sich aufeinander aufbauenden Lagen zwar geplant, jedoch wurde den zuvor nicht eingeweihten Einsatzkräften ein großes Maß an Entscheidungsfreiheit bei ihren Maßnahmen eingeräumt.

Als Fortbildungsobjekt stand das ehemalige Jugenddorf im Maschweg zur Verfügung. Das Gelände bietet eine abwechslungsreiche Gebäude- und Geländestruktur, so dass den Kräften aller Organisationen eine große Anzahl an Lagebildern geboten werden konnte. Das Gelände wurde im Rahmen der Fortbildung als bewohnt mit urbaner Infrastruktur angesehen.

Als Ausgangssituation wurde eine terroristische Lage im norddeutschen Raum angenommen. Mehrere Terroristen waren flüchtig und wurden im Großraum zwischen Hannover, Hamburg und Bremen vermutet. Die BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen, zugehörig zur Direktion Bundesbereitschaftspolizei, wurde daraufhin zur Unterstützung angefordert und stellte sich für weitere Maßnahmen zentral im Bereich Celle bereit. Bei der BFE+ der Bundespolizei handelt es sich um spezialisierte Polizeikräfte die bei Terrorlagen darauf geschult sind Täter zu binden, Unbeteiligte zu schützen und Verletzte aus Gefahrenbereichen zu evakuieren. Darüber hinaus können die Beamten im Bedarfsfall die GSG9 oder SEK’s der Länder unterstützen. Sind diese Spezialeinheiten nicht rechtzeitig verfügbar, kann die BFE+ auch eigenständig gegen Täter vorgehen und ggf. einen Notzugriff durchführen. Die Abkürzung BFE steht für Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit.

Um 18:47 Uhr wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Westercelle wegen einer unbekannten Rauch-entwicklung auf dem Gelände im Maschweg alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einer Halle fest. Bereits im Anfangsstadium des Einsatzes tauchte eine schwerverletzte Person auf. Schüsse fielen. Die Feuerwehr zog sich unverzüglich in einen sicheren Bereich zurück. Die Polizei wurde informiert und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Ebenfalls wurde eine MANV-Lage für den Rettungsdienst ausgelöst, da mit einer Großzahl von Verletzten zu rechnen war. MANV steht für einen Massenanfall an Verletzten.

Nach kurzer Zeit traf die Polizei Celle an der Einsatzstelle ein, den Einsatzkräften bot sich eine unüber-sichtliche Lage, ein Zusammenhang mit der terroristischen Gesamtlage konnte hergestellt werden. Schnell wurden die in Celle bereitstehenden Kräfte der BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen zur Einsatzstelle geführt.

Die Fortbildung war in mehrere Bereiche aufgeteilt, so konnten den unterschiedlichen Teilnehmern, innerhalb der Gesamtlage, auf ihre Organisation zugeschnittene Lagen geboten werden. Die Feuerwehr konzentrierte sich auf zwei Bereiche in denen die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Mittelpunkt standen. Diese Bereiche galten während des Einsatzes der Feuerwehr als sicher. Während die Ortsfeuerwehr Westercelle sich auf das Gebäude der Anfangslage konzentrierte und hier die Menschenrettung aus dem Gebäude durchführte, wurden weitere Kräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache in einem anderen Abschnitt eingesetzt. Hier galt es nach einer Explosion ebenfalls mehrere Personen zu retten. U. a. war eine Person unter einem PKW eingeklemmt.

Durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Versorgung der Verletzten durchgeführt. Hierbei waren Kräfte des Regelrettungsdienstes und des erweiterten Rettungsdienstes im Einsatz. Die Verletzten waren im Vorfeld durch die DLRG Celle und die Bundespolizei mit realistischen Verletzungsmustern versehen worden. Es waren über 20 so vorbereitete Personen zu versorgen.

Auf die Fortbildungsinhalte der polizeilichen Kräfte können wir in diesem Bericht aus taktischen Gründen nicht weiter eingehen.

Die Schwerpunkte der Fortbildung lagen auf der Erkennung der außergewöhnlichen Lage und das Einleiten der entsprechenden Maßnahmen, sowie des Gefahrenbewusstseins im gesamten Verlauf und der Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Für die Feuerwehr galt es die Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem unübersichtlichen Lagebild in gesicherten Bereichen durchzuführen. Der Rettungsdienst musste eine große Anzahl an Verletzten versorgen, Verletzungsmuster erkennen, entsprechende Maßnahmen ergreifen und den Transport der Verletzten organisieren.

Einsatzkräfte:

  • Bundespolizei Uelzen
  • Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle
  • Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache (1. Zug)
  • Freiwillige Feuerwehr Westercelle
  • Führungsdienst des Landkreises Celle
  • Rettungsdienst Landkreis Helmstedt
  • Polizei Celle
  • Rettungsdienst des Landkreises Celle
  • Technisches Hilfswerk Ortsverband Celle
  • Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle

Die Fortbildung wurde durch die DLRG Celle und die Freiwillige Feuerwehr Großmoor bei der Vor-bereitung, Begleitung und Verletztendarstellung unterstützt.

Gas- und Stromleitung beschädigt

Gas- und Stromleitung beschädigt

Hauptgasleitung und 2 KV-Stromleitung in Groß Hehlen beschädigt – Zwei Verletzte!

Am Montagvormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer beschädigten Gasleitung in Groß Hehlen alarmiert. Bei Baggerarbeiten wurde die Hauptgasleitung beschädigt. Gas trat aus. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt.

Um die beschädigte Gasleitung zu sperren, wurde in unmittelbarer Nähe ein weiteres Erdloch erstellt. Bei diesen Arbeiten wurde durch den Bagger eine 2 KV-Stromleitung beschädigt. Der Baggerfahrer und ein weiterer Arbeiter wurden verletzt. Die notärztliche Versorgung erfolgte durch einen Rettungshubschrauber und einen Notarzt des Landkreises Celle. Zu den Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

In Folge der beschädigten Stromleitung kam es zu einem Stromausfall im Raum Groß Hehlen.

Durch die Feuerwehr wurde im weiteren Einsatzgeschehen der Brandschutz sichergestellt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Groß Hehlen und Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, ein Rettungshubschrauber, die Polizei und der örtliche Energieversorger.

Feuer in Seniorenheim

Feuer in Seniorenheim

Küchenbrand in einem Seniorenheim und Garagenbrand – zwei Einsätze gleichzeitig!

Celle. Am 12. Juli um 20:59 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Küchenbrand“ in ein Seniorenwohnheim im Blumläger Kirchweg im Stadtteil Blumlage alarmiert.

Brandbekämpfung und Evakuierung

Vor Ort bestätigte sich die Meldung. In einem Bewohner-Wohnung im fünften Obergeschoss der Einrichtung brannte es im Bereich der Küchenzeile. Rauch drang aus der Wohnung. Die Bewohnerin wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern aus Ihrer Wohnung gerettet.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde unverzüglich eine Brandbekämpfung über den Balkon der Wohnung eingeleitet. Hierzu ging eine Drehleiter in Stellung und ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Durch den Zugang über den Balkon konnte eine Öffnung der Wohnungstür und eine weitere Verqualmung des Flurs verhindert werden. Gleichzeitig wurde die Evakuierung der fünften und der vierten Etage angeordnet. Die Bewohner wurden in einen sicheren Bereich verbracht. Durch den vorgehenden Trupp konnte das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde zunächst eine hydraulische Belüftung der Brandwohnung durchgeführt. Hierbei wird mit einem Strahlrohr unter Nutzung des Sprühstrahls aus einer Öffnung, wie einem Fenster, gesprüht. Durch den entstehenden Sog wird der Brandrauch ins Freie befördert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein elektrischer Drucklüfter zur Belüftung und Entrauchung eingesetzt.

Die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Altencelle waren mit insgesamt 10 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls war die Führungsgruppe Einsatzleitung vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter.

Rettungsdienst im Einsatz

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit mehreren Kräften im Einsatz. Durch die Einsatzkräfte wurden insgesamt 15 Bewohner gesichtet. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren rettungsdienstlich sechs Rettungsmittel, ein Einsatzleitwagen und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes im Einsatz.

Einsatzkräfte

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

Garagenbrand in Altencelle

Während der laufenden Löschmaßnahmen wurde durch die Einsatzleitstelle ein weiterer Einsatz im Stadtteil Altencelle gemeldet. Im Ligusterweg war es zu einem Brand im Bereich eines Garagendaches gekommen. Da die Ortsfeuerwehr Altencelle ebenfalls beim Küchenbrand im Einsatz war, wurden zwei Fahrzeuge aus dem Einsatz herausgelöst. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da die Dachhaut aber teilweise geöffnet werden musste, wurde die Ortsfeuerwehr Westercelle nachalarmiert und unterstützte die Einsatzkräfte in Altencelle.

 

 

Defekte Batterien einer USV

Defekte Batterien einer USV

Erhitzte Batterien sorgen für mehrstündigen Feuerwehreinsatz

Am Montagmittag um 12:21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer automatischen Feuermeldung in einen Elektrofachmarkt im Nordwall am Rande der historischen Innenstadt alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde zunächst die Brandmeldezentrale durch die Feuerwehr angefahren. Hier wird den Einsatzkräften der genaue Ort der Feuermeldung innerhalb des Objekts angezeigt. Bei der näheren Erkundung stellte die Feuerwehr in einem Technikraum, im Bereich der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), eine starke Wärmeentwicklung fest. Mehrere der in Reihe geschalteten Batterien waren deutlich erkennbar verformt und aufgequollen. Ebenfalls waren eine leichte Rauchentwicklung sowie reizende Dämpfe wahrzunehmen. Ein offenes Feuer lag nicht vor.

Zunächst wurde versucht die Batterien abzukühlen. Hierzu wurde der entsprechende Raum mit einer mobilen CO²- Löschanlage abgekühlt. Des Weiteren wurde versucht die Stromversorgung zu unterbrechen. Die Maßnahmen führten jedoch zu keinem Erfolg, so dass die Temperatur der Batterien weiter anstieg und die Gefahr einer ungehinderten Reaktion der Batterien und ggf. ein Zerbersten der Batterien nicht ausgeschlossen werden konnte.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde daher zunächst die Fachmeinung örtlicher EDV-Dienstleister mit großen Rechenzentren eingeholt. Außerdem wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug und die Dekon-Einheit der Feuerwehr Celle alarmiert. Durch diese wurde vorsorglich eine Dekontaminationschleuse aufgebaut. Außerdem wurde eine Trupp unter Chemikalienschutzanzügen Form 2 bereitgestellt.

Nach Rücksprache mit dem Hersteller der Anlage konnte durch eine Elektrofachkraft der Feuerwehr die Anlage durch ziehen der Hauptsicherung stromlos geschaltet werden. Anschließend wurden die Batterien mit Hilfe eines Elektrolüfters an Ort und Stelle gekühlt. Ein Ausbau durch die Feuerwehr war nicht möglich. Nach den getroffenen Maßnahmen war eine Abkühlung der Batterien zu verzeichnen, so dass die vorbereitenden Maßnahmen der Feuerwehr zurückgebaut werden konnten. Die Kühlung der Batterien wird jedoch noch eine unbestimmte Zeit andauern. Sämtliche Arbeiten im Bereich der USV wurden unter Atemschutz durchgeführt.

Neben den Kräften der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle, die Johanniter Unfallhilfe zur Versorgung mit Getränken, die Polizei Celle und der örtliche Energieversorger im Einsatz.

Feuer in Haftraum

Feuer in Haftraum

Feuer in einem Haftraum der JVA Celle

Celle. Am 26. März um 23:36 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Feuer im Haftraum“ in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Celle alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Es hatte in einem Haftraum der Justizvollzugsanstalt gebrannt. Das Feuer war bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Justizbedienstete mit Eigenmitteln gelöscht worden. Eine Person musste durch den Rettungsdienst versorgt werden.

Durch die Celler Feuerwehr wurde der Haftraum kontrolliert und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Ein weiterer Einsatz war nicht erforderlich.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle war der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle – als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Celle im Einsatz.

Hintergrundwissen:

Die JVA Celle verfügt über mehr als 200 Haftplätze. Sie ist eine der Justizvollzugsanstalten mit der höchsten Sicherheitsstufe in Niedersachsen.

Auch für die Feuerwehr handelt es sich bei der JVA Celle um ein Objekt mit vielen Besonderheiten. Denn auch bei einem Feuer müssen die hohen Sicherheitsstandards des Justizvollzuges eingehalten werden. So müssen z.B. auch die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr einzeln durch die Sicherheitsschleuse fahren, um den inneren Bereich der JVA zu erreichen

Schwelbrand

Schwelbrand

Schwelbrand im Krankenhaus!

Am Vormittag wurde die Celler Feuerwehr zu einer automatischen Feuermeldung in das AKH Celle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde ein Schmorbrand in der Heizungsanlage bestätigt.

Vor Ort hatten Mitarbeiter bereits erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Es hatte die Isolierung eines Blockheizkraftwerkes gebrannt. Durch die Celler Feuerwehr mussten nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Celle.