Am Donnerstag um 11:35 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in den Bahnhof Garßen alarmiert. Nach ersten Meldungen trat ein Gefahrstoff aus einem Waggon aus.
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigte die erste Erkundung die Einsatzmeldung. Betroffen war ein Container (Mulde mit hohen Außenwänden) auf einem Containertragwagen eines Güterzuges. Mit dem Stoffaustritt war eine reizende Geruchsbildung verbunden. Der genaue Stoff war unbekannt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Personen waren nicht in Gefahr oder verletzt.
Die weitere Erkundung unter speziellen Schutzanzügen (Körperschutzform 2) ergab, dass ein zähflüssiger, dunkler Stoff in geringen Mengen, tropfend aus dem Container austrat. Der betroffene Container hatte mehrere kleine Leckagen. Als Erstmaßnahme wurden unter den Tropfstellen Auffangbehälter positioniert.
Eine genaue Stoffbestimmung war nicht möglich. Die Kennzeichnung des Containers wies auf Abfälle mit allgemeinen Gefahren und einer hohen Entflammbarkeit hin. In dem Container befanden sich diverse Gebinde in verschiedenen Größen, die ebenfalls auf Abfälle schließen ließen. Eine genaue Stoffbestimmung war auch unter Hinzuziehung Dritter nicht möglich.
Im Anschluss an die umfangreiche Erkundung wurden die diversen Leckagen verschlossen und so ein weiteres Austreten des Gefahrstoffs verhindert. Auch diese Arbeiten mussten bei ca. 30°C Außentemperatur in speziellen Schutzanzügen der Körperschutzform 2 durchgeführt werden.
Während des gesamten Einsatzes wurde der Brandschutz durch ein Löschgruppenfahrzeug LF 10, ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 und ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25-Tr sichergestellt. Zum Materialtransport wurde vor Ort eine Lore der Feuerwehr eingesetzt.
Der Einsatz konnte gegen 16:30 Uhr beendet werden.
Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug der Stadtfeuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehren Garßen und Celle-Hauptwache sowie die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr mit insgesamt zehn Fahrzeugen. Des Weiteren war die Landes- und Bundespolizei sowie der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die untere Wasserbehörde der Stadt Celle, der Notfallmanager der Deutschen Bahn und weitere Kräfte im Einsatz. Die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm der Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz.
Explosionsgefahr auf Abfallentsorgungsanlage in Altencelle - Spezialkräfte sprengen Gefahrstoff!
Am Vormittag wurde die Feuerwehr Celle auf die Abfallentsorgungsanlage in Altencelle gerufen. Hier wurde ein Gefäß mit ausgetrockneter / kristallisierter Pikrinsäure abgegeben. Von dem Stoff geht im vorgefundenen Zustand eine hohe Explosionsgefahr aus.
Die Abfallentsorgungsanlage wurde geschlossen und evakuiert sowie der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt. Durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altencelle wurde der Brandschutz sichergestellt. Durch die Polizei Celle wurden Spezialkräfte der Bundespolizei aus Hannover nachgefordert. Diese sprengten den Stoff kontrolliert in einem geschützten Bereich nahe dem Auffindeort. Hierbei wurde durch die Ortsfeuerwehr Altencelle weiter der Brandschutz sichergestellt.
@polizei.celle
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Altencelle, der Brandmeister vom Dienst sowie die Landes- und Bundespolizei.
Am Sonntagmorgen um 4:09 Uhr wurde die Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort "Brennt Lokomotive" in die Trüllerstraße alarmiert.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Triebzuges der S-Bahn feststellen. Personen befanden sich nicht in Gefahr.
Durch die Einsatzkräfte wurde eine Brandbekämpfung vorbereitet. Ein direktes Vorgehen war jedoch aufgrund der Gefahren an Bahnanlagen, die hier insbesondere durch den Strom der Oberleitung und am Zug gegeben waren, nicht möglich. Durch die Deutsche Bahn und den Betreiber der S-Bahn mussten zunächst die Voraussetzungen zum Arbeiten am Zug geschaffen werden. In dieser Zeit nahm die Rauchentwicklung ab. Im Anschluss erfolgte eine Kontrolle der Brandstelle auf dem Dach des Zuges mit einer Wärmebildkamera. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war dann nicht erforderlich. Der Einsatz konnte nach zwei Stunden beendet werden.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, die Polizei und die Bundespolizei sowie die Deutsche Bahn und der Betreiber der S-Bahn.
Böschungsbrand an der DB-Strecke zwischen Celle und Eschede - Feuerwehren weiterhin im Großeinsatz!
Am frühen Mittwochnachmittag wurden wir zu einem Böschungsbrand an der DB-Strecke im Bereich Hornshof alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte diverse Brandstellen an der Bahn fest. Insgesamt war es zu Bränden an der gesamten Bahnstrecke zwischen Celle und Eschede auf ungefähr 15 KM Länge gekommen.
Im Einsatz waren neben den Kräften der Stadtfeuerwehr Celle die Feuerwehren der Gemeinde Eschede im dortigen Einsatzbereich.
Im Bereich der Stadt Celle waren rund 80 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Garßen, Bostel, Altenhagen, Groß Hehlen, Hustedt und Celle-Hauptwache gefordert. Die Wasserversorgung wurde über mehrere Wasserentnahmestellen sichergestellt. U. a. wurde ein Tiefbrunnen in Hornshof in Betrieb genommen und zur Wasserversorgung ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.
Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag an. Die Bahnstrecke war während des Einsatzes gesperrt.
Neben der Feuerwehr war die Polizei Celle und die Bundespolizei im Einsatz. Ein Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte bei der Lageerkundung.
Am Donnerstagabend wurden durch die DLRG Celle im Rahmen eines laufenden Übungsdienstes Kleidung am Allerufer aufgefunden. Die Kleidung konnte keiner Person zugeordnet werden. Aufgrund der Lage erfolgte die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte der Feuerwehr und der DLRG zu einer Personensuche.
Die Einsatzkräfte sammelten sich in Verlängerung der Leberstraße an der Aller. Durch die DLRG Celle und Winsen kam je ein Sonarboot zum Einsatz. Des Weiteren war ein Boot der Feuerwehr im Einsatz. Weiter wurde das Allerufer fußläufig von Kräften der Feuerwehr abgesucht. Ebenfalls suchte ein Hubschrauber der Bundespolizei die Aller ab. Zusätzlich wurde die Drohneneinheit des DRK Kreisverbandes Celle nachalarmiert. Mit der Drohne wurde ebenfalls der Uferbereich und die Aller abgesucht.
Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche ohne Ergebnis abgebrochen. Während der Suche waren Taucher der DLRG und der Feuerwehr in Bereitschaft.
Celle: Am 17. Februar um 23:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand“ in die Neunhäuser Straße alarmiert.
Brandobjekt und Brandbekämpfung:
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte ein Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofes teilweise in Vollbrand. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein ungefähr 30 x 10 Meter großes, eingeschossiges Gebäude. Vom Brand betroffen war ein ca. 5 X 10 Meter großer Raum am Gebäudeende. Der betroffene Raum stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Flammen schlugen u.a. aus dem Dach. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kamen zwei C-Rohre unter Atemschutz zum Einsatz. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Eine leblose Person aufgefunden:
Im Rahmen der Löscharbeiten stellte der vorgehende Atemschutztrupp eine verstorbene Person im Brandraum fest. Nähere Angaben kann die Feuerwehr hierzu nicht machen.
Ein verletzter Feuerwehrmann:
Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten und wurde zur näheren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Eingesetzte Kräfte:
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, die Polizei Celle und die Bundespolizei.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen
Celle. Ein herrenloser Koffer sorgte am Nachmittag für einen Einsatz der Bundes- und Landespolizei sowie unterstützend für den Rettungsdienst und die Feuerwehr Celle. Während des Einsatzes war der Celler Bahnhof voll gesperrt. Die Überprüfung des Koffers durch die Polizei ergab, dass von ihm keine Gefahr ausging. Der Einsatz der Feuerwehr war somit erledigt.
Letzte Einsätze
Verkehrsunfall 10. Oktober 2026 | 23:36 Einsatzort: Bernstorffstraße