Brennende Lokomotive und Gefahrgutaustritt – Einsatzübung in Altenhagen!
Am gestrigen Samstagabend führte die Ortsfeuerwehr Altenhagen eine gemeinsame Einsatzübung mit den Ortsfeuerwehren Bostel und Garßen sowie dem Chemie- und Strahlenschutzzug durch.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zwischen einem Teleskoplader und einem Zug im Bereich des Bahnübergangs Trinkhorstweg. Hierbei war die Lokomotive des Zuges in Brand geraten, außerdem war eine Leckage an einem Kesselwagen aufgetreten.
Ziel der Übung war zunächst die Menschenrettung einer Person aus dem Triebwerksraum der Lokomotive. Außerdem galt es die Gefahrgutlage zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wichtig war auch die koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten.
Die Menschenrettung aus der stark verrauchten Lokomotive wurde unter Atemschutz durchgeführt. Zunächst musste die Person in der Lok aufgefunden und anschließend ins Freie verbracht werden. Hierbei waren die Enge und nahezu Nullsicht eine besondere Schwierigkeit für die eingesetzten Kräfte.
Die Leckage am Kesselwagen wurde zunächst unter Atemschutz erkundet und Erstmaßnahmen getroffen. Im weiteren Übungsverlauf ging ein Trupp des Chemie- und Strahlenschutzzuges der Stadtfeuerwehr Celle in speziellen Chemikalienschutzanzügen vor um die Austrittsstelle abzudichten.
Am Donnerstag um 17:41 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einer automatischen Feuermeldung in einem Alten- und Pflegeheim im Ortsteil Bostel alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte es in einem Bewohnerzimmer gebrannt, das Feuer war vor Eintreffen der Einsatzkräfte durch Mitarbeiter gelöscht worden. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Durch die Feuerwehr wurde der Brandraum kontrolliert und das Brandobjekt aus diesem entfernt. Außerdem wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Anschließend wurden die betroffenen Räumlichkeiten belüftet und entraucht.
Drei Personen (Mitarbeitende des Heims) mussten durch den Rettungsdienst versorgt werden. Zu Art und Umfang von Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Eine bettlägerige Person wurde im Nachbarzimmer des Brandraums betreut. Eine Evakuierung war nicht notwendig.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bostel, Altenhagen und Garßen sowie der Rettungsdienst .
Am Dienstagvormittag wurden wir zur BBS III in der Straße „Am Reiherpfahl“ in Altenhagen alarmiert. Vor Ort war es zu zwei kleineren Bränden im Schulgebäude gekommen, die jedoch zu einer starken Verrauchung in Teilen des Gebäudes geführt haben.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt und die Brände durch Mitarbeitende gelöscht worden. Die durch die Schule eingeleiteten Maßnahmen waren vorbildlich.
Durch die Kräfte der Feuerwehr wurden die zwei Brandstellen eingehend kontrolliert. Im Anschluss wurden die betroffenen Bereiche belüftet und entraucht. Weitere Informationen zur Brandursache und Art des Brandes kann die Feuerwehr nicht machen. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altenhagen, Bostel, Garßen und Celle-Hauptwache.
Aufgrund der Rauchentwicklung kam es zu mehreren betroffenen Personen. Insgesamt 16 Personen wurden durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle gesichtet und teilweise vor Ort versorgt. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Rettungsdienst waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und der organisatorische Leiter im Einsatz. Zu Art und Umfang von Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben.
200 Rundballen brennen in Garßen – Strohmiete in Vollbrand!
Am Freitag um 00:34 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Strohballenbrand in die Alvernsche Straße im Ortsteil Garßen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Feuerschein am Nachthimmel zu erkennen. Am Einsatzort bestätigte sich die Einsatzmeldung, es brannten rund 200 Rundballen in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf eine angrenzende Weihnachtsbaumplantage überzugreifen. Aufgrund der Lage wurde durch den Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung veranlasst und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Der Einsatzort befindet sich zwischen den Ortsteilen Garßen und Alvern.
Um eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern, wurden zunächst Riegelstellungen rund um die brennende Strohmiete eingerichtet. So konnte das Feuer auf die brennenden Rundballen begrenzt werden. Im Anschluss erfolgte eine Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren. Diese Löscharbeiten dauern gegenwärtig um 04:00 Uhr noch an und sind sehr aufwendig. Zum Ablöschen der Rundballen müssen diese auseinandergezogen und abgelöscht werden. Hierbei kommen auch zwei Radlader unterstützend zum Einsatz. Die weitere Einsatzdauer kann gegenwärtig nicht abgeschätzt werden. Die Löschwasserversorgung wird über einen Feuerlöschbrunnen und eine lange Wegstrecke sichergestellt.
Im Einsatz sind die Ortsfeuerwehren Garßen, Bostel und Celle-Hauptwache sowie die Fachgruppe Lichtmast der Ortsfeuerwehr Garßen. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst und die Polizei.
Update: Gegen 8:45 Uhr konnten die letzten Kräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen.
Seit Heiligabend 2023 befindet sich die Feuerwehr Celle in einem Großeinsatz aufgrund eines außergewöhnlichen Hochwasser von Aller und Fuhse. Eine Gesamtübersicht des Einsatzgeschehens haben wir im Einsatzbericht für das Hochwasser 2023 erstellt. Hier sind alle Informationen für die Jahre 2023 und 2024 enthalten.
Die Pegel der Flüsse in der Residenzstadt steigen in den letzten Tagen wie in vielen Teilen Deutschlands. Große Flächen an Aller und Fuhse sind inzwischen überflutet. Die Pegel steigen weiter. Bisher musste die Freiwillige Feuerwehr Celle nur zu wenigen hochwasserbedingten Einsätzen ausrücken, dies änderte sich am Heiligabend.
Alten- und Pflegeeinrichtung von Wasser bedroht!
Der Haupteinsatzpunkt befand sich zunächst in der Jägerstraße. Das Hochwasser der Fuhse drohte massiv in ein Alten- und Pflegeheim einzudringen, sodass gegen 18:30 Uhr die Feuerwehr alarmiert wurde. Der Einsatzstelle wurden zunächst Sandsäcke zugeführt und im Anschluss damit begonnen, einen Damm aus Sandsäcken zu errichten.
Zur weiteren Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen und die weiteren Maßnahmen gemeinsam getroffen. So wurde der Sandsackdamm weitergebaut und stetig neue Sandsäcke zugeführt. Im vom Fluss abgewandten Bereich wurde mit dem Abpumpen des Wassers begonnen, sodass ein Eindringen des Wassers in das Gebäude verhindert werden konnte. Jedoch drang in den geschützten, dem Fluss abgewandten Bereich weiterhin Wasser ein, sodass die Barriere aus Sandsäcken verstärkt werden musste.
Da sich während des laufenden Einsatzes abzeichnete, dass weitere Einsatzstellen im Stadtgebiet zu bewältigen sein werden, wurde die Einsatzstelle an das Technische Hilfswerk übergeben. Durch die Feuerwehr wurde weiterhin logistisch bei der Zuführung von Sandsäcken unterstützt. Das Technische Hilfswerk errichtete einen Wall aus Sandsäcken und pumpte weiterhin Wasser aus dem geschützten Bereich ab. Der weitere Betrieb wurde gegen drei Uhr an die DLRG übergeben.
Aufgrund der allgemeinen Lage war es notwendig, das Alten- und Pflegeheim zu evakuieren. Entsprechende Maßnahmen wurden durch den Rettungsdienst getroffen.
Weitere Hochwassereinsätze
Im weiteren Verlauf des Abends und der Nacht wurde die Feuerwehr Celle zu weiteren Hochwassereinsätzen gerufen. Hierbei handelte es sich um vollgelaufene Keller. Meist drückte das Grundwasser in die Räumlichkeiten. Die Einsatzstellen wurden zunächst gesichtet, da die Feuerwehr nur bei großen Mengen Wasser oder einer akuten Gefahr helfen kann. So mussten mehrere Keller abgepumpt werden, in denen z. B. die Heizungsanlage oder Elektrik in Gefahr waren. Jedoch kann die Feuerwehr das Nachfließen von Wasser nicht verhindern, sodass die Bürgerinnen und Bürger hier auf Eigenmittel verwiesen werden müssen.
Stabsraum besetzt
Die Gesamteinsatzleitung wurde durch den Stadtbrandmeister bzw. seinen Stellvertreter übernommen. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung wurde der Stabsraum und die Rufzentrale im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring besetzt. Von hier wurden die Einsatzkräfte und Einsatzmittel koordiniert sowie der Gesamteinsatz geleitet.
Weitere Sandsäcke wurden gefüllt
Die Gesamtsituation machte es notwendig, weitere Sandsäcke zu befüllen. Hierzu wurden am 24. 12. gegen 23:00 Uhr weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert und auf dem Gelände der Stadtentwässerung die Sandsackfüllmaschine der Celler Feuerwehr in Betrieb genommen. Die Arbeiten dauerten bis ca. 3:30 Uhr am 1. Weihnachtstag an. Unterstützt wurden die Arbeiten durch Mitarbeiter der Stadtentwässerung Celle und der Stadt Celle.
Gesamteinsatz
Insgesamt kam es an diesem Abend zu 16 Einsätzen.
Eingesetzte Kräfte
Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache
Ortsfeuerwehr Altenhagen
Ortsfeuerwehr Bosten
Fachgruppe Lichtmast der Ortsfeuerwehr Garßen
Technisches Hilfswerk – Ortsverband Celle
Zur Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken:
Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Straße Garßloh im Stadtteil Garßen alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Einsatzort drang dichter Qualm aus dem Gebäude. Das gesamte Wohngebäude war stark verraucht. Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Durch den Einsatzleiter wurde aufgrund der Lage unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung veranlasst und somit weitere Kräfte nachalarmiert.
Eine Bewohnerin musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Nähere Informationen liegen der Feuerwehr hierzu nicht vor.
Zur Erkundung und Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz in das betroffene Gebäude vor und konnte einen Küchenbrand feststellen. Zur Brandbekämpfung kam ein C-Rohr zum Einsatz. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und weitere Ausdehnung verhindert werden. Im Anschluss wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Garßen, Celle-Hauptwache, Bostel und Altenhagen. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst des Landkreises Celle sowie die Polizei.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Feuer in einem Einfamilienhaus in Bostel – Feuerwehr rettet Katze aus Lebensgefahr!
Um 16:19 Uhr wurden wir zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dach eines Einfamilienhauses in Bostel alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Das Erd- und Obergeschoss eines Wohnhauses waren stark verraucht. Qualm drang im Bereich einer Dachgaube aus dem Gebäude. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Jedoch wurden zwei Katzen vermisst. Die Lage und Ausdehnung des Brandes waren unklar.
Unverzüglich ging ein Trupp zur Erkundung in das Gebäude vor. Des Weiteren ging eine Drehleiter in der Hofeinfahrt in Stellung. Die Erkundung im Gebäude ergab, dass der Brandherd sich im Bereich eines Raumes der Dachgaube befand. Jedoch war ein Zugang von innen schwierig, so dass ein weiterer Angriff über die Drehleiter vorgenommen wurde.
Zur Brandbekämpfung kamen insgesamt vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Es brannten u. a. diverse Einrichtungsgegenstände. Eine Katze konnte durch die Einsatzkräfte aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Diese dauern gegenwärtig noch an.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bostel, Altenhagen, Garßen und Celle-Hauptwache. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei Celle.
Person gefunden – Rettungskräfte im Großeinsatz in Bostel!
Ein glückliches Ende nahm am Samstag eine groß angelegte Personensuche in Bostel. Nach mehrstündigem Einsatz konnte die Person durch die Einsatzkräfte lebend aufgefunden werden.
Gegen 14 Uhr wurde die Feuerwehr Celle auf Anforderung der Polizei zu einer Personensuche im Bereich Bostel und Garßen alarmiert. Gesucht wurde eine Person, die aus einem Altenheim abgängig war.
Durch die Ortsfeuerwehren Bostel, Garßen und Altenhagen wurde der Nahbereich koordiniert abgesucht. Weiterhin waren Hundestaffeln aus Hannover und Braunschweig, sowie verschiedene Drohnenstaffeln im Einsatz. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Celler Feuerwehr wurde der ELW 2 eingesetzt.
Geleitet und koordiniert wurde der Einsatz durch die Polizei Celle in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
Ein Dank geht an alle Einsatzkräfte für die gute und professionelle Zusammenarbeit!
Um 17:05 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Stoppelfeldbrand in Garßen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war die Rauchwolke aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen.
Vor Ort konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes schnell verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere C- und D-Rohre sowie der Frontwasserwerfer eines Tanklöschfahrzeuges eingesetzt. Auch Löschrucksäcke kamen zum Einsatz. Durch Landwirte wurde die betroffene Fläche im Anschluss umgepflügt.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Garßen, Bostel, Hustedt und Celle-Hauptwache mit insgesamt zehn Fahrzeugen, sowie die Polizei Celle.