Kisten mit Hinweis auf radioaktive Gefahr lösen Feuerwehreinsatz in Altencelle aus!
Am Dienstag um 14:13 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in die Braunschweiger Heerstraße im Ortsteil Altencelle alarmiert. In der dortigen Abfallentsorgungsanlage waren zwei Kisten aufgefunden worden, auf denen ein Hinweis auf eine radioaktive Gefahr angebracht war. Die Kisten befanden sich in einer Lagerhalle. Eine Gefahr für Dritte bestand nicht. Es waren keine Personen verletzt.
Zu näheren Erkundung ging ein Trupp in Kontaminationsschutzanzügen in die betroffene Halle vor. Mit einem speziellen Messgerät wurden innerhalb der Halle sowie an und in den Kisten Messungen vorgenommen. Diese ergaben, dass keine Gefahr bestand. Im Anschluss wurden die Kisten in Augenschein genommen, nach gegenwärtiger Einschätzung handelt es sich beim Inhalt um Messgeräte älterer Bauart. Weitere Maßnahmen waren durch die Feuerwehr nicht erforderlich.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Altencelle und der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei und der Rettungsdienst.
Gefahrstoffaustritt in einem lebensmittelproduzierenden Betrieb!
Am Vormittag des 29. Dezember wurde die Feuerwehr Celle zunächst zu einem gemeldeten Gasgeruch in einem lebensmittelproduzierenden Betrieb im Ortsteil Vorwerk alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im Produktionsbereich eine größere Konzentration von Schwefelwasserstoff und Kohlenmonoxid fest. Die Ursache war unbekannt. Der betroffene Bereich wurde geräumt. Außerdem wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle nachalarmiert.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde das weitläufige Gebäude von mehreren Trupps unter Atemschutz mit speziellen Messgeräten über einen längeren Zeitraum kontrolliert. Das Gebäude wurde gleichzeitig belüftet.
Eine größere Anzahl betroffener Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Durch den Rettungsdienst wurde hierzu MANV 25 ausgelöst. MANV steht für Massenanfall von Verletzten. Die betroffenen Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Zu Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Die Einsatzstelle wurde in drei Einsatzabschnitte gegliedert.
Im laufenden Einsatz konnte das Gebäude durch die Einsatzkräfte freigemessen werden und somit keine Gaskonzentration im Gebäude mehr festgestellt werden. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache, Altenhagen und Garßen sowie der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle. Weiter waren der Rettungsdienst und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, die Polizei und mehrere Hilfsorganisationen im Einsatz.
Brennende Lokomotive und Gefahrgutaustritt – Einsatzübung in Altenhagen!
Am gestrigen Samstagabend führte die Ortsfeuerwehr Altenhagen eine gemeinsame Einsatzübung mit den Ortsfeuerwehren Bostel und Garßen sowie dem Chemie- und Strahlenschutzzug durch.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zwischen einem Teleskoplader und einem Zug im Bereich des Bahnübergangs Trinkhorstweg. Hierbei war die Lokomotive des Zuges in Brand geraten, außerdem war eine Leckage an einem Kesselwagen aufgetreten.
Ziel der Übung war zunächst die Menschenrettung einer Person aus dem Triebwerksraum der Lokomotive. Außerdem galt es die Gefahrgutlage zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wichtig war auch die koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten.
Die Menschenrettung aus der stark verrauchten Lokomotive wurde unter Atemschutz durchgeführt. Zunächst musste die Person in der Lok aufgefunden und anschließend ins Freie verbracht werden. Hierbei waren die Enge und nahezu Nullsicht eine besondere Schwierigkeit für die eingesetzten Kräfte.
Die Leckage am Kesselwagen wurde zunächst unter Atemschutz erkundet und Erstmaßnahmen getroffen. Im weiteren Übungsverlauf ging ein Trupp des Chemie- und Strahlenschutzzuges der Stadtfeuerwehr Celle in speziellen Chemikalienschutzanzügen vor um die Austrittsstelle abzudichten.
Unbekannte Flüssigkeit in Wohngebäude ausgetreten!
Am 31.12.2024 um 00:17 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in den Herzog-Ernst-Ring alarmiert. In einem Aufzug eines Mehrparteienhauses war eine unbekannte Flüssigkeit ausgetreten. Mehrere Personen klagten über Unwohlsein und wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Insgesamt waren sechs Personen betroffen.
Durch die Feuerwehr ging zunächst ein Trupp zur Erkundung unter Atemschutz vor. Der Trupp konnte einen unbekannten Stoff im Bereich des Aufzuges bestätigen. Der betroffene Aufzug wurde gesichert, so dass eine weitere Benutzung ausgeschlossen werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf ging ein Trupp unter Körperschutzform 2 vor und nahm mehrere Proben des Stoffes. Eine Testung ergab, dass kein Gefahrstoff vorlag. Eine genaue Stoffbestimmung konnte nicht erfolgen. Im Anschluss wurde der Stoff neutralisiert und aufgenommen. Ein weiterer Einsatz war durch die Feuerwehr nicht erforderlich.
Informationen zum Gesundheitszustand der betroffenen Personen liegen der Feuerwehr nicht vor.
Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst und die Polizei.
Einsatzübung des Chemie- und Strahlenschutzzuges bei Barilla in Vorwerk!
Am Samstag, den 1. April führte der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle unter Beteiligung der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache eine Einsatzübung im Barilla Werk Celle durch. Hier wird im Stadtteil Vorwerk das bekannte Wasa Knäckebrot produziert.
Um 7:22 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte. Als Übungslage wurde der Austritt eines Gefahrstoffes aus einem 1.000 Liter IBC Container angenommen. IBC steht für Intermediate Bulk Container oder auf Deutsch für Großpackmittel. Hierbei handelt es sich um quaderförmige Behälter u. a. für flüssige Stoffe. Sie werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt und können auch Gefahrgut aufnehmen. Zusätzlich wurde der Austritt eines weiteren Stoffes aus drei 20 Liter Kanistern angenommen.
Durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache galt es die erste Lageerkundung durchzuführen und entsprechende Maßnahmen zu treffen. Hierzu ging ein Trupp unter Atemschutz in den betroffenen Bereich vor. In diesem Zuge konnten die Gefahrstoffe durch die UN-Nummer identifiziert und entsprechende Gefahren und Verhaltensregeln ermittelt sowie erste Maßnahmen zum Auffangen der Stoffe getroffen werden. Des Weiteren wurde im Außenbereich eine Notdekontamination aufgebaut, die ein Reinigung der Einsatzkräfte ermöglicht. Bei der UN-Nummer handelt es sich um eine vierstellige Zahl zur Kennzeichnung von Stoffen, die eine genaue Identifizierung ermöglicht.
Im weiteren Einsatzverlauf ging der Chemie- und Strahlenschutzzug mit einem Trupp unter Chemikalienschutzanzügen (Körperschutz Form 3) vor. Durch diesen Trupp wurden zunächst weitere Maßnahmen zum Auffangen der Stoffe getroffen, bevor der IBC Container an den Austrittsstellen abgedichtet werden konnte. Anschließend wurde das Umpumpen des Gefahrstoffes aus dem IBC Container vorbereitet. Im Außenbereich war zwischenzeitlich eine weitere Dekontaminationsstelle eingerichtet worden, um den eingesetzten Trupp zu reinigen.
Ein Dank geht an die Firma Barilla für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Übung.
Am heutigen Vormittag wurde unser Chemie- und Strahlenschutzzug zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte nach Lachendorf alarmiert. Hier war Heizöl in die Regenwasserkanalisation geraten.
Gemeinsam mit den Einsatzkräften der Samtgemeinde Lachendorf wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um das ausgetretene Heizöl aufzufangen und abzupumpen.
Am heutigen Vormittag wurden wir zu einem ausgetretenen Gefahrstoff in einem Krankenhaus alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage. Ein unbekannter Stoff war in einem Raum ausgetreten. Zwei Personen klagten über Reizungen. Ebenfalls lag eine Verschleppung des Stoffes in einen Kellerflur vor. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine weitere Verschleppung des Stoffes in einen Müllcontainer im Außenbereich festgestellt.
Durch die Einsatzkräfte des Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle wurde der Stoff aufgenommen und gebunden. Hierzu kam ein Trupp unter Körperschutzform 2 zum Einsatz. Ein weiterer Trupp nahm den Stoff im Müllcontainer auf. Im Anschluss erfolgten Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Bereichen.
Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Celle Rettungsdienst und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, sowie die Polizei Celle
Einsatz für den Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle!
Am Dienstagnachmittag wurde unser Chemie- und Strahlenschutzzug zu einem Gefahrguteinsatz nach Thören in der Gemeinde Winsen/Aller im Landkreis Celle alarmiert. Hier war es zu einem Containerbrand mit Gefahrstoffen gekommen.
Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der örtlichen Feuerwehr und in den örtlichen Medien.
Am Freitagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Öl auf Gewässer“ in den Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine größere Verschmutzung der Fuhse mit mit einer öl-artigen Flüssigkeit fest. Die weitere Erkundung ergab, dass die Verschmutzung bereits flussabwärts, über die Mündung der Fuhse hinaus, in die Aller geflossen war. Weitere Flüssigkeit floss stetig nach. Die Ursache war unbekannt.
Als Erstmaßnahme wurden im Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt Ölschlängel ausgelegt, um hier die nachlaufende Flüssigkeit aufzufangen. Gleichzeitig wurde begonnen in Boye eine Ölsperre auf der Aller zu errichten. So konnte hier die öl-artige Verschmutzung aufgefangen werden. Die Aller wurde aufgrund der Ölsperre für den Bootsverkehr gesperrt.
Während der laufenden Maßnahmen wurde ebenfalls, durch Kräfte der Feuerwehr, versucht am Ufer und per Boot die Ursache in oder an der Fuhse ausfindig zu machen. Diese Suche verlief jedoch ohne Erfolg.
Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache sowie die Polizei Celle, die Wasserschutzpolizei und die Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes.
Am Dienstagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr über einen bevorstehenden Gefahrguteinsatz in einem Gewerbegebiet in Westercelle informiert.
Nach einem Gefahrgutunfall auf einer Autobahn wurde ein Fahrzeug durch ein Abschleppunternehmen zu seinem Betriebshof nach Celle transportiert. In dem verunfallten Fahrzeug war ein Felgen-Reiniger ausgetreten. Dieser Bestand jeweils aus bis zu 10% Flusssäure, 10% Schwefelsäure und 50% Salzsäure. Die Ladung wurde bereits an der Unfallstelle entladen, jedoch sollten bis zu 30 Liter des Gefahrstoffes unter den Boden und hinter die Verkleidung des Transporters gelaufen sein. Insbesondere durch die Flusssäure bestand die Gefahr einer chemischen Reaktion. Auch eine Reaktion der ausgetretenen Säure mit den Batterien des vollelektrischen Antriebs war fraglich.
Durch den Ortsbrandmeister der zuständigen Ortsfeuerwehr Westercelle und durch die Führung des Chemie- und Strahlenschutzzuges wurde die Lage erkundet und fachliche Expertise eingeholt. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde das Fahrzeug in Augenschein genommen. Zur Absicherung wurde die Brandbekämpfung vorbereitet
Durch den nachalarmierten Chemie- und Strahlenschutzzug ging ein weiterer Trupp zur Erkundung vor. Unter Körperschutzform 2 wurde zunächst das Fahrzeug vom Abschleppwagen heruntergefahren und anschließend der Boden des Fahrzeuges geöffnet, um die Menge des noch im Fahrzeug befindlichen Gefahrstoffes festzustellen.
Die Erkundung ergab eine geringe Menge des Stoffes unterhalb der Bodenverkleidung. Dieser wurde mit einem speziellen Bindemittel gebunden.