Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Einsatz für den Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle!

Am Dienstagnachmittag wurde unser Chemie- und Strahlenschutzzug zu einem Gefahrguteinsatz nach Thören in der Gemeinde Winsen/Aller im Landkreis Celle alarmiert. Hier war es zu einem Containerbrand mit Gefahrstoffen gekommen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der örtlichen Feuerwehr und in den örtlichen Medien.

Foto: Symbolbild

Gewässer-Verschmutzung

Gewässer-Verschmutzung

Verschmutzung auf Fuhse und Aller!

Am Freitagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort “Öl auf Gewässer” in den Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine größere Verschmutzung der Fuhse mit mit einer öl-artigen Flüssigkeit fest. Die weitere Erkundung ergab, dass die Verschmutzung bereits flussabwärts, über die Mündung der Fuhse hinaus, in die Aller geflossen war. Weitere Flüssigkeit floss stetig nach. Die Ursache war unbekannt.

Als Erstmaßnahme wurden im Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt Ölschlängel ausgelegt, um hier die nachlaufende Flüssigkeit aufzufangen. Gleichzeitig wurde begonnen in Boye eine Ölsperre auf der Aller zu errichten. So konnte hier die öl-artige Verschmutzung aufgefangen werden. Die Aller wurde aufgrund der Ölsperre für den Bootsverkehr gesperrt.

Während der laufenden Maßnahmen wurde ebenfalls, durch Kräfte der Feuerwehr, versucht am Ufer und per Boot die Ursache in oder an der Fuhse ausfindig zu machen. Diese Suche verlief jedoch ohne Erfolg.

Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache sowie die Polizei Celle, die Wasserschutzpolizei und die Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes.

Säure in E-Transporter ausgetreten!

Säure in E-Transporter ausgetreten!

Am Dienstagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr über einen bevorstehenden Gefahrguteinsatz in einem Gewerbegebiet in Westercelle informiert.

Nach einem Gefahrgutunfall auf einer Autobahn wurde ein Fahrzeug durch ein Abschleppunternehmen zu seinem Betriebshof nach Celle transportiert. In dem verunfallten Fahrzeug war ein Felgen-Reiniger ausgetreten. Dieser Bestand jeweils aus bis zu 10% Flusssäure, 10% Schwefelsäure und 50% Salzsäure. Die Ladung wurde bereits an der Unfallstelle entladen, jedoch sollten bis zu 30 Liter des Gefahrstoffes unter den Boden und hinter die Verkleidung des Transporters gelaufen sein. Insbesondere durch die Flusssäure bestand die Gefahr einer chemischen Reaktion. Auch eine Reaktion der ausgetretenen Säure mit den Batterien des vollelektrischen Antriebs war fraglich.

Durch den Ortsbrandmeister der zuständigen Ortsfeuerwehr Westercelle und durch die Führung des Chemie- und Strahlenschutzzuges wurde die Lage erkundet und fachliche Expertise eingeholt. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde das Fahrzeug in Augenschein genommen. Zur Absicherung wurde die Brandbekämpfung vorbereitet

Durch den nachalarmierten Chemie- und Strahlenschutzzug ging ein weiterer Trupp zur Erkundung vor. Unter Körperschutzform 2 wurde zunächst das Fahrzeug vom Abschleppwagen heruntergefahren und anschließend der Boden des Fahrzeuges geöffnet, um die Menge des noch im Fahrzeug befindlichen Gefahrstoffes festzustellen.

Die Erkundung ergab eine geringe Menge des Stoffes unterhalb der Bodenverkleidung. Dieser wurde mit einem speziellen Bindemittel gebunden.

Defekte Batterien einer USV

Defekte Batterien einer USV

Erhitzte Batterien sorgen für mehrstündigen Feuerwehreinsatz

Am Montagmittag um 12:21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer automatischen Feuermeldung in einen Elektrofachmarkt im Nordwall am Rande der historischen Innenstadt alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde zunächst die Brandmeldezentrale durch die Feuerwehr angefahren. Hier wird den Einsatzkräften der genaue Ort der Feuermeldung innerhalb des Objekts angezeigt. Bei der näheren Erkundung stellte die Feuerwehr in einem Technikraum, im Bereich der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), eine starke Wärmeentwicklung fest. Mehrere der in Reihe geschalteten Batterien waren deutlich erkennbar verformt und aufgequollen. Ebenfalls waren eine leichte Rauchentwicklung sowie reizende Dämpfe wahrzunehmen. Ein offenes Feuer lag nicht vor.

Zunächst wurde versucht die Batterien abzukühlen. Hierzu wurde der entsprechende Raum mit einer mobilen CO²- Löschanlage abgekühlt. Des Weiteren wurde versucht die Stromversorgung zu unterbrechen. Die Maßnahmen führten jedoch zu keinem Erfolg, so dass die Temperatur der Batterien weiter anstieg und die Gefahr einer ungehinderten Reaktion der Batterien und ggf. ein Zerbersten der Batterien nicht ausgeschlossen werden konnte.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde daher zunächst die Fachmeinung örtlicher EDV-Dienstleister mit großen Rechenzentren eingeholt. Außerdem wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug und die Dekon-Einheit der Feuerwehr Celle alarmiert. Durch diese wurde vorsorglich eine Dekontaminationschleuse aufgebaut. Außerdem wurde eine Trupp unter Chemikalienschutzanzügen Form 2 bereitgestellt.

Nach Rücksprache mit dem Hersteller der Anlage konnte durch eine Elektrofachkraft der Feuerwehr die Anlage durch ziehen der Hauptsicherung stromlos geschaltet werden. Anschließend wurden die Batterien mit Hilfe eines Elektrolüfters an Ort und Stelle gekühlt. Ein Ausbau durch die Feuerwehr war nicht möglich. Nach den getroffenen Maßnahmen war eine Abkühlung der Batterien zu verzeichnen, so dass die vorbereitenden Maßnahmen der Feuerwehr zurückgebaut werden konnten. Die Kühlung der Batterien wird jedoch noch eine unbestimmte Zeit andauern. Sämtliche Arbeiten im Bereich der USV wurden unter Atemschutz durchgeführt.

Neben den Kräften der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle, der Führungsdienst des Landkreises Celle, die Johanniter Unfallhilfe zur Versorgung mit Getränken, die Polizei Celle und der örtliche Energieversorger im Einsatz.

Austritt von Gefahrstoff

Austritt von Gefahrstoff

Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle und Dekon-Einheit waren in Lachendorf im Einsatz!

Bereits am Donnerstagvormittag wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug sowie die Dekon-Einheit der Stadtfeuerwehr Celle zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte nach Lachendorf im Landkreis Celle alarmiert. Von der Ladefläche eines Sattelschleppers, der mit Gefahrgut beladen war, tropfte eine unbekannte Flüssigkeit. Zur Sicherheit wurde der LKW unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen Form 2 entladen. Hierbei kam auch ein Gabelstapler zum Einsatz. An der Ladung konnte jedoch keine Leckage festgestellt werden. Der Einsatz dauerte rund fünf Stunden.Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen.

Insbesondere des Umweltzuges der Samtgemeinde Lachendorf und der Gefahrguteinheiten aus der Stadt Celle.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier: https://celleheute.de/abc-alarm-lachendorf-aufwaendiger…