Von der Bootsausbildung zwei Mal zur realen Wasserrettung!
Um 12:30 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte in den Bereich "Zum Alten Kanal". Hier befand sich eine Person in einer Notlage. Beim Spaziergang war der Hund des Mannes in den Fuhsekanal geraten. Bei der Rettung des Tiers blieb der Mann im schlammigen Kanal stecken und konnte sich von selbst nicht mehr befreien, auch das Handy ging kaputt, so dass ein selbstständiger Notruf nicht mehr möglich war. Spaziergänger entdeckten den Mann und alarmierten die Feuerwehr. Durch die Einsatzkräfte wurde der Mann gesichert und aus seiner misslichen Lage befreit. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig. Auch der Hund wurde durch die Feuerwehr betreut.
Am heutigen Nachmittag plante eine Gruppe der Celler Feuerwehr eine Boots- und Maschinistenausbildung auf und an der Aller. Bereits auf der Anfahrt wurden die Kräfte zu einem Realeinsatz gerufen. Im Fuhsekanal steckte eine Person im Morast fest.
Im Anschluss setzte die Gruppe ihre Ausbildung fort, bei der u. a. das Slippen des Feuerwehrbootes geübte wurde. Während der Ausbildung auf der Aller wurden die Kräfte zu einem medizinischen Notfall unter der Allerbrücke des Wilhelm-Heinichen-Ring gerufen.
Gemäß Mitteilung der Feuerwehreinsatzleitstelle war es zu einem unbekannten medizinischen Notfall an der Aller unterhalb der Brücke am Wilhelm-Heinichen-Ring gekommen. Die Bootsbesatzung fuhr sofort die Einsatzstelle an. Ersthelfer sicherten eine Person im Bereich der Aller. Durch die Feuerwehr wurde diese übernommen und mit dem Rettungsdienst aus dem Wasser verbracht. Hier erfolgte eine weitere medizinische Versorgung.
Unwetter über Celle - einsatzreiche Nacht für die Celler Feuerwehr!
Vom späten Abend an bis in die Nacht zog eine Gewitterfront mit Starkregen über die Residenzstadt.
Um 23:00 Uhr erfolgte die erste Alarmierung der Celler Feuerwehr zu einem wetterbedingten Einsatz. Im Birnbaumweg waren mehrere Kellerzugänge sowie die Fahrbahn unter Wasser. Durch die Einsatzkräfte wurde das Wasser mit mehreren Tauchpumpen abgepumpt. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Einsatzzahlen schlagartig zu, sodass weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle nachalarmiert wurden. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr wurde der Stabsraum und die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring besetzt. Von hier wurde der Gesamteinsatz geleitet und die eingesetzten Kräfte koordiniert. Insgesamt waren 21 Einsätze zu bewältigen. Hauptsächlich war Wasser in Keller eingedrungen. Die Einsatzstellen wurden durch die Feuerwehr gesichtet und soweit möglich und erforderlich das Wasser abgepumpt.
Neben reinen wetterbedingten Einsätzen rückte die Feuerwehr auch zu drei automatischen Feuermeldungen aus. Hier lag jeweils kein Brandereignis vor.
Ein größerer Einsatz war in der Dörnbergstraße durch die ehrenamtlichen Helfer abzuarbeiten. Hier stand eine Tiefgarage teilweise bis zu 30 cm unter Wasser.
Der letzte Einsatz werden gegen 03:30 Uhr beendet werden.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache, Altencelle, Bostel, Garßen, Hustedt Scheuen und Westercelle sowie die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr.
Am Montagnachmittag um 16:11 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einem Balkonbrand alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte ein Balkon in Vollbrand stehen.
Zuerst traf die Polizei am Einsatzort in der Windmühlenstraße ein und konnte mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen einleiten und so eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Durch die Feuerwehr mussten im Anschluss Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Hierzu wurde über eine Drehleiter ein D-Rohr vorgenommen. Außerdem erfolgte eine eingehende Kontrolle der Brandstelle.
Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache sowie die Polizei und der Rettungsdienst. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Um 18:50 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einer Rauchentwicklung in die Straße "Im Schelp" im Ortsteil Westercelle alarmiert. Auch der Rauchmelder der betroffenen Wohnung hatte ausgelöst.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung, Rauch drang aus dem Fenster einer Wohnung. Es war nicht bekannt, ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung befinden. Unverzüglich ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und Personensuche vor. Die Absuche der betroffenen Wohnung verlief negativ, es befanden sich keine Personen mehr in der Wohnung.
Im Rahmen der Brandbekämpfung kam ein C-Rohr zum Einsatz. Es brannte im Bereich des Herdes. Das Feuer konnte schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung erfolgten Nachlöscharbeiten, in deren Zuge Teile der Küche demontiert werden mussten.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Westercelle und Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst und die Polizei. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Am Samstagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Bostel zu einer Personensuche im Ortsteil Bostel alarmiert. Gesucht wurde eine 79 Jahre alte und an Demenz erkrankte weibliche Person. Die Frau war seit Freitagnachmittag aus einem örtlichen Pflegeheim abgängig. Zuvor erfolgten bereits Suchmaßnahmen der Polizei Celle.
Zunächst wurde durch die Einsatzkräfte der Ortsbereich Bostel abgesucht. Nachdem diese Suche erfolglos verlief wurde der Suchbereich erweitert und die Ortsfeuerwehren Altenhagen, Garßen und Scheuen sowie die Außenwache Heese der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache nachalarmiert. Zusätzlich wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr und die Drohnengruppen der Feuerwehren Bröckel und Lohheide unterstützend alarmiert. Durch die Einsatzkräfte wurde stufenweise ein erweiterter Suchradius abgesucht. Die Suche erfolgte bodengebunden mit Fahrzeugen, Fußtrupps und per Fahrrad. Zusätzlich erfolgte eine Suche aus der Luft mit zwei Drohnen.
Die Gesamtsuche verlief bis in den frühen Nachmittag ergebnislos und wurde um 16:30 Uhr abgebrochen.
Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und Snacks erfolgte durch den Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz.
Im Einsatz waren rund 90 Einsatzkräfte.
Hinweis: Sensible Daten wurden auf den Bildern per KI unkenntlich gemacht bzw. entfernt.