Mähboot gesunken

Mähboot gesunken

Mähboot in der Aller gesunken – THW und Feuerwehr im Einsatz!

Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einem gesunkenen Mähboot auf der Aller alarmiert. Das Boot war an der Ziegeninsel festgemacht und am Ufer gesunken. Betriebsmittel traten sichtbar aus.

Durch den Chemie- und Strahlenschutzzug wurde eine Ölsperre um das Boot herum gelegt und Ölvlies zum Binden der ausgetretenen Betriebsstoffe ausgebracht. Die Einsatzstelle konnte fußläufig erreicht werden, da sie direkt hinter dem Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring lag.

Die Bergung des Bootes erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem THW Celle und der Feuerwehr. Mit dem Ladekran eines LKW des THW wurde das Boot aus der Aller gehoben und durch die Seilwinde des Rüstwagens der Feuerwehr Celle seitlich landwärts gezogen.

Zuvor wurden zunächst zeitweise die Seilwinden eines Gerätekraftwagens des THWs und des Rüstwagens zur Entlastung beim Heben des Mähbootes eingesetzt. Vor dem vollständigen heben des Bootes aus der Aller, wurde das eingetretene Wasser mittels Tauchpumpe abgepumpt.

Gewässer-Verschmutzung

Gewässer-Verschmutzung

Verschmutzung auf Fuhse und Aller!

Am Freitagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort “Öl auf Gewässer” in den Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine größere Verschmutzung der Fuhse mit mit einer öl-artigen Flüssigkeit fest. Die weitere Erkundung ergab, dass die Verschmutzung bereits flussabwärts, über die Mündung der Fuhse hinaus, in die Aller geflossen war. Weitere Flüssigkeit floss stetig nach. Die Ursache war unbekannt.

Als Erstmaßnahme wurden im Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt Ölschlängel ausgelegt, um hier die nachlaufende Flüssigkeit aufzufangen. Gleichzeitig wurde begonnen in Boye eine Ölsperre auf der Aller zu errichten. So konnte hier die öl-artige Verschmutzung aufgefangen werden. Die Aller wurde aufgrund der Ölsperre für den Bootsverkehr gesperrt.

Während der laufenden Maßnahmen wurde ebenfalls, durch Kräfte der Feuerwehr, versucht am Ufer und per Boot die Ursache in oder an der Fuhse ausfindig zu machen. Diese Suche verlief jedoch ohne Erfolg.

Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache sowie die Polizei Celle, die Wasserschutzpolizei und die Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes.

E-Roller in Gewässer

E-Roller in Gewässer

E-Roller aus Aller geborgen – Einsatz für die Feuerwehr-Taucher!

Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zur Unterstützung der Polizei Celle an die Aller im Bereich der Wittinger Straße alarmiert. Hier befanden sich zwei E-Roller im Uferbereich in der Aller. Da die Bergung der Fahrzeuge durch Eigenmittel der Polizei nicht möglich war, wurde die Celler Feuerwehr zu Hilfe gerufen.

Der erste Roller konnte vom Ufer aus schemenhaft erkannt werden und schnell durch die Einsatzkräfte geborgen werden. Die Suche nach dem zweiten Fahrzeug war komplizierter, so dass die Tauchergruppe der Celler Feuerwehr nachgefordert wurde. Die Taucher konnten auch den zweiten Roller nach kurzer Zeit ausfindig machen und ans Ufer bringen. Beifang des Einsatzes waren zwei Fahrräder.

Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle und die Polizei Celle.

Feuer in Wohn- und Pflegeheim

Feuer in Wohn- und Pflegeheim

Celle. Am Mittwochmittag waren Feuerwehr und Rettungsdienst erneut mit einem Großaufgebot bei einem Brand gefordert. Um 12:55 Uhr erfolgte die Alarmierung in ein Wohn- und Pflegeheim im Linerweg im Stadtteil Altencelle. Zunächst wurde den Einsatzkräften ein Küchenbrand gemeldet.

Bei Eintreffen war der betroffene Gebäudeteil im Erdgeschoss sowie im Obergeschoss stark verqualmt. Betroffen war auch der Wohnbereich der Pflegeeinrichtung. Insgesamt 24 Personen, davon acht bettlägerig, 13 Personen die auf den Rollstuhl angewiesen sind und drei gehfähige Personen wurden durch die Mitarbeiter aus dem Gefahrenbereich evakuiert. Personen wurden nicht verletzt. Hier geht ein großes Lob an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine kurzfristig vermisste Person konnte ebenfalls im Außenbereich aufgefunden werden.

Durch die Feuerwehr wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff durchgeführt. Hierzu ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. In einem Hausanschluss- / Lagerraum konnte ein Feuer im Bereich der Elektroverteilung festgestellt werden. Das Feuer konnte mit einem C-Rohr gelöscht werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen notwendig, um das Gebäude zu entrauchen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altencelle und Celle-Hauptwache mit 10 Fahrzeugen und über 30 Einsatzkräften.

Bereits zu Beginn des Einsatzes wurde für den Rettungsdienst eine MANV-15-Lage ausgelöst. MANV bedeutet „Massenanfall an Verletzten“ und bezeichnet eine große Anzahl an verletzten Personen die versorgt werden muss. In diesem Fall mit bis zu 15 Personen. Der Regelrettungsdienst wurde somit durch Ehrenamtliche ergänzt. 

Säure in E-Transporter ausgetreten!

Säure in E-Transporter ausgetreten!

Am Dienstagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr über einen bevorstehenden Gefahrguteinsatz in einem Gewerbegebiet in Westercelle informiert.

Nach einem Gefahrgutunfall auf einer Autobahn wurde ein Fahrzeug durch ein Abschleppunternehmen zu seinem Betriebshof nach Celle transportiert. In dem verunfallten Fahrzeug war ein Felgen-Reiniger ausgetreten. Dieser Bestand jeweils aus bis zu 10% Flusssäure, 10% Schwefelsäure und 50% Salzsäure. Die Ladung wurde bereits an der Unfallstelle entladen, jedoch sollten bis zu 30 Liter des Gefahrstoffes unter den Boden und hinter die Verkleidung des Transporters gelaufen sein. Insbesondere durch die Flusssäure bestand die Gefahr einer chemischen Reaktion. Auch eine Reaktion der ausgetretenen Säure mit den Batterien des vollelektrischen Antriebs war fraglich.

Durch den Ortsbrandmeister der zuständigen Ortsfeuerwehr Westercelle und durch die Führung des Chemie- und Strahlenschutzzuges wurde die Lage erkundet und fachliche Expertise eingeholt. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde das Fahrzeug in Augenschein genommen. Zur Absicherung wurde die Brandbekämpfung vorbereitet

Durch den nachalarmierten Chemie- und Strahlenschutzzug ging ein weiterer Trupp zur Erkundung vor. Unter Körperschutzform 2 wurde zunächst das Fahrzeug vom Abschleppwagen heruntergefahren und anschließend der Boden des Fahrzeuges geöffnet, um die Menge des noch im Fahrzeug befindlichen Gefahrstoffes festzustellen.

Die Erkundung ergab eine geringe Menge des Stoffes unterhalb der Bodenverkleidung. Dieser wurde mit einem speziellen Bindemittel gebunden.

Feuer in Seniorenheim

Feuer in Seniorenheim

Küchenbrand in einem Seniorenheim und Garagenbrand – zwei Einsätze gleichzeitig!

Celle. Am 12. Juli um 20:59 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Küchenbrand“ in ein Seniorenwohnheim im Blumläger Kirchweg im Stadtteil Blumlage alarmiert.

Brandbekämpfung und Evakuierung

Vor Ort bestätigte sich die Meldung. In einem Bewohner-Wohnung im fünften Obergeschoss der Einrichtung brannte es im Bereich der Küchenzeile. Rauch drang aus der Wohnung. Die Bewohnerin wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern aus Ihrer Wohnung gerettet.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde unverzüglich eine Brandbekämpfung über den Balkon der Wohnung eingeleitet. Hierzu ging eine Drehleiter in Stellung und ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Durch den Zugang über den Balkon konnte eine Öffnung der Wohnungstür und eine weitere Verqualmung des Flurs verhindert werden. Gleichzeitig wurde die Evakuierung der fünften und der vierten Etage angeordnet. Die Bewohner wurden in einen sicheren Bereich verbracht. Durch den vorgehenden Trupp konnte das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde zunächst eine hydraulische Belüftung der Brandwohnung durchgeführt. Hierbei wird mit einem Strahlrohr unter Nutzung des Sprühstrahls aus einer Öffnung, wie einem Fenster, gesprüht. Durch den entstehenden Sog wird der Brandrauch ins Freie befördert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein elektrischer Drucklüfter zur Belüftung und Entrauchung eingesetzt.

Die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Altencelle waren mit insgesamt 10 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls war die Führungsgruppe Einsatzleitung vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter.

Rettungsdienst im Einsatz

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit mehreren Kräften im Einsatz. Durch die Einsatzkräfte wurden insgesamt 15 Bewohner gesichtet. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren rettungsdienstlich sechs Rettungsmittel, ein Einsatzleitwagen und der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes im Einsatz.

Einsatzkräfte

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

Garagenbrand in Altencelle

Während der laufenden Löschmaßnahmen wurde durch die Einsatzleitstelle ein weiterer Einsatz im Stadtteil Altencelle gemeldet. Im Ligusterweg war es zu einem Brand im Bereich eines Garagendaches gekommen. Da die Ortsfeuerwehr Altencelle ebenfalls beim Küchenbrand im Einsatz war, wurden zwei Fahrzeuge aus dem Einsatz herausgelöst. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da die Dachhaut aber teilweise geöffnet werden musste, wurde die Ortsfeuerwehr Westercelle nachalarmiert und unterstützte die Einsatzkräfte in Altencelle.