Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Einsatz für den Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle!

Am Dienstagnachmittag wurde unser Chemie- und Strahlenschutzzug zu einem Gefahrguteinsatz nach Thören in der Gemeinde Winsen/Aller im Landkreis Celle alarmiert. Hier war es zu einem Containerbrand mit Gefahrstoffen gekommen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der örtlichen Feuerwehr und in den örtlichen Medien.

Foto: Symbolbild

Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes üben Terrorlage in Westercelle

Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes üben Terrorlage in Westercelle

Celle. Am Donnerstagabend führte der Rettungsdienst des Landkreises Celle gemeinsam mit der Feuerwehr Celle, der Polizei Celle sowie der Bundespolizei eine Fortbildung auf dem Gelände des ehemaligen Jugenddorfes in Westercelle durch. Angenommen wurde eine terroristische Lage. Die Fortbildung wurde auf Anregung durch den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Westercelle in enger Kooperation mit den beteiligten Ortsfeuerwehren der Stadt Celle, dem Rettungsdienst des Landkreises Celle und der Bundespolizei erarbeitet und geplant. Ein Schwerpunkt der Fortbildung war ein reeller „Einsatzverlauf“, so waren die einzelnen sich aufeinander aufbauenden Lagen zwar geplant, jedoch wurde den zuvor nicht eingeweihten Einsatzkräften ein großes Maß an Entscheidungsfreiheit bei ihren Maßnahmen eingeräumt.

Als Fortbildungsobjekt stand das ehemalige Jugenddorf im Maschweg zur Verfügung. Das Gelände bietet eine abwechslungsreiche Gebäude- und Geländestruktur, so dass den Kräften aller Organisationen eine große Anzahl an Lagebildern geboten werden konnte. Das Gelände wurde im Rahmen der Fortbildung als bewohnt mit urbaner Infrastruktur angesehen.

Als Ausgangssituation wurde eine terroristische Lage im norddeutschen Raum angenommen. Mehrere Terroristen waren flüchtig und wurden im Großraum zwischen Hannover, Hamburg und Bremen vermutet. Die BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen, zugehörig zur Direktion Bundesbereitschaftspolizei, wurde daraufhin zur Unterstützung angefordert und stellte sich für weitere Maßnahmen zentral im Bereich Celle bereit. Bei der BFE+ der Bundespolizei handelt es sich um spezialisierte Polizeikräfte die bei Terrorlagen darauf geschult sind Täter zu binden, Unbeteiligte zu schützen und Verletzte aus Gefahrenbereichen zu evakuieren. Darüber hinaus können die Beamten im Bedarfsfall die GSG9 oder SEK’s der Länder unterstützen. Sind diese Spezialeinheiten nicht rechtzeitig verfügbar, kann die BFE+ auch eigenständig gegen Täter vorgehen und ggf. einen Notzugriff durchführen. Die Abkürzung BFE steht für Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit.

Um 18:47 Uhr wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Westercelle wegen einer unbekannten Rauch-entwicklung auf dem Gelände im Maschweg alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einer Halle fest. Bereits im Anfangsstadium des Einsatzes tauchte eine schwerverletzte Person auf. Schüsse fielen. Die Feuerwehr zog sich unverzüglich in einen sicheren Bereich zurück. Die Polizei wurde informiert und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Ebenfalls wurde eine MANV-Lage für den Rettungsdienst ausgelöst, da mit einer Großzahl von Verletzten zu rechnen war. MANV steht für einen Massenanfall an Verletzten.

Nach kurzer Zeit traf die Polizei Celle an der Einsatzstelle ein, den Einsatzkräften bot sich eine unüber-sichtliche Lage, ein Zusammenhang mit der terroristischen Gesamtlage konnte hergestellt werden. Schnell wurden die in Celle bereitstehenden Kräfte der BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen zur Einsatzstelle geführt.

Die Fortbildung war in mehrere Bereiche aufgeteilt, so konnten den unterschiedlichen Teilnehmern, innerhalb der Gesamtlage, auf ihre Organisation zugeschnittene Lagen geboten werden. Die Feuerwehr konzentrierte sich auf zwei Bereiche in denen die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Mittelpunkt standen. Diese Bereiche galten während des Einsatzes der Feuerwehr als sicher. Während die Ortsfeuerwehr Westercelle sich auf das Gebäude der Anfangslage konzentrierte und hier die Menschenrettung aus dem Gebäude durchführte, wurden weitere Kräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache in einem anderen Abschnitt eingesetzt. Hier galt es nach einer Explosion ebenfalls mehrere Personen zu retten. U. a. war eine Person unter einem PKW eingeklemmt.

Durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Versorgung der Verletzten durchgeführt. Hierbei waren Kräfte des Regelrettungsdienstes und des erweiterten Rettungsdienstes im Einsatz. Die Verletzten waren im Vorfeld durch die DLRG Celle und die Bundespolizei mit realistischen Verletzungsmustern versehen worden. Es waren über 20 so vorbereitete Personen zu versorgen.

Auf die Fortbildungsinhalte der polizeilichen Kräfte können wir in diesem Bericht aus taktischen Gründen nicht weiter eingehen.

Die Schwerpunkte der Fortbildung lagen auf der Erkennung der außergewöhnlichen Lage und das Einleiten der entsprechenden Maßnahmen, sowie des Gefahrenbewusstseins im gesamten Verlauf und der Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Für die Feuerwehr galt es die Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem unübersichtlichen Lagebild in gesicherten Bereichen durchzuführen. Der Rettungsdienst musste eine große Anzahl an Verletzten versorgen, Verletzungsmuster erkennen, entsprechende Maßnahmen ergreifen und den Transport der Verletzten organisieren.

Einsatzkräfte:

  • Bundespolizei Uelzen
  • Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle
  • Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache (1. Zug)
  • Freiwillige Feuerwehr Westercelle
  • Führungsdienst des Landkreises Celle
  • Rettungsdienst Landkreis Helmstedt
  • Polizei Celle
  • Rettungsdienst des Landkreises Celle
  • Technisches Hilfswerk Ortsverband Celle
  • Führungsgruppe Einsatzleitung

Die Fortbildung wurde durch die DLRG Celle und die Freiwillige Feuerwehr Großmoor bei der Vor-bereitung, Begleitung und Verletztendarstellung unterstützt.

Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes üben Terrorlage in Westercelle

Anti-Terrorübung

Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes üben Terrorlage in Westercelle

Celle. Am Donnerstagabend führte der Rettungsdienst des Landkreises Celle gemeinsam mit der Feuerwehr Celle, der Polizei Celle sowie der Bundespolizei eine Fortbildung auf dem Gelände des ehemaligen Jugenddorfes in Westercelle durch. Angenommen wurde eine terroristische Lage. Die Fortbildung wurde auf Anregung durch den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Westercelle in enger Kooperation mit den beteiligten Ortsfeuerwehren der Stadt Celle, dem Rettungsdienst des Landkreises Celle und der Bundespolizei erarbeitet und geplant. Ein Schwerpunkt der Fortbildung war ein reeller „Einsatzverlauf“, so waren die einzelnen sich aufeinander aufbauenden Lagen zwar geplant, jedoch wurde den zuvor nicht eingeweihten Einsatzkräften ein großes Maß an Entscheidungsfreiheit bei ihren Maßnahmen eingeräumt.

Als Fortbildungsobjekt stand das ehemalige Jugenddorf im Maschweg zur Verfügung. Das Gelände bietet eine abwechslungsreiche Gebäude- und Geländestruktur, so dass den Kräften aller Organisationen eine große Anzahl an Lagebildern geboten werden konnte. Das Gelände wurde im Rahmen der Fortbildung als bewohnt mit urbaner Infrastruktur angesehen.

Als Ausgangssituation wurde eine terroristische Lage im norddeutschen Raum angenommen. Mehrere Terroristen waren flüchtig und wurden im Großraum zwischen Hannover, Hamburg und Bremen vermutet. Die BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen, zugehörig zur Direktion Bundesbereitschaftspolizei, wurde daraufhin zur Unterstützung angefordert und stellte sich für weitere Maßnahmen zentral im Bereich Celle bereit. Bei der BFE+ der Bundespolizei handelt es sich um spezialisierte Polizeikräfte die bei Terrorlagen darauf geschult sind Täter zu binden, Unbeteiligte zu schützen und Verletzte aus Gefahrenbereichen zu evakuieren. Darüber hinaus können die Beamten im Bedarfsfall die GSG9 oder SEK’s der Länder unterstützen. Sind diese Spezialeinheiten nicht rechtzeitig verfügbar, kann die BFE+ auch eigenständig gegen Täter vorgehen und ggf. einen Notzugriff durchführen. Die Abkürzung BFE steht für Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit.

Um 18:47 Uhr wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Westercelle wegen einer unbekannten Rauch-entwicklung auf dem Gelände im Maschweg alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einer Halle fest. Bereits im Anfangsstadium des Einsatzes tauchte eine schwerverletzte Person auf. Schüsse fielen. Die Feuerwehr zog sich unverzüglich in einen sicheren Bereich zurück. Die Polizei wurde informiert und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Ebenfalls wurde eine MANV-Lage für den Rettungsdienst ausgelöst, da mit einer Großzahl von Verletzten zu rechnen war. MANV steht für einen Massenanfall an Verletzten.

Nach kurzer Zeit traf die Polizei Celle an der Einsatzstelle ein, den Einsatzkräften bot sich eine unüber-sichtliche Lage, ein Zusammenhang mit der terroristischen Gesamtlage konnte hergestellt werden. Schnell wurden die in Celle bereitstehenden Kräfte der BFE+ der Bundespolizeiabteilung Uelzen zur Einsatzstelle geführt.

Die Fortbildung war in mehrere Bereiche aufgeteilt, so konnten den unterschiedlichen Teilnehmern, innerhalb der Gesamtlage, auf ihre Organisation zugeschnittene Lagen geboten werden. Die Feuerwehr konzentrierte sich auf zwei Bereiche in denen die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Mittelpunkt standen. Diese Bereiche galten während des Einsatzes der Feuerwehr als sicher. Während die Ortsfeuerwehr Westercelle sich auf das Gebäude der Anfangslage konzentrierte und hier die Menschenrettung aus dem Gebäude durchführte, wurden weitere Kräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache in einem anderen Abschnitt eingesetzt. Hier galt es nach einer Explosion ebenfalls mehrere Personen zu retten. U. a. war eine Person unter einem PKW eingeklemmt.

Durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Versorgung der Verletzten durchgeführt. Hierbei waren Kräfte des Regelrettungsdienstes und des erweiterten Rettungsdienstes im Einsatz. Die Verletzten waren im Vorfeld durch die DLRG Celle und die Bundespolizei mit realistischen Verletzungsmustern versehen worden. Es waren über 20 so vorbereitete Personen zu versorgen.

Auf die Fortbildungsinhalte der polizeilichen Kräfte können wir in diesem Bericht aus taktischen Gründen nicht weiter eingehen.

Die Schwerpunkte der Fortbildung lagen auf der Erkennung der außergewöhnlichen Lage und das Einleiten der entsprechenden Maßnahmen, sowie des Gefahrenbewusstseins im gesamten Verlauf und der Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Für die Feuerwehr galt es die Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem unübersichtlichen Lagebild in gesicherten Bereichen durchzuführen. Der Rettungsdienst musste eine große Anzahl an Verletzten versorgen, Verletzungsmuster erkennen, entsprechende Maßnahmen ergreifen und den Transport der Verletzten organisieren.

Einsatzkräfte:

  • Bundespolizei Uelzen
  • Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle
  • Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache (1. Zug)
  • Freiwillige Feuerwehr Westercelle
  • Führungsdienst des Landkreises Celle
  • Rettungsdienst Landkreis Helmstedt
  • Polizei Celle
  • Rettungsdienst des Landkreises Celle
  • Technisches Hilfswerk Ortsverband Celle
  • Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle

Die Fortbildung wurde durch die DLRG Celle und die Freiwillige Feuerwehr Großmoor bei der Vor-bereitung, Begleitung und Verletztendarstellung unterstützt.

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Bostel – Neue Führungskräfte vor den Karren gespannt

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Bostel – Neue Führungskräfte vor den Karren gespannt

Celle / Bostel. Ein volles Programm erwartete die vollständig geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Celle Ortsfeuerwehr Bostel. So war einiges nachzuholen, fand die letzte Versammlung doch pandemiebedingt vor 20 Monaten statt. Im Beisein von Kreisbrandmeister Volker Prüsse und Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland schaute Ortsbrandmeister Sven Martens auf ein durchschnittliches Einsatzjahr 2020 zurück.

Die Bandbreite der fünf Einsätze zeigte jedoch, dass auch eine kleine Feuerwehr mit wenigen Einsätzen allzeit auf unterschiedlichste Einsatzlagen vorbereitet sein müsse, um auch bei größeren Einsätzen im Dorf wie dem Brand der ortsansässigen Biogasanlage jederzeit die Anforderungen lösen zu können. Der Stadtbrandmeister lobte die Bosteler Kameradinnen und Kameraden, die durch kreative Lösungen mit Einzeldiensten und Onlinediensten als eine der ersten Wehren den Übungsbetrieb im Lockdown wieder aufnahm. Gruppenführer David Hofmeister berichtete begeistert über den Anfang September von der Stadt neu übergebenen Mannschaftstransportwagen für die Ortswehr, der die Einsatzbereitschaft der Bosteler Fahrzeuge deutlich verbessere und die Leitung der Einsätze erleichtere.

Der neue Mannschaftstransportwagen der FF Bostel

Die Ortsfeuerwehr Bostel freute sich trotz der fehlenden Möglichkeit, durch traditionelle Veranstaltungen wie dem Osterfeuer oder dem Umweltsammeltag auf potenzielle Mitglieder im Dorf zuzugehen, über einen Zuwachs auf nunmehr 31 aktive Kameradinnen und Kameraden. Ortsbürgermeister Hans-Martin Schaake richtete im Namen des Ortsrates auch den Partnerinnen und Partnern der Aktiven den Dank für deren Unterstützung aus. Sven Martens dankte dem scheidenden Ortsbürgermeister für seinen Einsatz für das Dorf und dem Ortsrat für die Unterstützung der Wehr.

Höhepunkt der Versammlung waren jedoch die Ehrungen, die von dem Kreisbrandmeister und dem Stadtbrandmeister gemeinsam vorgenommen wurden. Werner Hensel und Heinrich Schäfer wurden für ihre jeweils 50-jährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Bostel geehrt. Die beiden Feuerwehrmänner haben sich als Aktive oder in der Altersabteilung ein halbes Jahrhundert vorbildlich für den Brandschutz in Bostel eingesetzt und dabei zu der einen oder anderen Anekdote in der Chronik der 86-jährigen Feuerwehr beigetragen. Ende Oktober 2020 verließen der Gruppenführer und ehemalige stellvertretende Ortsbrandmeister Achim Heuer und der Gerätewart Reinhard Merchel altersbedingt das Kommando und vollzogen damit den Generationenwechsel im Bosteler Kommando. Ihre Nachfolger Gruppenführer Holger Kopke und Gerätewart Stephan Buche wurden nun vor den Karren gespannt und holten beide symbolisch rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung mit der Bosteler Feuerwehrkutsche von zu Hause ab.

Holger Kopke (links) und Stephan Buche (rechts) bringen Achim Heuer (l) und Reinhard Merchel (r) mit der Bosteler Feuerwehrkutsche zur Jahreshauptversammlung, unterstützt von aktiven Kameradinnen und Kameraden und begleitet vom neuen Mannschaftstransportwagen

Kreisbrandmeister Volker Prüsse zeichnete Achim Heuer mit der silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes für seine vorbildliche 18-jährige Arbeit im Kommando der Ortswehr aus, in der er insbesondere als stellvertretender Wehrleiter und Ausbilder im Bereich der technischen Hilfe eine tragende Säule der Bosteler Wehr war. Reinhard Merchel kümmerte sich 12 Jahre zuverlässig und mit großem Engagement um das Bosteler Gerätehaus und dessen Geräte sowie Fahrzeuge. Als Anerkennung für seinen Einsatz für die Bosteler Wehr wurde er mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Sven Martens freute sich sehr mit allen Kameradinnen und Kameraden, dass sich beide bereit erklärten, noch ein weiteres Jahr die aktive Wehr mit ihrer Erfahrung zu unterstützen. Sven Martens, Ortsbrandmeister Foto.: Holger Kopke (links) und Stephan Buche (rechts) bringen Achim Heuer (l) und Reinhard Merchel (r) mit der Bosteler Feuerwehrkutsche zur Jahreshauptversammlung, unterstützt von aktiven Kameradinnen und Kameraden und begleitet vom neuen Mannschaftstransportwagen.

Text: S. Martens, Ortsbrandmeister FF Bostel

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Altenhagen

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Altenhagen

Am 16.09.2021 wurde die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Altenhagen nachgeholt. Durch Corona gab es einige Einschränkungen. Auf die üblichen Gäste musste verzichtet werden, auch die “Altersabteilung” und die Jugendfeuerwehr sowie die Förderer konnten nicht teilnehmen. Die Versammlung fand unter 3-G Bedingungen in der gelüfteten Fahrzeughalle unter Abstand der Sitznachbarn statt.


Um 19:30 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Holger Meyer die Jahreshauptversammlung. Er begrüßte die Mitglieder und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Jan Höhner zu Guntenhausen.


In seinem Jahresbericht berichtete Holger Meyer von insgesamt 8 Einsätzen im Stadtgebiet. Unter den Einsätzen waren unter anderem Löschhilfen bei einem Schuppenbrand und dem Feuer in einem BHKW einer Bio-Gas Anlage.Nach einem Erste Hilfe Lehrgang am Jahresanfang und der üblichen UVV-Unterweisung wurde es ruhig um das Dienstgeschehen. Nach einigen Monaten Pause durfte dann im Sommer wieder mit Diensten, wenn auch eingeschränkt, begonnen werden. Durch die Corona bedingt getrennten Gruppen, konnte am Ende des Jahres auf ca. 20 Dienstabende und bei weitem nicht so viele Dienst-/und Ausbildungsstunden wie üblich zurückgeblickt werden.


Nach den Jahresberichten des Jugendfeuerwehrwartes und des stellv. Stadtbrandmeisters, stand die Wahl eines neuen Kassenprüfers an. Matti Reitz wurde einstimmig als neuer Kassenprüfer für zwei Jahre gewählt.
Im Anschluss an die Wahl wurden die Kamerad/innen Emely Hoppenstedt, Roberto Schüttler und Matti Reitz zu Feuerwehrmännern/Frauen ernannt. Maurice Bachl wurde zum Oberfeuerwehrmann und Sven Büscher zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Zu guter Letzt konnte der ehemalige Ortsbrandmeister Holger Warnecke für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt werden.

Bericht und Bilder: M Gwinner, FF Altenhagen

 

Rauchentwicklung in ICE-Triebkopf

Rauchentwicklung in ICE-Triebkopf

Um 12:55 Uhr wurde die Feuerwehr Celle zu einer Rauchentwicklung in einem ICE-Triebkopf alarmiert. Der Zug befand sich auf den Gleisen zwischen Denickestraße und Neuenhäuser Straße.

Zunächst musste durch die Einsatzkräfte eine Zuwegung zum betroffenen ICE erkundet werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr war dieser bereits evakuiert. Es hatte ein Brandereignis im Triebkopf gegeben. Vor Ort wurde der betroffene Triebkopf durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Hierbei kam u. a. eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Ein Brand oder eine Rauchentwicklung lagen nicht mehr vor, ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich. Weitere Maßnahmen wurden durch die Deutsche Bahn getroffen.

Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Landkreises Celle und der Polizei.

Herzlichen Glückwunsch zur Jugendflamme 2

Herzlichen Glückwunsch zur Jugendflamme 2

Am Samstag machten sich neun Jugendliche der Jugendfeuerwehr Celle-Hauptwache auf den Weg nach Faßberg. Hier absolvierten die vier Mädchen und fünf Jungs die Jugendflamme 2.

Zu den Aufgaben zählten neben einer Gruppenarbeit verschiedene Aufgaben aus dem feuerwehrtechnischen Bereich wie Gerätekunde, das Setzen eines Standrohrs, der Aufbau eines improvisierten Wasserwerfers und die Verkehrsabsicherung. Als Gruppenarbeit galt es gemeinsam einen Turm aufzubauen. Nachdem die Aufgaben bestanden waren, freuten sich die Jugendlichen die Auszeichnung entgegen nehmen zu dürfen.

Zum Schluss freuten sich alle noch über eine leckeres Eis!

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und weiter so!

PKW gegen Hauswand

PKW gegen Hauswand

Am Sonntag um 23:30 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Celler Altstadt alarmiert. Ein Pkw war gegen die Außenwand eines Gebäudes gefahren, hierbei hatte es eine Laterne überfahren. Durch die Celler Feuerwehr wurde die Einsatzstelle kontrolliert und das Fahrzeug stromlosgeschaltet. Weitere Maßnahmen waren durch die Feuerwehr nicht zu ergreifen.
 
Im Einsatz waren drei Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache und die Polizei Celle.
 
Insgesamt rückten wir am Sonntag zwischen 16:30 Uhr und 23:30 Uhr zu vier Einsätzen aus.
 
Was können wir tun bei einer Wasserrettung?

Was können wir tun bei einer Wasserrettung?

Diese Frage stellten sich bei der letzten Standortausbildung die Einsatzkräfte der Außenwache Vorwerk der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Am Silbersee, der sich nur wenige 100 Meter vom Feuerwehrhaus in Vorwerk entfernt befindet, probierten die Frauen und Männer unterschiedliche Rettungmöglichkeiten aus. Hierbei standen als Einsatzmittel nur die Ausrüstung der in Vorwerk stationierten Fahrzeuge zur Verfügung. So wurde u. a. ein Steg aus Steckleitern und Saugschläuchen gebaut.

Ebenfalls wurde an diesem Abend der Einsatz des Bootes vom Rüstwagen geübt und auch das Vorgehen mit dem Eisretter geschult.

Begleitet wurde der Ausbildungsdienst durch die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle.

Sechs neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Celle

Sechs neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Celle

Celle. Einen Gerätewagen, ein Löschgruppenfahrzeug, drei Mannschaftstransportwagen und einen neuen Anhänger konnte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge am Abend des 8. September an die Freiwillige Feuerwehr Celle übergeben. Im Rahmen einer Feierstunde, vor der beeindruckenden Kulisse des Celler Herzogsschlosses, wurden die Fahrzeuge von Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland in Empfang genommen, der sie an die anwesenden Ortsbrandmeister und Mitglieder der Ortsfeuerwehren Altencelle, Bostel, Celle-Hauptwache und Scheuen sowie an den Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle weitergab.

Oberbürgermeister Dr. Nigge hob in seiner Rede die Bedeutung des Ehrenamtes für die Residenzstadt hervor und freute sich über den Einsatz der Feuerwehrfrauen und -männer für die Stadt. Moderne und zeitgerechte Technik sind das Handwerkszeug zur Erfüllung der vielseitigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. Neben den angetretenen Mitgliedern der Stadtfeuerwehr Celle begrüßte Nigge auch die Vertreter aus Rat und Verwaltung.

Gerätewagen Gefahrgut (GW-G)

Florian Celle 10/73/1 lautet der Funkrufname des neuen Gerätewagen Gefahrgut. Der auf einen Scania Fahrgestell aufgebaute Gerätewagen ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahre 1984. Mit einer Länge von 9.500 mm ist der neue GW-G das längste Fahrzeug im Fuhrpark der Celler Feuerwehr. Die Breite des Fahrzeuges beträgt 2.500 mm, das Gewicht 18.000 kg. Das Fahrzeug verfügt über fünf Zylinder und ein automatisiertes 12-Gang Schaltgetriebe.

Der feuerwehrtechnische Aufbau stammt von der Firma Albert Ziegler GmbH. Die Besatzung zählt zwei Feuerwehrmitglieder. Der Gerätewagen Gefahrgut verfügt über eine Beladung nach neuer Norm. Das Fahrzeug ist mit einer Ladebordwand 1.500 kg Traglast und drei Rollcontainer ausgestattet. An beiden Seiten des Aufbaus sind ausfahrbare Markisen angebaut, die als Wetterschutz dienen. Die Konzeption des Fahrzeuges sieht vor, dass sich auf beiden Fahrzeugseiten jeweils ein Trupp mit Chemikalienschutzanzügen ausrüsten kann. Insgesamt neun Chemikalienschutzanzüge und sechs Atemschutzgeräte sind verladen.

Neben den zahlreichen Gerätschaften für den Einsatz bei Gefahrguteinsätzen gehören ein fest verbautes Stativ für eine Wetterstation, ein Lichtmast zwischen Fahrerhaus und Aufbau sowie ein mobiler Stromerzeuger mit 9 KVA zur Beladung.

Das Fahrzeug wird durch die Kräfte des Chemie- und Strahlenschutzzuges besetzt und ist bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache stationiert.

Löschgruppenfahrzeug LF 10

Ein neues Löschgruppenfahrzeug konnte bei der Ortsfeuerwehr Scheuen in Dienst gestellt werden. Aufgebaut wurde das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 auf einem MAN TGM 13.290 4×4. Das Fahrzeug hat eine Länge von 7.600 mm und eine Breite von 2.500 mm. Das Gewicht beträgt 16.000 kg. Als Getriebe ist ein MAN TipMatic automatisiertes 12 Gang Schaltgetriebe verbaut.

Der feuerwehrtechnische Aufbau stammt von der Firma WISS. Neben der Beladung nach Norm verfügt das Fahrzeug u.a. über einen mobilen Stromerzeuger mit einer Leistung von 14 KVA und IT/NT Umschaltung, einen Lichtmast zwischen Fahrzeugaufbau und Mannschaftskabine sowie vier Atemschutzgeräte, von denen zwei im Mannschaftsraum verbaut sind.

Der Löschwassertank hat ein Fassungsvermögen von 1.600 Litern. Als Feuerlöschkreiselpumpe wurde eine Ruberg E30 FPN 10-2000 verbaut. Die Pumpe leistet bei einem Förderdruck von 10 Bar 2.000 Liter in der Minute. Als Tragkraftspritze ist auf einem pneumatischen Lift eine PFPN 10-1500 verladen.

Ebenfalls verfügt das Fahrzeug über eine Heckwarneinrichtung, eine Rückfahrkamera und einen Abbiegeassistenten.

Mannschaftstransportwagen

Je einen neuen Mannschaftstransportwagen erhielten die Ortsfeuerwehren Altencelle und Celle-Hauptwache. Die Volkswagen T6 verfügen über ein DSG Automatik-Getriebe. Zur allgemeinen Fahrzeugausstattung gehören eine Rückfahrkamera, Umfeldbeleuchtung und eine Klimaanlage. Der Innenausbau erfolgte durch die Firma EFF Elblinger Funk- und Fahrzeugtechnik GmbH. Im Mannschaftsraum ist ein umklappbarer Tisch eingebaut, so dass die Fahrzeuge ebenfalls für organisatorische Aufgaben, z. B. bei der Leitung von Einsätzen, genutzt werden können. Ergänzt wird die Beladung u.a. durch digitale Handfunksprechgeräte und Beleuchtungsgeräte.

Bei der Ortsfeuerwehr Bostel konnte ein zuvor bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache genutzter Mannschaftstransportwagen in Dienst genommen werden. Das Fahrzeug wurde 2018 beschafft und entspricht im Grunde den obigen Fahrzeugen. Als Sonderbeladung ist auf dem Fahrzeug ein Drucklüfter verladen.

Mobiler Stromerzeuger

Neu im Fuhrpark der Celler Feuerwehr befindet sich ein mobiler Stromerzeuger mit einer Leistung von 95 KVA. Das Fahrzeug ist in erster Linie für die interne Notstromversorgung beschafft worden. So verfügen die Feuerwehrhäuser der Stadt Celle teilweise über eine Notstromeinspeisung und können nun über dieses Fahrzeug mit Strom versorgt werden. Dies würde u.a. den Aufbau einer Einsatzleitung oder Abschnittsleitung in diesen Räumen bei einem Stromausfall ermöglichen.

Der Stromerzeuger wurde von der Firma ENDRESS Elektrogerätebau GmbH gebaut. Bei dem eingebauten Motor handelt es sich um einen Perkins vier Zylinder Dieselmotor. Der Dieseltank fast 200 Liter. Der Anhänger verfügt über einen eingebauten pneumatischen Teleskop-Lichtmast der über eine Kabel-Fernbedienung gesteuert werde kann. Die Scheinwerfereinheit in LED hat eine Leistung von 150 Watt. Der Lichtstrom beträgt ca. 180.000 Lumen, die Lichtleistung insgesamt 4.600 Watt. Die maximale Lichtpunkthöhe des Lichtmastes beträgt 9.000 mm.

Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers beträgt 2.700 kg. Weiter verfügt der mobile Stromerzeuger über eine Umfeldbeleuchtung, zwei Stauboxen für Ausrüstung sowie insgesamt 4 CEE-Steckdosen (400V mit 16, 32, 63 und 63A für Gebäudeeinspeisung) und zwei Schuko-Steckdosen mit 230V/16A.

Der Anhänger ist bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache stationiert.