Gewässer-Verschmutzung

Gewässer-Verschmutzung

Verschmutzung auf Fuhse und Aller!

Am Freitagnachmittag wurde die Celler Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort “Öl auf Gewässer” in den Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine größere Verschmutzung der Fuhse mit mit einer öl-artigen Flüssigkeit fest. Die weitere Erkundung ergab, dass die Verschmutzung bereits flussabwärts, über die Mündung der Fuhse hinaus, in die Aller geflossen war. Weitere Flüssigkeit floss stetig nach. Die Ursache war unbekannt.

Als Erstmaßnahme wurden im Bereich der Fuhsebrücke in der Neustadt Ölschlängel ausgelegt, um hier die nachlaufende Flüssigkeit aufzufangen. Gleichzeitig wurde begonnen in Boye eine Ölsperre auf der Aller zu errichten. So konnte hier die öl-artige Verschmutzung aufgefangen werden. Die Aller wurde aufgrund der Ölsperre für den Bootsverkehr gesperrt.

Während der laufenden Maßnahmen wurde ebenfalls, durch Kräfte der Feuerwehr, versucht am Ufer und per Boot die Ursache in oder an der Fuhse ausfindig zu machen. Diese Suche verlief jedoch ohne Erfolg.

Im Einsatz war der Chemie- und Strahlenschutzzug Feuerwehr Celle der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache sowie die Polizei Celle, die Wasserschutzpolizei und die Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes.

Ehrung verdienter Feuerwehrangehöriger

Ehrung verdienter Feuerwehrangehöriger

Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge begrüßte gestern neben Vertretern aus Rat und Verwaltung 45 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Celle die in den letzten Monaten Ehrungen und Auszeichnungen erhalten haben oder von der Einsatzabteilung in die Altersabteilung gewechselt sind. Der Oberbürgermeister sprach den Feuerwehrfrauen und -Männern seinen Dank für ihre geleistete Arbeit aus und freute sich über viele langjährige Mitglieder in Ortsfeuerwehren der Stadt.
 
Wir sind im Einsatz für Celle. Freiwillig. Ohne Ausnahme.
 
 
Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Westercelle

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Westercelle

Auf Grund der Corona Pandemie wurde die diesjährige Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Westercelle im Juli und nicht wie gewohnt im Januar durchgeführt. In den geöffneten Fahrzeughallen und dem Vorplatz des Gerätehauses wurden Sitzplätze mit viel Abstand für eine verkürzte Versammlung im Freien vorbereitet.

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßte Ortsbrandmeister Stefan Schmidt die Kameradinnen und Kameraden der Einsatz- und der Altersabteilung, die fördernden Mitglieder, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Jan-Höner zu Guntenhausen, sowie die Vertreter aus Politik und der Verwaltung des Ortsteils Westercelle und der Stadt Celle.

Das Feuerwehrhaus in Westercelle (noch mit dem alten Löschgruppenfahrzeug)

Traditionell berichtet der Ortsbrandmeister über die Ereignisse und Leistungen des vergangenen Jahres.

Die Ortsfeuerwehr Westercelle konnte 2020 ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 als Ersatz für ein 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF8 in Dienst stellen. Mit dem neuen Fahrzeug können nun im ersten Abmarsch gleich neun Kameraden ausrücken und sich bereits während der Anfahrt mit vier Atemschutzgeräten im Mannschaftsraum ausrüsten. Das Fahrzeug verfügt neben vielen technischen und taktischen Details über einen Lichtmast, einen 2000 l Wassertank und einen 120 l Schaummitteltank.

Der Ausbildungs- und Übungsdienst wurde durch die Corona-Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt. Abstands- und Hygiene-Regeln wurden umfangreich eingeführt und umgesetzt. Die Einsatzabteilung wurde in Dienstgruppen eingeteilt, die immer getrennt voneinander verschiedene Themen in den Ausbildungsdiensten abarbeiten mussten. Die Entwicklung der Pandemie führte zum Jahresende sogar bis hin zur kompletten Einstellung des Dienstbetriebes. Das oberste Ziel der ständigen Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr konnte nur so gesichert werden.  

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Karsten Kruse berichtete im Jahresrückblick über die geleisteten Einsätze in 2020. Die Ortsfeuerwehr Westercelle ist im Jahr 2020 zu 42 Einsätzen ausgerückt. Technische Hilfeleistungen, Tierrettungen, Entstehungs-, Mittel- und Großbrände mussten bewältigt werden. Die Zahl der Fehlalarme ist gegenüber 2019 leicht gestiegen.

2020 erhielt die Ortsfeuerwehr ein neues Löschgruppenfahrzeug – LF 10

Im weiteren Verlauf betonte Ortsbrandmeister Stefan Schmidt die Dringlichkeit für den Neubau des Feuerwehrhauses in Westercelle. Erfreulicherweise gibt es gute Fortschritte bei den ersten Baumaßnahmen und den folgenden Planungen. Er bedankte sich in diesem Zuge ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei den Stadtbrandmeistern, dem Westerceller Ortsrat, dem Rat der Stadt Celle sowie der Verwaltung.

Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Niklas Stremmel berichtete über die geleisteten Dienste der Jugendfeuerwehr und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr. Nach den Sommerferien haben sich weitere Interessenten für die begehrten Plätze bei der Jugendfeuerwehr angekündigt.

Durch Ortsbrandmeister Stefan Schmidt und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Jan Höner zu Guntenhausen wurden auf Grund ihrer Leistungen und der erfolgreichen Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrgängen Felix Göldner zum Oberfeuerwehrmann, Niklas Stremmel zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Nils Hemmerling zum Löschmeister befördert. Martin Fester wurde, in seiner Funktion als Leiter der Tauchergruppe der Stadtfeuerwehr, zum 1. Hauptlöschmeister befördert.

Für ihre 25jährige aktive Mitgliedschaft wurden Andreas Krafczyk, Lars-Sören Schwarzenberger und Hanko Zeitzmann geehrt. Eine besondere Auszeichnung wurde dem Oberfeuerwehrmann Detlev Gaidischki zu teil. Neben einer sehr hohen Dienstbeteiligung bei Übungs- und Einsatzdiensten der Ortsfeuerwehr, leistet er weitere Dienste bei der Jugendfeuerwehr und steht auch für Sonderdienste immer zur Verfügung. Für dieses überragende Engagement wurde er mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Celle e.V. in Silber ausgezeichnet.

Ortsbrandmeister Stefan Schmidt bedankte sich bei seinem Stellvertreter Karsten Kruse, dem Ortskommando, sowie allen aktiven Kameradinnen und Kameraden für die Einsatzbereitschaft des vergangenen Jahres.

Die Beförderten und Geehrten

Text: Karsten Kruse /Stellv. Ortsbrandmeister FF Westercelle)

Ausbildungsdienst Löschmittel bei der Ortsfeuerwehr Westercelle

Ausbildungsdienst Löschmittel bei der Ortsfeuerwehr Westercelle

Neben dem Wasser, welches wir auf unseren Fahrzeugen mitführen, stehen auch in der Ortsfeuerwehr Westercelle noch weitere Löschmittel zur Brandbekämpfung zur Verfügung:

“Aus diesem Grund haben wir uns in einem unserer letzten Dienste mit unseren Löschmitteln beschäftigt. Um individuell auf alle eingehen zu können, haben wir unsere Mannschaft in drei Gruppen aufgeteilt” berichtet der verantwortliche Gruppenführer Lars Schwarzenberger.  

Auf dem Bild erfolgt grade die Erklärung der fest verbauten Zumischeinrichtung an unserem neuen Löschgruppenfahrzeug. Dieses Fahrzeug wurde uns erst letztes Jahr übergeben und somit bestand noch nicht oft die Möglichkeit dieses zu üben.

“Ein Hauptaugenmerk wurde auf den Schaumangriff und die vorhandenen Kleinlöschgeräte mit unterschiedlichsten Löschmitteln gelegt. Hierzu sind wir auf das Gelände der Feuerwehrhauses im Herzog-Ernst-Ring gefahren, weil dort für die Stadtfeuerwehr ein Platz zur Verfügung steht, wo das ausgebrachte Löschmittel aufgefangen und im Anschluss fachgerecht entsorg wird”, so Schwarzenberger weiter.

Auf dem Bild wird der Umgang mit fest verbauten der Pulverlöschanlage besprochen.

“Zwei unserer Fahrzeuge verfügen über einen festeingebauten Schaummitteltank mit jeweils 120 Liter Schaummittel und eines sogar über eine 500 kg Pulverlöschanlage. Auch der Umgang mit dieser Technik muss regelmäßig besprochen und geübt werden, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt”. Erklärt Lars Schwarzenberg zum Abschluss.

Text: Lars Schwarzenberg (FF Westercelle)
Fotos: FF Westercelle

Chemie- Strahlenschutzzug übt den Ernstfall in Baumarkt

Chemie- Strahlenschutzzug übt den Ernstfall in Baumarkt

Am Dienstagabend führte der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle eine Einsatzübung im OBI Baumarkt Celle durch.
 
Als Übungslage wurde eine plötzliche Reaktion beim Umpumpen von Reinigungsmitteln im Bereich des Gasflaschenlagers angenommen. Die Folge war eine Leckage im Rohrleitungssystem und der Austritt einer Säure. Auch ein weiteres Rohr war in unmittelbarer Nähe geborsten. Eine bewusstlose Person befand sich im Gefahrenbereich. Bei der austretenden Säure handelte es sich vermutlich um Salzsäure.
 
Der Schwerpunkt der Übung war der Einsatz und das Vorgehen des Chemie- und Strahlenschutzzuges mit seinen Experten für Gefahrguteinsätze. So wurden weitere Kräfte der Feuerwehr durch ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache simuliert, dessen Kräfte u. a. die Menschenrettung durchführten.
 
Durch die Kräfte des Chemie- und Strahlenschutzzuges musste die Leckage gesichert und ein weiteres Austreten der Säure verhindert werden. Hierzu gingen die Feuerwehrleute in speziellen Schutzanzügen vor. Zunächst wurde der austretende Gefahrstoff aufgefangen. Im Anschluss wurden die Austrittstellen abgedichtet und ein Umpumpen des Gefahrenstoffes vorbereitet.
Auch die Identifizierung des Stoffes konnte durch die Einsatzkräfte erfolgen. Mittels PH-Papier und Salzsäureprüfröhrchen konnte die vermutete Salzsäure bestätigt werden.
 
Durch die Dekon-Einheit der Celler Feuerwehr wurde eine Dekontaminationsstelle für Personal und Gerätschaften aufgebaut und betrieben.
 
Ein Dank geht an den OBI-Markt Celle für die Bereitstellung des Übungsobjektes und bei der Umsetzung und Vorbereitung.
 

Waldbrandkatastrophe 1975 – Vegetationbrandbekämpfung heute

Waldbrandkatastrophe 1975 – Vegetationbrandbekämpfung heute

Die Bilder sind uns zurzeit täglich präsent, Waldbrände vernichten im Mittelmeerraum ganze Landstriche. Die Helferinnen und Helfer sind bis zur Erschöpfung im Einsatz.

Vor 46 Jahren loderten die Flammen in der Lüneburger Heide. Am 08. August 1975 brach in Niedersachsen ein Waldbrand aus, der sich zur größten Waldbrandkatastrophe Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg entwickeln sollte.

Einer der Haupteinsatzschwerpunkte lag im Landkreis Celle rund um die Gemeinde Eschede. Der Brand hatte sich bis an die Grenzen der Stadt Celle im Norden, im Bereich Hustedt, ausgebreitet. Über 34.000 Einsatzkräfte waren damals im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis zum 17. August 1975. Auch die Feuerwehren der Stadt Celle waren bis zur Erschöpfung und darüber hinaus im Einsatz.

Waldbrand 1975

Noch heute ist die Gefahr von Wald- und Flächenbränden rund um Celle vorhanden und stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich Taktik und Technik gewandelt. Heute verfügt die Celler Feuerwehr über spezielle Technik im Fahrzeugbereich und bei den Gerätschaften. So sind D-Schläuche, Löschrucksäcke und spezielles Handwerkzeug zum Standard geworden. Geländefähige und wasserführende Fahrzeuge wurden bereits nach der Waldbrandkatastrophe beschafft und bilden noch heute einen großen Teil unseres Fuhrparks. Aber auch leichte Einsatzkleidung, die im Einsatz schützt aber ebenfalls die Bedürfnisse bei sommerlichen Temperaturen erfüllt, ist vorhanden.

Regelmäßig üben die Ortsfeuerwehren der Stadt den Einsatz bei Vegetationsbränden. Theoretisch und praktisch wird der Einsatz vermittelt und die Anwendung der speziellen Gerätschaften geprobt.

Freitag der 13. – Rauchmerlder-Tag

Freitag der 13. – Rauchmerlder-Tag

Haben Sie´s gewusst? Alle 2-3 Minuten brennt es in Deutschland in einer Wohnung. Laut statistischem Bundesamt zählen wir über 300 Brandtote im Jahr; die Anzahl der Brandverletzten liegt deutlich höher. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Feuer und Rauch überraschen viele Menschen im Schlaf. Funktionierende Rauchmelder hätten die meisten Brandtoten verhindern können. Anlässlich des 13. August 2021, dem bundesweiten Rauchmeldertag, appelliert die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ deshalb an alle Haus- und Wohnungseigentümer Rauchmelder nicht nur zu installieren, sondern auch regelmäßig zu überprüfen.

Mehr Infos finden Sie unter:

https://www.rauchmelder-lebensretter.de/am-rauchmeldertag-rauchmelder-pruefen/

Einsatzübung – Feuer in Kindergarten!

Einsatzübung – Feuer in Kindergarten!

Starke Rauchentwicklung aus den Fenstern, vermisste Personen und um Hilfe rufende Personen an den Fenstern, so stellte sich vor kurzem die Übungslage für die Mitglieder des 1. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache dar. Angenommen wurde ein Feuer in einem Kindergarten. Als Übungsobjekt stand ein leerstehendes Gebäude zur Verfügung.

Ziel der Übung war es, die in den letzten Wochen in Theorie und Praxis geschulten Themenschwerpunkte im Rahmen einer Gesamtlage anzuwenden. So musste das Gebäude von mehreren Trupps unter Atemschutz abgesucht werden und durch Puppen simulierte Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rettung von Personen aus dem Obergeschoss. Hierfür ging an der Gebäudefront die DLK 12-9 in Stellung (wie berichteten vor einigen Wochen über die Ausbildung). Über den Korb der Drehleiter konnte eine Person gerettet werden. An der Gebäudeseite war eine weitere Person an einem Fenster. Durch die Einsatzkräfte wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht und der Darsteller so aus seiner misslichen Lage gerettet.

Im Anschluss wurde die Übung gemeinsam erläutert.

4. Zug übt den Einsatz bei Verkehrsunfällen!

4. Zug übt den Einsatz bei Verkehrsunfällen!

Celle. Vor kurzem führte der 4. Zug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache eine Einsatzübung zum Thema technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen durch. Als Übungslage wurde der Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen auf einer Landstraße angenommen. Mehrere Personen waren in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der Schwerpunkt der Übung lag auf der technischen Rettung der eingeklemmten Personen, die teilweise durch Darsteller und durch Puppen simuliert wurden. Durch die Einsatzkräfte wurden verschiedene Rettungsöffnungen an den Fahrzeugen hergestellt. Im Anschluss wurden die Verletzten patientengerecht aus den Fahrzeugen geholt.

Im laufenden Geschehen wurde als weitere Lage ein Angehöriger mit Herzstillstand eingespielt. Durch die Einsatzkräfte musste die Lage erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Ein Dank geht an Autoverwertung Berg GmbH für die Bereitstellung der Fahrzeuge sowie an Alfons Schmidt Automobile und Justus Knoop für die logistische Unterstützung.

NOTRUF 112 – Europäischer Lebensretter wird 30

NOTRUF 112 – Europäischer Lebensretter wird 30

Wie wichtig eine lebensrettende Notrufnummer werden kann, mussten in diesen Tagen viele Menschen erleben. Die Feuerwehr Celle weist deshalb aus Anlass des 30. Geburtstags des Euronotrufes 112 darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger in allen EU-Mitgliedstaaten und vielen weiteren Ländern Europas über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr, die Rettung und die Polizei erreichen können. Das ist vielen Menschen in Deutschland nicht bekannt, da in Deutschland die 112 schon 1948 in Nürnberg, 1952 in Hamburg und 1954 in Berlin und Stuttgart eingeführt und seit Mitte der 70er Jahren flächendeckend als Notruf verwendet wurde.

Es war dann kein Zufall, dass die deutsche Notrufnummer 112 zum Euronotruf wurde. Die dreistellige Notrufnummer 112 hatte technische Vorteile gegenüber kürzeren Notrufnummern. Und als die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Fernmeldewesen CEPT sich Mitte der 70er Jahre für eine Nummer entscheiden musste, war die 112 die Nummer mit der größten Bevölkerungszahl. Auf der Basis dieser Vorauswahl haben am 29. Juli 1991 die EG-Mitgliedstaaten beschlossen, die 112 als gemeinsame Notrufnummer einzuführen. Die Vorteile einer einheitlichen Nummer sind so groß, dass Großbritannien die 112 trotz des Brexits beibehalten hat. Für alle 112-Staaten gilt, dass Anrufende automatisch mit der nächstgelegenen 112-Notrufzentrale verbunden werden.