Chemie- Strahlenschutzzug übt den Ernstfall in Baumarkt

Chemie- Strahlenschutzzug übt den Ernstfall in Baumarkt

Am Dienstagabend führte der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle eine Einsatzübung im OBI Baumarkt Celle durch.
 
Als Übungslage wurde eine plötzliche Reaktion beim Umpumpen von Reinigungsmitteln im Bereich des Gasflaschenlagers angenommen. Die Folge war eine Leckage im Rohrleitungssystem und der Austritt einer Säure. Auch ein weiteres Rohr war in unmittelbarer Nähe geborsten. Eine bewusstlose Person befand sich im Gefahrenbereich. Bei der austretenden Säure handelte es sich vermutlich um Salzsäure.
 
Der Schwerpunkt der Übung war der Einsatz und das Vorgehen des Chemie- und Strahlenschutzzuges mit seinen Experten für Gefahrguteinsätze. So wurden weitere Kräfte der Feuerwehr durch ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache simuliert, dessen Kräfte u. a. die Menschenrettung durchführten.
 
Durch die Kräfte des Chemie- und Strahlenschutzzuges musste die Leckage gesichert und ein weiteres Austreten der Säure verhindert werden. Hierzu gingen die Feuerwehrleute in speziellen Schutzanzügen vor. Zunächst wurde der austretende Gefahrstoff aufgefangen. Im Anschluss wurden die Austrittstellen abgedichtet und ein Umpumpen des Gefahrenstoffes vorbereitet.
Auch die Identifizierung des Stoffes konnte durch die Einsatzkräfte erfolgen. Mittels PH-Papier und Salzsäureprüfröhrchen konnte die vermutete Salzsäure bestätigt werden.
 
Durch die Dekon-Einheit der Celler Feuerwehr wurde eine Dekontaminationsstelle für Personal und Gerätschaften aufgebaut und betrieben.
 
Ein Dank geht an den OBI-Markt Celle für die Bereitstellung des Übungsobjektes und bei der Umsetzung und Vorbereitung.
 

Waldbrandkatastrophe 1975 – Vegetationbrandbekämpfung heute

Waldbrandkatastrophe 1975 – Vegetationbrandbekämpfung heute

Die Bilder sind uns zurzeit täglich präsent, Waldbrände vernichten im Mittelmeerraum ganze Landstriche. Die Helferinnen und Helfer sind bis zur Erschöpfung im Einsatz.

Vor 46 Jahren loderten die Flammen in der Lüneburger Heide. Am 08. August 1975 brach in Niedersachsen ein Waldbrand aus, der sich zur größten Waldbrandkatastrophe Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg entwickeln sollte.

Einer der Haupteinsatzschwerpunkte lag im Landkreis Celle rund um die Gemeinde Eschede. Der Brand hatte sich bis an die Grenzen der Stadt Celle im Norden, im Bereich Hustedt, ausgebreitet. Über 34.000 Einsatzkräfte waren damals im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis zum 17. August 1975. Auch die Feuerwehren der Stadt Celle waren bis zur Erschöpfung und darüber hinaus im Einsatz.

Waldbrand 1975

Noch heute ist die Gefahr von Wald- und Flächenbränden rund um Celle vorhanden und stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich Taktik und Technik gewandelt. Heute verfügt die Celler Feuerwehr über spezielle Technik im Fahrzeugbereich und bei den Gerätschaften. So sind D-Schläuche, Löschrucksäcke und spezielles Handwerkzeug zum Standard geworden. Geländefähige und wasserführende Fahrzeuge wurden bereits nach der Waldbrandkatastrophe beschafft und bilden noch heute einen großen Teil unseres Fuhrparks. Aber auch leichte Einsatzkleidung, die im Einsatz schützt aber ebenfalls die Bedürfnisse bei sommerlichen Temperaturen erfüllt, ist vorhanden.

Regelmäßig üben die Ortsfeuerwehren der Stadt den Einsatz bei Vegetationsbränden. Theoretisch und praktisch wird der Einsatz vermittelt und die Anwendung der speziellen Gerätschaften geprobt.

Freitag der 13. – Rauchmerlder-Tag

Freitag der 13. – Rauchmerlder-Tag

Haben Sie´s gewusst? Alle 2-3 Minuten brennt es in Deutschland in einer Wohnung. Laut statistischem Bundesamt zählen wir über 300 Brandtote im Jahr; die Anzahl der Brandverletzten liegt deutlich höher. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Feuer und Rauch überraschen viele Menschen im Schlaf. Funktionierende Rauchmelder hätten die meisten Brandtoten verhindern können. Anlässlich des 13. August 2021, dem bundesweiten Rauchmeldertag, appelliert die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ deshalb an alle Haus- und Wohnungseigentümer Rauchmelder nicht nur zu installieren, sondern auch regelmäßig zu überprüfen.

Mehr Infos finden Sie unter:

https://www.rauchmelder-lebensretter.de/am-rauchmeldertag-rauchmelder-pruefen/

Einsatzübung – Feuer in Kindergarten!

Einsatzübung – Feuer in Kindergarten!

Starke Rauchentwicklung aus den Fenstern, vermisste Personen und um Hilfe rufende Personen an den Fenstern, so stellte sich vor kurzem die Übungslage für die Mitglieder des 1. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache dar. Angenommen wurde ein Feuer in einem Kindergarten. Als Übungsobjekt stand ein leerstehendes Gebäude zur Verfügung.

Ziel der Übung war es, die in den letzten Wochen in Theorie und Praxis geschulten Themenschwerpunkte im Rahmen einer Gesamtlage anzuwenden. So musste das Gebäude von mehreren Trupps unter Atemschutz abgesucht werden und durch Puppen simulierte Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rettung von Personen aus dem Obergeschoss. Hierfür ging an der Gebäudefront die DLK 12-9 in Stellung (wie berichteten vor einigen Wochen über die Ausbildung). Über den Korb der Drehleiter konnte eine Person gerettet werden. An der Gebäudeseite war eine weitere Person an einem Fenster. Durch die Einsatzkräfte wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht und der Darsteller so aus seiner misslichen Lage gerettet.

Im Anschluss wurde die Übung gemeinsam erläutert.

4. Zug übt den Einsatz bei Verkehrsunfällen!

4. Zug übt den Einsatz bei Verkehrsunfällen!

Celle. Vor kurzem führte der 4. Zug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache eine Einsatzübung zum Thema technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen durch. Als Übungslage wurde der Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen auf einer Landstraße angenommen. Mehrere Personen waren in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der Schwerpunkt der Übung lag auf der technischen Rettung der eingeklemmten Personen, die teilweise durch Darsteller und durch Puppen simuliert wurden. Durch die Einsatzkräfte wurden verschiedene Rettungsöffnungen an den Fahrzeugen hergestellt. Im Anschluss wurden die Verletzten patientengerecht aus den Fahrzeugen geholt.

Im laufenden Geschehen wurde als weitere Lage ein Angehöriger mit Herzstillstand eingespielt. Durch die Einsatzkräfte musste die Lage erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Ein Dank geht an Autoverwertung Berg GmbH für die Bereitstellung der Fahrzeuge sowie an Alfons Schmidt Automobile und Justus Knoop für die logistische Unterstützung.

NOTRUF 112 – Europäischer Lebensretter wird 30

NOTRUF 112 – Europäischer Lebensretter wird 30

Wie wichtig eine lebensrettende Notrufnummer werden kann, mussten in diesen Tagen viele Menschen erleben. Die Feuerwehr Celle weist deshalb aus Anlass des 30. Geburtstags des Euronotrufes 112 darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger in allen EU-Mitgliedstaaten und vielen weiteren Ländern Europas über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr, die Rettung und die Polizei erreichen können. Das ist vielen Menschen in Deutschland nicht bekannt, da in Deutschland die 112 schon 1948 in Nürnberg, 1952 in Hamburg und 1954 in Berlin und Stuttgart eingeführt und seit Mitte der 70er Jahren flächendeckend als Notruf verwendet wurde.

Es war dann kein Zufall, dass die deutsche Notrufnummer 112 zum Euronotruf wurde. Die dreistellige Notrufnummer 112 hatte technische Vorteile gegenüber kürzeren Notrufnummern. Und als die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Fernmeldewesen CEPT sich Mitte der 70er Jahre für eine Nummer entscheiden musste, war die 112 die Nummer mit der größten Bevölkerungszahl. Auf der Basis dieser Vorauswahl haben am 29. Juli 1991 die EG-Mitgliedstaaten beschlossen, die 112 als gemeinsame Notrufnummer einzuführen. Die Vorteile einer einheitlichen Nummer sind so groß, dass Großbritannien die 112 trotz des Brexits beibehalten hat. Für alle 112-Staaten gilt, dass Anrufende automatisch mit der nächstgelegenen 112-Notrufzentrale verbunden werden.

E-Roller in Gewässer

E-Roller in Gewässer

E-Roller aus Aller geborgen – Einsatz für die Feuerwehr-Taucher!

Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zur Unterstützung der Polizei Celle an die Aller im Bereich der Wittinger Straße alarmiert. Hier befanden sich zwei E-Roller im Uferbereich in der Aller. Da die Bergung der Fahrzeuge durch Eigenmittel der Polizei nicht möglich war, wurde die Celler Feuerwehr zu Hilfe gerufen.

Der erste Roller konnte vom Ufer aus schemenhaft erkannt werden und schnell durch die Einsatzkräfte geborgen werden. Die Suche nach dem zweiten Fahrzeug war komplizierter, so dass die Tauchergruppe der Celler Feuerwehr nachgefordert wurde. Die Taucher konnten auch den zweiten Roller nach kurzer Zeit ausfindig machen und ans Ufer bringen. Beifang des Einsatzes waren zwei Fahrräder.

Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle und die Polizei Celle.

Neubau Feuerwehrhaus Westercelle

Neubau Feuerwehrhaus Westercelle

In den letzten Wochen wurden schon die ersten vorbereitenden Arbeiten durchgeführt. Nun geht es bald auch richtig los. Das Bauschild steht zumindest schon! In den nächsten Monaten wird im Stadtteil Westercelle an der Hannoverschen Heerstraße ein neues Feuerwehrhaus entstehen. Wir werden euch natürlich über den Baufortschritt auf dem Laufenden halten.

Und wer jetzt schon mehr erfahren möchte, findet über den folgenden Link die Ansichten der Planung: https://www.bothmerhuebner.de/feuerwehrwestercelle

Hinweise zur Flutkatastrophe

Hinweise zur Flutkatastrophe

Es ist für die meisten Menschen unvorstellbar, was uns die Bilder aus den Gebieten der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vermitteln. Heute erreichen uns neue Nachrichten aus Bayern und Sachsen wo es ebenfalls nach Starkregen zu Überschwemmungen kam. Viele Menschen haben alles verloren und viele Menschen möchten helfen!

Diese Hilfsbereitschaft freut uns sehr und auch bei uns gehen Anfragen ein. Wir möchten euch daher auf die Hinweise des Deutschen Feuerwehrverbandes verweisen, die ihr unter folgendem Link findet:

https://www.feuerwehrverband.de/aktuelles/

Westerceller Feuerwehr übt den Ernstfall in Fleischereibetrieb

Westerceller Feuerwehr übt den Ernstfall in Fleischereibetrieb

Am gestrigen Donnerstag führte die Ortsfeuerwehr Westercelle im Rahmen ihres Übungsdienstes eine Einsatzübung bei der Fleischerei Zimmermann durch. Es handelte sich um die erste Übung seit Lockerung der Bestimmungen zum Schutz vor dem Corona-Virus.

Angenommen wurde ein Feuer im Produktionsgebäude der Fleischerei. Ein Transporter war im Bereich der Anlieferung, nach einem medizinischen Notfall des Fahrers, mit dem Gebäude kollidiert. In Folge des Unfalls war es zu einem Feuer innerhalb des Produktionsgebäudes gekommen. Insgesamt wurden drei Personen vermisst. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter gingen mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Hier lag auch einer der Übungsschwerpunkte, so mussten die vorgehenden Atemschutztrupps die künstlich verrauchten Räume absuchen, die vermissten Personen auffinden und aus dem Gebäude retten.

Weiterer Übungsbestandteil war der Aufbau einer Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke, der Aufbau einer Riegelstellung mittels Hydroschild und die Brandbekämpfung.

Ein Dank geht an die Fleischerei B. Zimmermann die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Ermöglichung der Übung.