Chemie- und Strahlenschutzzug

Der Chemie- und Strahlenschutzzug verfügt über umfassendes Gerät und Fahrzeuge zur Abwehr von ABC-Gefahren.

Für die Ölabwehr auf Gewässern sind die Ölsperren aus den 70er Jahren erneuert und im Umfang den lokalen Gegebenheiten angepasst worden. 120 m, auch bei starker Strömung einsetzbare Sperre steht zur Verfügung. Obwohl in Celle die Gerätewagen Messtechnik für die Feuerwehren im damaligen Regierungsbezirk Lüneburg vom Bund vor dem Schloss aufgereiht und übergeben wurden, verblieb keines dieser Fahrzeuge im Landkreis. Der C+S Zug verfügt lediglich über einfaches, handelsübliches Gerät zum Gefahrstoffnachweis.

Bis 2003 hatte im Landkreis Celle nur die Feuerwehr Celle eine Einheit zur Gefahrgutabwehr. Das Gefahrgutkonzept des Landkreises umfasst heute neben dem Gefahrgutzug in Celle sieben Gefahrgutstützpunkte mit Grundausstattung auf Anhänger (4 CSA). Die Gefahrgutgruppen werden in erweiterten Zügen der jeweiligen Gemeinden geführt. Stationiert sind sie in Bergen / Lohheide, Eschede, Hermannsburg, Lachendorf, Faßberg / Unterlüß, Wathlingen / Flotwedel, Winsen / Wietze / Hambühren. Die Werkfeuerwehren Hostmann-Steinberg in Celle und Rheinmetall in Unterlüß verfügen über eigene, auf ihre Gefahrenlage abgestimmte Gefahrgutkomponenten.

Dekon-Einheit

Im Dezember 2016 wurde zur Unterstützung des Chemie- und Strahlenschutzzuges die Dekon-Einheit gegründet. Diese neue Einheit ist keine selbstständige Sondereinheit sondern Teil des Chemie- und Strahlenschutzzuges.  

Die Mitglieder sind besonders für die Dekontamination geschult und ausgerüstet. Für ihre Arbeit steht Ihnen u.a. ein Fahrzeuges des Bundes, der Gerätewagen Dekon P, zur Verfügung sowie  eine aufblasbaren Einpersonenduschkabine zur Dekon der CSA Träger. Der Gerätewagen Dekon P zur Dekontaminaton und Versorgung von bis zu 20 Personen wurde vom Bund für den Landkreis Celle in Celle stationiert. Eine Verletzten-Dekontamination in der Art, wie sie in anderen Bundesländern umgesetzt und für Niedersachsen geplant wird, ist noch nicht möglich. Die Dekontamination von Gerät kann provisorisch durchgeführt werden.