Datum: 11. Februar 2017 
Alarmzeit: 23:47 Uhr 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Harburger Straße, Celle 
Weitere Kräfte: Notarzt (DRK Celle), örtlicher Energieversorger, Polizei Celle, Rettungsdienst, Schnell Einsatzgruppe 


Einsatzbericht:

CELLE (LK Celle): Am 11. Februar 2017 um 23.47 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ in die Harburger Straße im Stadtteil Hehlentor alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Meldung. Mindestens acht Personen sollten in einem Mehrfamilienhaus eingeschlossen sein.

Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage: Es brannte im Keller eines Mehrfamilienhauses. Durch den Brandrauch war der Fluchtweg über den Treppenraum für die Bewohner im ersten und zweiten Obergeschoss versperrt. Mehrere Personen befanden sich im 1. Obergeschoss an Fenstern und im 2. Obergeschoss auf einem Balkon. Durch die Celler Feuerwehr wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. So wurden insgesamt fünf Personen über tragbare Leitern aus dem 1. Obergeschoss sowie acht Personen aus dem 2. Obergeschoss über eine Drehleiter gerettet. Zwei Personen konnten das Gebäude durch die Hauseingangstür verlassen. Insgesamt wurden durch die Feuerwehr Celle 15 Personen gerettet. Die Betreuung der Personen wurde durch den Rettungsdienst übernommen. Zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes wurde die Schnelleinsatzgruppe alarmiert. Zur Betreuung und Versorgung wurden die Personen in den Verkaufsbereich einer gegenüberliegenden Tankstelle verbracht. Fünf Personen mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Die Brandbekämpfung wurde unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Eine Ausbreitung des Brandes konnte verhindert werden. Zur Belüftung und Entrauchung des Gebäudes wurden mehrere Drucklüfter eingesetzt.

Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Celle-Hauptwache und Groß Hehlen, der Führungsgruppe Einsatzleitung des Rettungsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes, des Arbeiter Samariter Bundes, der Johanniter Unfallhilfe, des Malteser Hilfsdienstes, der Polizei und des örtlichen Energieversorgers. Der Einsatz zeigte erneut die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen.