Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz in Altencelle

Celle: Am 09. Oktober um 11:14 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Altencelle und der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in die Jahnstraße im Stadtteil Altencelle alarmiert. Beim Verladen von Haushaltsmüll war es in einem Müllwagen zu einer Reaktion in einem Gebinde mit Rauch und Flammenbildung gekommen. Durch die Mitarbeiter des Zweckverbandes Abfallwirtschaft konnte das Gebinde noch aus dem Fahrzeug entfernt werden, die Reaktion setzte sich auf der Straße zunächst weiter fort.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle wurden im Ersteinsatz Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die weitere Erkundung ergab, dass es sich bei dem Stoff um Calciumphosphid handelt. Durch die Einsatzkräfte wurde der Stoff unter Atemschutz gesichert und verpackt. Das betroffene Müllfahrzeug wurde auf der naheliegenden Abfallentsorgungsanlage Altencelle unter Aufsicht der Feuerwehr teilentleert. Eine Gefahr ging vom Inhalt des Fahrzeuges nicht aus.

Jedoch reagierte bei einem Verladeversuch der Stoff an der Einsatzstelle erneut, so dass hier weitere Maßnahmen erforderlich waren. Durch einen Trupp unter Atemschutz, mit spezieller Schutzkleidung, wurde der Stoff erneut verpackt und auf einem Fahrzeug des Zweckverbandes Abfallwirtschaft gesichert verladen. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde der Stadt Celle wurde die Einsatzstelle im Anschluss gründlich gereinigt.

Der Einsatz konnte gegen 14 Uhr beendet werden. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst und die Polizei, die unter Wasserbehörde der Stadt Celle sowie der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle im Einsatz.

Öl auf Gewässer

Öl auf Gewässer

Celle: Am Dienstagvormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer Gewässerverunreinigung auf der Lachte im Bereich Lachtehausen alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Einsatzmeldung, an mehreren Stellen in der Lachte konnte Öl auf dem Wasser festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde der Stadt Celle, wurde, durch die Freiwillige Feuerwehr Celle, im Bereich der Lachtemündung, eine Sperre mit Ölschlängeln gesetzt. Diese sind in der Lage, das auf der Wasseroberfläche befindliche Öl zu binden. Des Weiteren wurde, flussabwärts von der Lachtemündung aus in der Aller, eine Ölsperre gesetzt. Auf dem Wasser befindliche Stoffe wie Öl werden durch die Ölsperre am weiterfließen gehindert. Die Ölsperre bildet in Fließrichtung des Gewässers einen Trichter, so dass der auf dem Wasser befindliche Stoff am Ende mit einem Skimmer abgepumpt werden kann. Die Ölsperre wurde zunächst auf der Ziegeninsel zusammengesetzt und dann mit einem Boot der DLRG Celle und einem Boot der Feuerwehr Celle zum Einsatzort geschleppt. Hier wurde sie dann am Ufer verankert. Die Boote der DLRG und der Feuerwehr wurden im laufenden Einsatz ebenfalls zum Transport von Personal und Material genutzt, da ein landseitiger Zugang nicht immer möglich war.

Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Ortsfeuerwehr Altenhagen sowie die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die DLRG Celle, die u.a. mit einem Boot im Einsatz war. Weiterhin waren im Einsatz der ASB Celle als Fachberater Sanitätsdienst, das DRK Celle zur Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und die untere Wasserbehörde der Stadt Celle.

Bergung eines Altölfasses

Bergung eines Altölfasses

BCelle. Am Mittwochvormittag um 08:36 Uhr wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle sowie die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Gefahrguteinsatz in die Ludwig-Erhard-Straße im Gewerbegebiet Wietzenbruch alarmiert.

An der Einsatzstelle sollte durch ein Fahrzeug des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle ein auf dem Parkstreifen, im unbebauten Bereich des Gewerbegebietes, abgestelltes Fass aufgenommen werden. Hierbei trat aus dem Fass, das auf einer Folie abgestellt war, Flüssigkeit aus. Es handelte es sich um Altöl. Durch den Mitarbeiter des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle wurden erste Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und um das Fass Ölbindemittel gestreut. Im Anschluss erfolgten die gemeinsame Bergung und Verladung des Fasses. Eine akute Umweltgefährdung bestand nicht.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle war ein Rettungswagen und die Polizei im Einsatz.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Celle. Um 09:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug und der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Gefahrguteinsatz in das Oberlandesgericht Celle alarmiert. Für den Rettungsdienst des Landkreises Celle wurde vorsorglich MANV 7 ausgelöst, da mit einer größeren Anzahl von Verletzten zu rechnen war.

Im Oberlandesgericht war ein unbekannter Stoff aus einem Briefumschlag ausgetreten. Vier Personen waren direkt betroffen. Durch das Oberlandesgericht wurde der entsprechende Gebäudeteil evakuiert. Die Celler Feuerwehr sicherte den Stoff. Die betroffenen Personen wurden vor Ort unter Beobachtung gestellt. Um eine Biogefährdung durch den unbekannten Stoff auszuschließen, wurde die ABC-Einheit der Berufsfeuerwehr Hannover angefordert. Diese war mit einem Gerätewagen Messen und einem Einsatzleitwagen im Einsatz. Durch Kräfte der Feuerwehr Hannover konnte eine Biogefährdung ausgeschlossen werden. Auch andere Gefahren wurden ausgeschlossen. Eine Gefährdung durch den Stoff lag somit nicht vor.

Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Feuerwehr Celle, zwei Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Hannover, zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie der OrgLeiter Rettungsdienst des Rettungsdienstes des Landkreises Celle und das DRK Celle zur Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken. Hinzu kommen Vertreter des Gesundheitsamtes des Landkreises Celle.

 

 

 

Gasaustritt

Gasaustritt

Gefahrguteinsatz in Groß Hehlen

CELLE. Am 10. Mai um 13:29 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug und der Ortsfeuerwehr Groß Hehlen in die Celler Straße im Stadtteil Groß Hehlen alarmiert. Nach ersten Meldungen lag ein unklarer Gasaustritt vor.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung zunächst. Der typische Geruch von Gas, der durch die Zumischung eines Geruchsstoffes entsteht, war deutlich wahrzunehmen. Betroffen war ein Gewerbeunternehmen zwischen der Celler Straße und der Straße „Zur Alten Schmiede“. Durch die Feuerwehr wurden zunächst Absperrmaßnahmen getroffen. Zur Erkundung ging ein Trupp unter Atemschutz vor, der den Austritt eines Stoffes bestätigte. Spezielle Messgeräte schlugen jedoch nicht an, so dass die Vermutung nahe lag, dass es sich um einen Stoff der als Odoriermittel (Odor = Geruch; Geruchstoff) in Erdgas eingesetzt wird handelt. Dieser wird in dem Betrieb verarbeitet. Weitere Messungen durch den örtlichen Energieversorger blieben ebenfalls ergebnislos. Die erste Vermutung bestätigte sich kurze Zeit später, nachdem ein Verantwortlicher des Betriebes eingetroffen war. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war somit nicht erforderlich. Die Einsatzstelle konnte an den Betreiber übergeben werden, der weitere Maßnahmen getroffen hat.

 

 

Austritt Wasserstoffperoxid

Austritt Wasserstoffperoxid

Gefahrguteinsatz auf der B214

CELLE. Am 02. Mai um 08:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug, der Ortsfeuerwehr Altencelle und der Dekon-Einheit auf die Bundesstraße 214 Altencelle in Richtung Eicklingen alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte Gefahrstoff aus einem Fahrzeug austreten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage. Auf der Ladefläche eines Pickups wurden mehrere Kanister mit Wasserstoffperoxid in flüssiger Form sowie mehrere Säcke mit einem Granulat desselben Stoffes transportiert. Aus bisher ungeklärter Ursache ist aus einem Kanister sowie aus einem Sack Wasserstoffperoxid ausgetreten. Der in flüssiger Form transportierte Stoff war auf die Straße und das angrenzende Erdreich geflossen. Der Fahrer des Fahrzeuges hatte offenbar den ätzenden Stoff eingeatmet und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Celler Feuerwehr wurden zunächst Absperrmaßnahmen getroffen. Die Bundesstraße wurde durch die Polizei voll gesperrt. Im Anschluss ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der leckgeschlagene Kanister und der Sack durch Trupps unter Chemikalienschutzanzügen geborgen und in speziellen Säcken sicher verpackt. Gleiches galt für weitere kontaminierte Gegenstände auf der Ladefläche des Pickups. Der bereits ausgetretene Stoff wurde mit speziellen Bindemitteln gebunden. Durch die Dekon-Einheit wurde vor Ort eine Dekontamination der Einsatzkräfte durchgeführt.

Der Einsatz dauerte bis in die Mittagsstunden. Weitere Maßnahmen wurden durch Spezialfirmen ergriffen.

Im Einsatz waren der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle, die Dekon-Einheit der Feuerwehr Celle, die Freiwillige Feuerwehr Altencelle, der Brandmeister vom Dienst als Einsatzleiter, der Rettungsdienst, der Malteser Hilfsdienst als Sanitätsdienst, die Polizei, die Untere Wasserbehörde sowie die Straßenmeisterei des Landes Niedersachsen.

 

 

Ammoniak-Austritt

Ammoniak-Austritt

Ammoniak-Austritt aus Heizungsanlage

CELLE: Am Nachmittag des 15. Januars wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenhagen, der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle sowie der Brandmeister vom Dienst zu einem Ammoniak-Austritt in ein Gewerbeunternehmen im Stadtteil Altenhagen alarmiert. Aus der Heizungsanlage eines Gewerbebetriebes drangen geringe Mengen Ammoniak aus. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde dieses mit einem speziellen Bindemittel gebunden und das Leck abgedichtet. Weitere Maßnahmen waren nicht zu ergreifen.

Austritt unklarer Säure

Austritt unklarer Säure

Celle – Winsen/aller. Am Vormittag des 23. November um 10:26 Uhr wurde der Chemie- und Strahlenschutzzug der Stadtfeuerwehr Celle nach Winsen/Aller im Landkreis Celle alarmiert. Gemäß Einsatzmeldung sollte eine unbekannte Säure ausgetreten sein. Die Kräfte aus Celle unterstützen die örtlichen Einsatzkräfte bei der Abwicklung des Einsatzes.

Zur Homepage der Feuerwehr Winsen/Aller:

www.feuerwehr-winsen-aller.de

Bild: Archivfoto