Einsatzübung

Einsatzübung

Einsatzübung mit Gefahrgutlage in Westercelle

Celle: Am Montagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Westercelle gemeinsam mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle und der Ortsfeuerwehr Altencelle eine Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der Firma Tuboscope im Maschweg durch.

Angenommen wurde ein LKW-Brand auf dem Firmengelände, das Fahrzeug hatte u.a. radioaktive Strahler geladen. Das Feuer hatte auf eine benachbarte Halle übergegriffen. Mehrere Personen wurden vermisst.

Durch die zuerst eintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Westercelle wurde die Gefahrgutlage sofort erkannt und ein entsprechender Sicherheitsabstand zum Brandobjekt eingehalten. Im Rahmen der Übung stand für die Einsatzkräfte aus Westercelle und Altencelle die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Mittelpunkt, während der Gefahrguteinsatz durch den Chemie- und Strahlenschutzzug abgearbeitet wurde. So wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. In den Einsatzabschnitten eins und drei erfolgte die Menschenrettung im Bereich der vom Feuer betroffenen Halle. Hier gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor und suchten die Halle systematisch nach verletzten Personen, die durch Puppen simuliert wurden, ab. Im Außenbereich war u.a. eine brennende Person abzulöschen, die ebenfalls durch eine spezielle Brandpuppe simuliert wurde. Des Weiteren war eine Person von einem Turm zu retten und ein Entstehungsbrand durch Funkenflug im Wald zu erkennen und zu bekämpfen.

Im Einsatzabschnitt zwei wurde der Gefahrguteinsatz durch die Kräfte des Chemie- und Strahlenschutzzuges abgearbeitet. Hier wurde zunächst der Gefahrenbereich gesichert und Einsatzkräfte mit spezieller Schutzausrüstung ausgerüstet. Diese gingen dann zur Menschenrettung in den Gefahrenbereich vor und konnten eine Person retten. Als zweite Aufgabe mussten die Einsatzkräfte einen Strahler auffinden, der durch einen Prüfstrahler simuliert wurde.

Im Anschluss an die Übung zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. Ein Dank geht an die Firma Tuboscope, für die Unterstützung bei der Übung.

Verpuffung *Video*

Verpuffung *Video*

Verpuffung in Waffenkammer – Feuerwehr übt Ernstfall in Vorwerk

Celle. „Unklare Rauchentwicklung“ lautete die Einsatzmeldung am Samstagvormittag für die Außenwache Vorwerk der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Um 8.24 Uhr wurden die Einsatzkräfte in das Schützenheim im Reuterweg alarmiert. Hierbei handelte es sich zum Glück nur um eine Einsatzübung. Angenommen wurde eine Verpuffung in der Waffenkammer. Mehrere Personen wurden in dem Gebäude vermisst. Aufgrund der Lage wurden durch den Einsatzleiter die Ortsfeuerwehren Garßen und Bostel nachalarmiert.

Zur Menschenrettung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Schützenheim vor. Insgesamt sieben Personen, hiervon fünf Puppen, wurden aus dem Gebäude gerettet. Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Im rückwärtigen Bereich des Schützenheim ging eine Drehleiter in Stellung.

Schwerpunkte der Übung waren die Menschenrettung, die Herstellung einer Wasserversorgung sowie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Ortsfeuerwehren. Zusätzlich wurde während der Übung ein Atemschutznotfall simuliert und die Rettung des verunglückten Feuerwehrmitgliedes geübt.

Einsatzübung

Einsatzübung

Verpuffung in einer Werkstatt – Einsatzübung in Westercelle!

Celle. Am Abend führten die Ortsfeuerwehren Westercelle und Scheuen eine Einsatzübung im Maschweg im Stadtteil Westercelle durch. Angenommen wurde eine Verpuffung in einer Werkstatt. Mehrere Personen wurden in den stark verrauchten Räumen vermisst. Vor dem Gebäude hatte ein Autofahrer aufgrund der Verpuffung sein Lenkrad verrissen und war gegen eine Wand gefahren.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte erkundete der erste Gruppenführer der Feuerwehr Westercelle sofort die Lage. Zwei Personen die sich verletzt vor dem Gebäude befanden wurden betreut, die Rettung der verletzten Personen im verunfallten PKW eingeleitet. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Hierzu wurden zwei Angriffswege gewählt. Des Weiteren wurde eine Riegelstellung zum benachbarten Gebäude aufgebaut.

Ausgearbeitet wurde die Übung durch die Ortsfeuerwehr Westercelle.

 

 

Großübung Amoklage *Video*

Großübung Amoklage *Video*

Großübung in der Julius-von-der-Wall-Straße – Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst üben den Ernstfall!

Celle. Am Mittwochnachmittag führte die Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und dem THW eine Großübung im ehemaligen Sankt-Josef-Stift in der Julius-von-der-Wall-Straße durch.  Dieser Bericht beschreibt den Übungsverlauf aus Sicht der Feuerwehr.

Um 17:04 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall – eingeklemmte Person“ in die Julius-von-der-Wall-Straße alarmiert. Wenige Minuten nach der Alarmierung trifft der Brandmeister vom Dienst (BvD) an der Einsatzstelle ein. Es fallen Schüsse! Bewaffnete Täter befinden sich in der unmittelbaren Umgebung der Einsatzstelle. Unverzüglich wird durch den BvD ein Rückzug der Einsatzkräfte der Feuerwehr angeordnet und ein Bereitstellungsraum bestimmt. Ein Einsatz der Feuerwehr ist unmöglich. Die Sicherheit der Einsatzkräfte geht vor. Auch der Rettungsdienst sammelt sich an einem Bereitstellungsraum.

Zunächst erfolgt ein Einsatz der Polizei. Mehrere bewaffnete Täter befinden sich im und in der näheren Umgebung des ehemaligen Sankt-Josef-Stift. Da spitzt sich die Lage auch für die Feuerwehr zu. Über die Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Celle wird ein Notruf aus dem Gebäude gemeldet. Mehrere Personen sind im Gebäude eingeschlossen. Ein Feuer ist im Bereich des Daches ausgebrochen. Die nähere Erkundung von außen ergibt nach kurzer Zeit Flammen und Rauch im Bereich des Dachstuhls. Personen schreien um Hilfe. Doch auch bewaffnete Täter bedrohen die Einsatzkräfte vom Dach des Gebäudes aus. Ein Einsatz der Feuerwehr ist weiterhin ausgeschlossen. Durch den BvD werden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Ein schnelles Vorgehen wird vorbereitet. Neben der Feuerwehr befindet sich auch der Rettungsdienst im Großeinsatz. Für den Rettungsdienst des Landkreises Celle wird ein Massenanfall an Verletzten (MANV 25) ausgelöst. Ein Großaufgebot der Celler Hilfsorganisationen ist im Einsatz.

Dann kommt über den Einsatzleiter der Polizei die Meldung, dass die Polizeilage abgeschlossen sei. Es besteht keine Gefahr mehr durch Täter.

Die anschließende Lage stellt sich wir folgt dar: Über 40 Personen sind betroffen. Mehrere Personen sind verletzt. Hierzu zählen auch Kräfte der Polizei. Im Gebäude ist ein ausgedehntes Feuer ausgebrochen. Vor dem Gebäude ist der ursprüngliche Verkehrsunfall weiterhin abzuarbeiten. Durch den Einsatzleiter, der bei seiner Arbeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung unterstützt wird, wird die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte eingeteilt. Die in Bereitstellung stehenden Einsatzfahrzeuge werden den Einsatzabschnitten zugeteilt. Von je einem Angriffsweg von der Gebäudevorderseite und einem Angriffsweg von der Gebäuderückseite wird die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kommen mehrere Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Auch die vier Drehleitern der Celler Feuerwehr kommen zum Einsatz. Je zwei Fahrzeuge sind auf der Gebäuderück- und Vorderseite im Einsatz.

Durch den Rettungsdienst wird eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Versorgung der verletzten Personen durchgeführt. Um 19:30 Uhr wird die Übung beendet.

Die Übung zeigte die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Organisationen, insbesondere in der nicht alltäglichen Einsatzsituation.

Filmbeiträge der örtlichen Medien:

Links zu Presseberichten:

Cellesche Zeitung: Hier geht es zum Bericht der Celleschen Zeitung

CelleHeute: Hier geht es zum Bericht von CelleHeute

Celler Presse: Hier geht es zum Bericht der Celler Presse

NDR: Hier geht es zum Bericht des NDR

Sat 1: Hier geht es zum Bericht von Sat 1

Bildergalerie Feuerwehr Celle:

 

 

Einsatzübung

Einsatzübung

Am Montagabend führten die Freiwilligen Feuerwehren Hustedt und Eversen (Stadt Bergen) eine gemeinsame Einsatzübung in Hustedt durch. Als Übungslage wurde angenommen, dass bei Verladearbeiten mehrere Baumstämme auf einen PKW gerutscht sind. Zwei Personen waren in dem Fahrzeug eingeklemmt. Eine weitere Person war unter einem Baumstamm, außerhalb des Fahrzeuges, eingeklemmt. Die technische Rettung wurde gemeinsam durchgeführt. Hierbei kamen auch hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Ausgearbeitet wurde die Übung durch die Ortsfeuerwehr Hustedt.

 

 

Einsatzübung

Einsatzübung

Celle / Altenhagen.  Am Freitagnachmittag um 17:10 Uhr führten die Ortsfeuerwehren Altenhagen, Bostel und Garßen, unter der Federführung der Freiwilligen Feuerwehr Altenhagen, eine gemeinsame Einsatzübung durch. Angenommen wurde ein Feuer in einem Wohngebäude. Mehrere Personen sollten sich noch im Gebäude befinden. Der Schwerpunkt der Übung lag im Bereich der Menschenrettung. Hierzu konnte ein leerstehendes Wohnhaus genutzt werden, in dem u.a. auch Türen und Fenster gewaltsam geöffnet werden konnten.

Die Menschenrettung wurde mit zwei Steckleitern aus dem Obergeschoss durchgeführt. Im Innenangriff kamen mehrere Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Insgesamt mussten fünf Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Sechs Personen waren betroffen. Hiervon wurden drei Personen durch Puppen simuliert.

Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt.

 

 

Einsatzübung Schloss

Einsatzübung Schloss

Celler Feuerwehr übt Ernstfall im Schlosstheater
Über 30 Verletztendarsteller – Großübung am Donnerstag in der Innenstadt

Celle. Kurz vor 20 Uhr am Donnerstag: 26 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Celle-Hauptwache werden im Zuschauerraum des Schlosstheaters, im Nordflügel des Celler Herzogschlosses, verteilt. Sie sind jedoch nicht hier um das neueste Stück des Theaters anzugucken, vielmehr sind es die letzten Vorbereitungen für eine große Einsatzübung im Schloss an diesem Abend.

Um 20:10 Uhr erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte. Beteiligt sind der 2., 3. und 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, die Freiwillige Feuerwehr Groß Hehlen und das Deutsche Rote Kreuz. Angenommen wird ein Feuer im Dachbereich des Nordflügels des Schlosses, während einer Aufführung des Theaters. Der Zuschauerraum und der Backstage-Bereich sind stark verraucht. Eine Vielzahl von Personen wird vermisst.  Schwerpunkt der Einsatzübung war die Menschenrettung. In den vollkommen abgedunkelten Räumlichkeiten mussten die vorgehenden Atemschutztrupps sich tastend fortbewegen um die über dreißig vermissten Personen aufzufinden und aus dem Gebäude zu führen. Hierbei mussten verschiedenste Rettungsmethoden eingesetzt werden, denn auch gehbehinderte Personen und eine Rollstuhlfahrerin waren unter den Zuschauern.

Im Außenbereich wurde durch das Deutsche Rote Kreuz eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die aus dem Gebäude geretteten Personen versorgt. Zur Löschwasserversorgung wurde eine Schlauchleitung von einem Tiefbrunnen auf der Stechbahn zum Schloss hergestellt. Hier wurde u.a. zur Überquerung des Schlossplatzes eine Schlauchbrücke eingesetzt. Eine weitere Löschwasserversorgung wurde aus einem Brunnen im Schlosspark hergestellt. Ebenfalls an der Übung beteiligt waren drei Drehleitern der Celler Hauptwache. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle wurde der Einsatzleiter bei seiner Tätigkeit unterstützt. Hierzu kam der Einsatzleitwagen 2 zum Einsatz.

 

 

 

Küchenbrand – verm. Personen

Küchenbrand – verm. Personen

Einsatzübung in Garßen!

Am Abend führten die Ortsfeuerwehren Garßen, Bostel, Altenhagen sowie die Außenwache Vorwerk der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache eine gemeinsame Einsatzübung unter Federführung der Freiwilligen Feuerwehr Garßen durch.

Angenommen wurde ein Küchenbrand in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen der Lobetalarbeit Celle am Osterberg in Garßen. Insgesamt wurden vier Personen in dem Gebäude vermisst. Schwerpunkt der Übung war die Personensuche und Menschenrettung. Des Weiteren wurde eine Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer hergestellt und die Brandbekämpfung durchgeführt. Neben den Ortsfeuerwehren war die Führungsgruppe Einsatzleitung im Einsatz und unterstützte den Einsatzleiter bei seiner Tätigkeit.