Einsatzübung

Einsatzübung

Am gestrigen Abend führten die Ortsfeuerwehren Bostel, Altenhagen und Garßen eine gemeinsame Einsatzübung unter Federführung der Freiwilligen Feuerwehr Bostel durch.

Angenommen wurde ein Feuer in einem Werkstattgebäude auf dem Betriebsgelände der SVO in Bostel. Zwei Personen wurden vermisst. Eine weitere Person befand sich im Obergeschoss an einem Fenster, ihr Fluchtweg  war durch den Brandrauch abgeschnitten.

Zunächst wurde die Ortsfeuerwehr Bostel alarmiert. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle und Erkundung durch den Einsatzleiter, veranlasste dieser unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung. Neben den Ortsfeuerwehren Garßen und Altenhagen wurde auch die Drehleiter 12-9 der Außenwache Vorwerk nachalarmiert.

Zur Menschenrettung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Werkstattgebäude vor und konnten die zwei vermissten Personen auffinden und retten. Zur Rettung der am Fenster befindlichen Person ging die Drehleiter in Stellung und konnte die Person über den Korb aus dem Fenster retten.

Neben der Menschenrettung lag ein weiterer Schwerpunkt auf dem erkennen und bergen von Gefahrstoffen die im Werkstattgebäude gelagert waren. Des Weiteren wurden im Außenangriff mehrere Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen sowie eine Wasserversorgung aufgebaut.

Die Übung zeigte die gute Zusammenarbeit der beteiligten Ortsfeuerwehren, die regelmäßig im Einsatz- und Übungsdienst gemeinsam arbeiten.

Einsatzübung “real”

Einsatzübung “real”

Am heutigen Samstag führte die Außenwache Neustadt-Heese der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache eine Einsatzübung im “real”-Markt durch.

Angenommen wurde ein Feuer im Personalbereich. Aufgrund der Rauchentwicklung, die durch Disconebel simuliert wurde, war den Bediensteten der Fluchtweg abgeschnitten. Insgesamt neun Personen (davon sieben Puppen) wurden vermisst. Zur Menschenrettung gingen mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude vor. Zwei Personen wurden hierbei mit Fluchthauben gerettet. Eine Person wurde über eine Drehleiter von einem Vordach gerettet. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Drehleiter 12-9 der Außenwache Vorwerk, so dass insgesamt zwei Drehleitern im Einsatz waren.

Als zusätzliche technische Lage musste eine Person unter einem Palettenstapel gerettet werden. Hierbei setzen die Einsatzkräfte einen hydraulischen Spreizer ein und sicherten die Holzpaletten gegen wegrutschen.

Einsatzübung

Einsatzübung

Einsatzübung mit Gefahrgutlage in Westercelle

Celle: Am Montagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Westercelle gemeinsam mit dem Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle und der Ortsfeuerwehr Altencelle eine Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der Firma Tuboscope im Maschweg durch.

Angenommen wurde ein LKW-Brand auf dem Firmengelände, das Fahrzeug hatte u.a. radioaktive Strahler geladen. Das Feuer hatte auf eine benachbarte Halle übergegriffen. Mehrere Personen wurden vermisst.

Durch die zuerst eintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Westercelle wurde die Gefahrgutlage sofort erkannt und ein entsprechender Sicherheitsabstand zum Brandobjekt eingehalten. Im Rahmen der Übung stand für die Einsatzkräfte aus Westercelle und Altencelle die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Mittelpunkt, während der Gefahrguteinsatz durch den Chemie- und Strahlenschutzzug abgearbeitet wurde. So wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. In den Einsatzabschnitten eins und drei erfolgte die Menschenrettung im Bereich der vom Feuer betroffenen Halle. Hier gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor und suchten die Halle systematisch nach verletzten Personen, die durch Puppen simuliert wurden, ab. Im Außenbereich war u.a. eine brennende Person abzulöschen, die ebenfalls durch eine spezielle Brandpuppe simuliert wurde. Des Weiteren war eine Person von einem Turm zu retten und ein Entstehungsbrand durch Funkenflug im Wald zu erkennen und zu bekämpfen.

Im Einsatzabschnitt zwei wurde der Gefahrguteinsatz durch die Kräfte des Chemie- und Strahlenschutzzuges abgearbeitet. Hier wurde zunächst der Gefahrenbereich gesichert und Einsatzkräfte mit spezieller Schutzausrüstung ausgerüstet. Diese gingen dann zur Menschenrettung in den Gefahrenbereich vor und konnten eine Person retten. Als zweite Aufgabe mussten die Einsatzkräfte einen Strahler auffinden, der durch einen Prüfstrahler simuliert wurde.

Im Anschluss an die Übung zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. Ein Dank geht an die Firma Tuboscope, für die Unterstützung bei der Übung.

Großübung Amoklage *Video*

Großübung Amoklage *Video*

Großübung in der Julius-von-der-Wall-Straße – Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst üben den Ernstfall!

Celle. Am Mittwochnachmittag führte die Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und dem THW eine Großübung im ehemaligen Sankt-Josef-Stift in der Julius-von-der-Wall-Straße durch.  Dieser Bericht beschreibt den Übungsverlauf aus Sicht der Feuerwehr.

Um 17:04 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall – eingeklemmte Person“ in die Julius-von-der-Wall-Straße alarmiert. Wenige Minuten nach der Alarmierung trifft der Brandmeister vom Dienst (BvD) an der Einsatzstelle ein. Es fallen Schüsse! Bewaffnete Täter befinden sich in der unmittelbaren Umgebung der Einsatzstelle. Unverzüglich wird durch den BvD ein Rückzug der Einsatzkräfte der Feuerwehr angeordnet und ein Bereitstellungsraum bestimmt. Ein Einsatz der Feuerwehr ist unmöglich. Die Sicherheit der Einsatzkräfte geht vor. Auch der Rettungsdienst sammelt sich an einem Bereitstellungsraum.

Zunächst erfolgt ein Einsatz der Polizei. Mehrere bewaffnete Täter befinden sich im und in der näheren Umgebung des ehemaligen Sankt-Josef-Stift. Da spitzt sich die Lage auch für die Feuerwehr zu. Über die Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Celle wird ein Notruf aus dem Gebäude gemeldet. Mehrere Personen sind im Gebäude eingeschlossen. Ein Feuer ist im Bereich des Daches ausgebrochen. Die nähere Erkundung von außen ergibt nach kurzer Zeit Flammen und Rauch im Bereich des Dachstuhls. Personen schreien um Hilfe. Doch auch bewaffnete Täter bedrohen die Einsatzkräfte vom Dach des Gebäudes aus. Ein Einsatz der Feuerwehr ist weiterhin ausgeschlossen. Durch den BvD werden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Ein schnelles Vorgehen wird vorbereitet. Neben der Feuerwehr befindet sich auch der Rettungsdienst im Großeinsatz. Für den Rettungsdienst des Landkreises Celle wird ein Massenanfall an Verletzten (MANV 25) ausgelöst. Ein Großaufgebot der Celler Hilfsorganisationen ist im Einsatz.

Dann kommt über den Einsatzleiter der Polizei die Meldung, dass die Polizeilage abgeschlossen sei. Es besteht keine Gefahr mehr durch Täter.

Die anschließende Lage stellt sich wir folgt dar: Über 40 Personen sind betroffen. Mehrere Personen sind verletzt. Hierzu zählen auch Kräfte der Polizei. Im Gebäude ist ein ausgedehntes Feuer ausgebrochen. Vor dem Gebäude ist der ursprüngliche Verkehrsunfall weiterhin abzuarbeiten. Durch den Einsatzleiter, der bei seiner Arbeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung unterstützt wird, wird die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte eingeteilt. Die in Bereitstellung stehenden Einsatzfahrzeuge werden den Einsatzabschnitten zugeteilt. Von je einem Angriffsweg von der Gebäudevorderseite und einem Angriffsweg von der Gebäuderückseite wird die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kommen mehrere Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Auch die vier Drehleitern der Celler Feuerwehr kommen zum Einsatz. Je zwei Fahrzeuge sind auf der Gebäuderück- und Vorderseite im Einsatz.

Durch den Rettungsdienst wird eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Versorgung der verletzten Personen durchgeführt. Um 19:30 Uhr wird die Übung beendet.

Die Übung zeigte die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Organisationen, insbesondere in der nicht alltäglichen Einsatzsituation.

Filmbeiträge der örtlichen Medien:

Links zu Presseberichten:

Cellesche Zeitung: Hier geht es zum Bericht der Celleschen Zeitung

CelleHeute: Hier geht es zum Bericht von CelleHeute

Celler Presse: Hier geht es zum Bericht der Celler Presse

NDR: Hier geht es zum Bericht des NDR

Sat 1: Hier geht es zum Bericht von Sat 1

Bildergalerie Feuerwehr Celle:

 

 

Einsatzübung Schloss

Einsatzübung Schloss

Celler Feuerwehr übt Ernstfall im Schlosstheater
Über 30 Verletztendarsteller – Großübung am Donnerstag in der Innenstadt

Celle. Kurz vor 20 Uhr am Donnerstag: 26 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Celle-Hauptwache werden im Zuschauerraum des Schlosstheaters, im Nordflügel des Celler Herzogschlosses, verteilt. Sie sind jedoch nicht hier um das neueste Stück des Theaters anzugucken, vielmehr sind es die letzten Vorbereitungen für eine große Einsatzübung im Schloss an diesem Abend.

Um 20:10 Uhr erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte. Beteiligt sind der 2., 3. und 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, die Freiwillige Feuerwehr Groß Hehlen und das Deutsche Rote Kreuz. Angenommen wird ein Feuer im Dachbereich des Nordflügels des Schlosses, während einer Aufführung des Theaters. Der Zuschauerraum und der Backstage-Bereich sind stark verraucht. Eine Vielzahl von Personen wird vermisst.  Schwerpunkt der Einsatzübung war die Menschenrettung. In den vollkommen abgedunkelten Räumlichkeiten mussten die vorgehenden Atemschutztrupps sich tastend fortbewegen um die über dreißig vermissten Personen aufzufinden und aus dem Gebäude zu führen. Hierbei mussten verschiedenste Rettungsmethoden eingesetzt werden, denn auch gehbehinderte Personen und eine Rollstuhlfahrerin waren unter den Zuschauern.

Im Außenbereich wurde durch das Deutsche Rote Kreuz eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die aus dem Gebäude geretteten Personen versorgt. Zur Löschwasserversorgung wurde eine Schlauchleitung von einem Tiefbrunnen auf der Stechbahn zum Schloss hergestellt. Hier wurde u.a. zur Überquerung des Schlossplatzes eine Schlauchbrücke eingesetzt. Eine weitere Löschwasserversorgung wurde aus einem Brunnen im Schlosspark hergestellt. Ebenfalls an der Übung beteiligt waren drei Drehleitern der Celler Hauptwache. Durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle wurde der Einsatzleiter bei seiner Tätigkeit unterstützt. Hierzu kam der Einsatzleitwagen 2 zum Einsatz.

 

 

 

Küchenbrand – verm. Personen

Küchenbrand – verm. Personen

Einsatzübung in Garßen!

Am Abend führten die Ortsfeuerwehren Garßen, Bostel, Altenhagen sowie die Außenwache Vorwerk der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache eine gemeinsame Einsatzübung unter Federführung der Freiwilligen Feuerwehr Garßen durch.

Angenommen wurde ein Küchenbrand in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen der Lobetalarbeit Celle am Osterberg in Garßen. Insgesamt wurden vier Personen in dem Gebäude vermisst. Schwerpunkt der Übung war die Personensuche und Menschenrettung. Des Weiteren wurde eine Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer hergestellt und die Brandbekämpfung durchgeführt. Neben den Ortsfeuerwehren war die Führungsgruppe Einsatzleitung im Einsatz und unterstützte den Einsatzleiter bei seiner Tätigkeit.

 

Einsatzübung der Stadtfeuerwehrbereitschaft *Video*

Einsatzübung der Stadtfeuerwehrbereitschaft *Video*

Großübung der Feuerwehr Celle
Stadtfeuerwehrbereitschaft übt den Ernstfall bei der Firma Luhmann

Am Freitag, den 20. Oktober 2017 führte die Stadtfeuerwehrbereitschaft der Feuerwehr Celle eine großangelegte Übung bei der Firma H. u. H. Luhmann GmbH im Stadtteil Hehlentor durch. Rund 120 Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe Celle waren mit 30 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

Übungslage:

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es gegen 19:00 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen britischen Kaserne in der Hohen Wende zu einer sehr großen Explosion. Große Trümmerteile, zum Teil brennend, wurden über das Betriebsgelände der Firma H. u. H. Luhmann GmbH verteilt.

Übungsszenario:

Auf dem Firmengelände war es aufgrund der niedergegangenen Trümmerteile zu einem erheblichen Schadensereignis gekommen. An mehreren Stellen auf dem Gelände waren Brände ausgebrochen. Mehrere Personen waren vermisst, teilweise verschüttet oder eingeklemmt.

Stadtfeuerwehrbereitschaft:

Das Konzept der Stadtfeuerwehrbereitschaft wurde bereits 1976 umgesetzt sowie 2002 und 2008 nochmals umstrukturiert. Die Stadtfeuerwehrbereitschaft setzt sich aus Kräften und Technik aller neun Ortsfeuerwehren der Stadt Celle zusammen und ist in vier Züge gegliedert. Neben Kräften der Celler Feuerwehr gehören auch Personal und Fahrzeuge der Johanniter Unfallhilfe der Feuerwehrbereitschaft an. Einsatzschwerpunkte sind überörtliche Großeinsätze wie Waldbrände und Hochwasser. Hierzu kann die Bereitschaft in zwei Komponenten zusammengestellt werden. Eine Komponente deckt hierbei den Schwerpunkt Brandbekämpfung sowie eine den Bereich Naturkatastrophen ab.

Übungsablauf:

Die Alarmierung der Stadtfeuerwehrbereitschaft erfolgte gegen 19:15 Uhr. Die alarmierten Kräfte waren im Vorfeld nicht über die Übung informiert worden.  Nach der Alarmierung fuhren die Feuerwehrfahrzeuge von ihren Standorten den Sammelpunkt auf dem Gelände des Feuerwehrhauses Hauptwache an. Hier gliederte sich die Bereitschaft in die vier Bereitschaftszüge. Von der Übungsleitung wurden diese einzeln zum Übungsort abgefordert.

Am Übungsort wurden den Zügen verschiedene Übungsszenarien zugeteilt. Diese mussten sie selbständig abarbeiten.

Übungsziele:

Ziel der Übung war es das gesamte Einsatzspektrum der Stadtfeuerwehrbereitschaft einzusetzen um verschiedene Aufgaben abzuarbeiten. Hierbei galt es verschüttete und eingeklemmte Personen zu suchen und zu retten, eine gezielte und effektive Brandbekämpfung aufzubauen sowie vom Brand bedrohte Gebäude zu schützen. Des Weiteren musste eine Löschwasserversorgung über eine lange Wegstrecke zur Einsatzstelle aufgebaut werden.

Eine koordinierte und zugübergreifende Zusammenarbeit aller Bereitschaftszüge war hierbei eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Übung. Ganz nach dem Motto „Einer für alle – alle für Einen“ konnte die Übung nur durch die gelebte Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgreich verlaufen!

Video:

Bildergalerie:

 

Räumungsübung

Räumungsübung

Räumungs- und Einsatzübung bei Sparkasse Celle

CELLE: Am Dienstag den 17. Oktober führte die Sparkasse Celle gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache eine Räumungs- und Einsatzübung im Gebäude der Sparkasse am Robert-Meyer-Platz durch. Angenommen wurde ein Feuer im Keller des Gebäudes. Durch den Brandrauch, der durch eine Nebelmaschine simuliert wurde, waren die Fluchtwege teilweise versperrt. Schwerpunkt der Übung für die Celler Feuerwehr war es, die Menschenrettung aus den oberen Stockwerken der Sparkasse durchzuführen. Hierzu kamen zwei Drehleitern zum Einsatz. Des Weiteren konnte mit Blick auf die baulichen Gegebenheiten der Altstadt Zugangsmöglichkeiten und Rettungswege erkundet werden. Weitere Ziele der Übung waren die Brandbekämpfung des Kellerbrandes sowie die Menschenrettung aus dem Kellerbereich. Hier wurden zwei vermisste Personen durch Puppen simuliert.

 

 

Einsatzübung – Firma Conmetall

Einsatzübung – Firma Conmetall

Celle-Altenhagen. Am Abend des 27. September führte die Freiwillige Feuerwehr Celle unter der Federführung der Ortsfeuerwehr Altenhagen eine Einsatzübung bei der Firma Conmetall im Stadtteil Altenhagen durch. An der Einsatzübung beteiligt waren neben der Ortsfeuerwehr Altenhagen, die Ortsfeuerwehr Bostel, Celle-Hauptwache sowie die Führungsgruppe Einsatzleitung.

Als Übungslage wurde zunächst die Auslösung der Automatischen Brandmeldeanlage angenommen. Nach wenigen Minuten erfolgte durch Mitarbeiter des Unternehmens eine Rückmeldung, dass es in einer Werkstatt brenne. Zwei Personen seien vermisst und der betroffene Bereich stark verraucht. Noch während der Anfahrt wurde daher durch den Brandmeister vom Dienst eine Alarmstufenerhöhung veranlasst.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle bestätigten sich die ersten Meldungen. Zwischenzeitlich hatte sich der Brand auf die Fassade der Halle und einen Aufenthaltsraum weiter ausgebreitet. Unverzüglich wurde durch die Einsatzkräfte die Menschenrettung eingeleitet. Hierbei kamen im Übungsverlauf mehrere Atemschutzgerätetrupps zum Einsatz. Eine weitere Alarmstufenerhöhung und somit die Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte wurde veranlasst. Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Die Brandbekämpfung wurde über mehrere C- und B-Rohre im Innen- und Außenangriff durchgeführt. In jedem Einsatzabschnitt kam eine Drehleiter mit einem Wasserwerfer zum Einsatz.

Ziel der Übung waren neben der Menschenrettung aus einem unbekannten Objekt, der Einsatzkoordination, Brandbekämpfung und Herstellung einer Wasserversorgung auch die Überprüfung des vorgesehenen Alarmierungskonzeptes von Einsatzkräften.

 

Einsatzübung in Behinderten-Wohnheim *Video*

Einsatzübung in Behinderten-Wohnheim *Video*

Celle-Hustedt. Am Abend des 28. August führte die Freiwillige Feuerwehr Celle unter der Federführung der Ortsfeuerwehr Hustedt eine Einsatzübung in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen der Lebenshilfe im Stadtteil Hustedt-Jägerei durch. Als Übungslage wurde ein Feuer im Hauswirtschatsbereich des Wohnheimes angenommen. Bei der Alarmierung war unklar, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden. Der Einsatzübung ging eine interne Räumungsübung der Lebenshilfe voraus.

Ziel der Übung war es die Rettung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen unter den besonderen Begebenheiten des Objektes zu üben. Hierzu wurden während der Übung mehrere Teillagen abgearbeitet. So wurde ein Feuer im Bereich der Wäscheküche und Küche angenommen. Mehrere Personen waren in dem weitläufigen Gebäude vermisst. Zur Rettung war ein massiver Einsatz von Atemschutzgeräteträgern erforderlich, um die Absuche und Menschenrettung auf mehreren Etagen durchzuführen. U.a. mussten im Übungsverlauf mehrere Personen über tragbare Leitern und eine Drehleiter gerettet werden. Die Löschwasserversorgung erfolgte über einen ca. 200 Meter entfernten Tiefbrunnen. Von diesem wurde eine B-Leitung zur Einsatzstelle aufgebaut. Zur Koordinierung und Unterstützung des Einsatzleiters wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung mit einem Einsatzleitwagen 2 eingesetzt.

Die Übung ermöglichte den Verantwortlichen das interne Räumungskonzept sowie das vorgesehene Alarmierungskonzept von Einsatzkräften zu überprüfen. Ferne gab es die Möglichkeit sich unter nahezu Realbedingungen auf einen möglichen Einsatzfall vorzubereiten und bereits im Vorfeld Einsatzschwerpunkte zu erkennen.

Im Einsatz waren neben der Freiwillige Feuerwehr Hustedt die Ortsfeuerwehren, Scheuen, Groß Hehlen sowie Teile der Hauptwache. Hinzu kam aus der Stadt Bergen die Ortsfeuerwehr Eversen.