Dachstuhlbrand – Menschenleben in Gefahr! *Video*

Dachstuhlbrand – Menschenleben in Gefahr! *Video*

Dachstuhlbrand in der Birkenstraße – Celler Feuerwehr rettet Bewohnerin aus höchster Lebensgefahr!

Celle. Am 04. Januar 2018 um 12:32 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Birkenstraße im Stadtteil Heese alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lagemeldung. Erst Flammen sollten aus einem Dachstuhl schlagen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dann die Einsatzmeldung. Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses brannte in voller Ausdehnung – Menschenleben war in Gefahr. Mindestens eine Person befand sich noch in der vom Brand betroffenen Dachgeschosswohnung.

Einsatzobjekt:

Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um ein Mehrfamilienhaus in der Birkenstraße im Stadtteil Heese. Der vom Brand betroffene Dachstuhl hatte eine Länge von ca. 30 Metern und eine Breite von ca. 10 Metern. Seitlich schlossen direkt an das Brandobjekt weitere Mehrfamilienhäuser an.

Einsatzlage:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte der Dachstuhl des Gebäudes bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus der Dachverkleidung. Vom Brand betroffen war unmittelbar auch die Dachgeschosswohnung. Hier befand sich eine Person, die sich nach kurzer Zeit an einem Fenster Zeigte und der Fluchtweg abschnitten war, in höchster Lebensgefahr. Das Feuer hatte bereits teilweise auf die Dachstühle der angrenzenden Gebäude übergegriffen.

Die Rauchentwicklung des Brandes legte einen Großteil des Stadtteiles in einen dichten Rauchteppich. So war dichter Rauch bis zur Bahnstrecke der Deutschen Bahn in den Straßen bemerkbar.

Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst. Dies bedeutet das weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden. So kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Celle-Westercelle sowie zur überörtlichen Löschhilfe die Freiwillige Feuerwehr Hambühren (LK Celle) zum Einsatz.

Menschenrettung: 

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. So ging vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung. Des Weiteren wurde ein Sprungretter aufgebaut. Die Rettung der Bewohnerin konnte dann jedoch zügig über die Drehleiter durchgeführt werden. Die aus der Wohnung gerettete Bewohnerin wurde dem Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes zur weiteren Versorgung übergeben.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob sich noch weitere Personen im vom Brand betroffenen Gebäude befanden. Durch die Feuerwehr wurden daher sämtliche Wohnungen des Brandobjekts kontrolliert. Weitere Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Gleichzeitig kontrollierten Kräfte der Polizei Celle die angrenzenden Gebäude und evakuierten die Bewohner. Die sehr gute und hoch professionelle Zusammenarbeit der Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr zeigte sich insbesondere bei der Menschenrettung in der Anfangsphase des Einsatzes.

Zur Betreuung der evakuierten Bewohner wurde an der Einsatzstelle ein Bus des örtlichen Nahverkehrsunternehmens CeBus zur Verfügung gestellt.

Brandbekämpfung:

Die Brandbekämpfung wurde im Innen- und Außenangriff durchgeführt. So kam im Ersteinsatz die zunächst zur Menschenrettung eingesetzte Drehleiter mit einem Wenderohr zum Einsatz. Des Weiteren wurde ein C-Rohr im Außenangriff sowie weitere C-Rohre unter schwerem Atemschutz im Innenangriff vorgenommen.

Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes im Bereich der angrenzenden Dachstühle sowie auf weitere Teile des Brandobjekts verhindert werden.

Im Einsatzverlauf wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt. Hierbei kamen zwei Drehleitern straßenseitig von der Gebäudevorderseite sowie eine Drehleiter von der Gebäuderückseite zum Einsatz.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Der Einsatzleiter wurde durch Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde bei der Brandbekämpfung auf Druckluftschaum umgestellt.

Rettungsdienst und Versorgung der Einsatzkräfte:

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit zwei Rettungswagen einem Notarzt sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Als Fachberater Sanitätsdienst war der ASB Celle vor Ort. Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken wurde durch die Johanniter Unfallhilfe sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf verblieb zur Absicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen am Einsatzort. Dieser wurde zunächst vom Regelrettungsdienst gestellt und während des Einsatzes durch ein Fahrzeug der Schnelleinsatzgruppe (SEG) ersetzt.

Eingesetzte Kräfte:

Im Einsatz waren über 130 Einsatzkräfte der

– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache
– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Westercelle
– Freiwilligen Feuerwehr Hambühren
– Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle

des Rettungsdienstes (DRK Celle), des ASB, der Johanniter Unfallhilfe und der Polizei Celle.

Der Einsatz zeigte erneut die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen!

 

 

Gebäudebrand *Video*

Gebäudebrand *Video*

Gebäudebrand am 2. Weihnachtstag in Celle

Celle. Am 26. Dezember 2017 um 19:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand“ in den Bereich „Am Wasserturm“ alarmiert. Der genaue Einsatzort war zunächst nicht bekannt. Mehrere Anrufer meldeten jedoch einen größeren Brand. Durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) konnte der Einsatzort schnell genau bestimmt werden. Es brannte ein Gebäude auf einem ehemaligen Schrottplatz an der Harburger Heerstraße.

Einsatzobjekt:

Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um eine Lagerhalle mit Bürotrakt eines ehemaligen Schrottplatzes. Das Gebäude liegt an einem Stichweg ca. 350 Meter von der Harburger Heerstraße entfernt, direkt an der Bahnstrecke der Osthannoverschen Eisenbahn. Das Gebäude hat eine Größe von ca. 30 Meter x 20 Meter.

Einsatzlage:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte das Gebäude zu ca. 2/3 in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und dem Dach des Gebäudes. Die Flammen und die Rauchentwicklung waren schon aus weiter Entfernung zu sehen. Eine Gefahr der Ausbreitung auf benachbarte Gebäude war nicht gegeben. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst. Dies bedeutet das weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden. So kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Groß Hehlen zum Einsatz.

Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung:

Die Brandbekämpfung stellte sich aufgrund einer fehlenden Löschwasserversorgung am Einsatzobjekt als schwierig dar. Im Ersteinsatz konnte ausschließlich auf das vorhandene Löschwasser der wasserführenden Fahrzeuge zurückgegriffen werden. Um die Einsatzstelle kontinuierlich mit Löschwasser zu versorgen, wurde eine über 500 Meter lange Schlauchleitung zum Einsatzort verlegt. Diese wurde aus einem Tiefbrunnen mit Wasser versorgt.

Zur Brandbekämpfung kamen fünf C-Rohre im Außenangriff zum Einsatz.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Der Einsatzleiter wurde durch Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden weitere C-Rohre im Innenangriff vorgenommen. Zusätzlich wurde eine Drehleiter zum Ablöschen von Brandnestern im Bereich des Daches eingesetzt. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten zogen sich bis nach 22 Uhr hin.

Rettungsdienst und Versorgung der Einsatzkräfte:

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit einem Rettungswagen und einen Notarzt im Einsatz. Als Fachberater Sanitätsdienst war der Malteser Hilfsdienst vor Ort. Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken wurde durch die Johanniter Unfallhilfe sichergestellt.

Eingesetzte Kräfte:

Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte mit über 20 Fahrzeugen der

– Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache

– Freiwilligen Feuerwehr Groß Hehlen

des Rettungsdienstes (DRK Celle), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe und der Polizei Celle.

 

 

 

 

Dachstuhlbrand *Video*

Dachstuhlbrand *Video*

CELLE: Am 27. November 2017 um 08:11 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Kirchhofstraße alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle stellte sich folgende Lage heraus. Rauch drang straßenseitig aus dem Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses. Im rückwärtigen Bereich brannte der Dachstuhl eines Nebengebäudes in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf Teile des Nebengebäudes sowie auf den Dachstuhl des direkt anschließenden Wohngebäudes übergegriffen. Es war nicht bekannt, ob sich noch Personen im Wohngebäude befanden.

Durch die Celler Feuerwehr wurde parallel mit der Absuche des Wohngebäudes nach Personen und der Brandbekämpfung begonnen. Die Absuche des Gebäudes verlief negativ. Es befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Fünf Personen wurden durch den Rettungsdienst und die Johanniter Unfallhilfe Celle betreut.

Die Brandbekämpfung wurde von zwei Seiten durchgeführt. Hierbei kamen insgesamt fünf C-Rohre sowie mehrere Atemschutzgerätetrupps zum Einsatz. Des Weiteren wurden zur Brandbekämpfung und Abriegelung der direkt angrenzen Wohngebäude zwei Wasserwerfer von Drehleitern aus eingesetzt. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde auf die Brandbekämpfung mit Schaum umgestellt. Um Brandnester aufzuspüren und abzulöschen mussten Teile der Wohnhausbedachung aufgenommen werden.

Aufgrund der Lage wurden durch den Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) mehrere Alarmstufenerhöhungen veranlasst. Dies bedeutet, dass weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden. So kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Celle-Westercelle sowie zur überörtlichen Löschhilfe die Freiwillige Feuerwehr Hambühren (LK Celle) zum Einsatz. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle sowie die Johanniter Unfallhilfe im Einsatz. Durch die Johanniter wurden u.a. die Bewohner betreut sowie eine Versorgung der Einsatzkräfte mit Warm- und Kaltgetränken sichergestellt.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Der Einsatzleiter wurde durch Mitglieder der Führungsgruppe Einsatzleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt.

Im Einsatz waren ca. 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Sanitätsdienstes und der Polizei. Der Einsatz zeigte die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und insbesondere der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit der Feuerwehr.

 

 

 

 

Brennt Fahrstuhl im 6 Obergeschoss *Video hinzugefügt*

Brennt Fahrstuhl im 6 Obergeschoss *Video hinzugefügt*

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst!
Feuer im 6. OG eines Mehrfamilienhauses

CELLE: Am 20. Dezember 2016 um 21.32 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle gemeinsam mit dem Rettungsdienst in die Rudolf-Virchow-Straße im Stadtteil Hehlentor alarmiert. Nach ersten Angaben sollte der Fahrstuhl in einem Mehrfamilienhaus brennen. Noch während der Anfahrt bestätigte sich die Einsatzmeldung. Für den Rettungsdienst und die Feuerwehr wurde Großalarm ausgelöst.

Bei Eintreffen der Feuerwehr ergab sich folgende Lage: Im 6. Obergeschoss eines 7-geschossigen Mehrfamilienhauses brannte der Fahrstuhl mit Durchbrand in den Flur- und Treppenbereich. Das 6. Obergeschoss war stark verqualmt. Zwischen dem Fahrstuhl und dem verqualmten Bereich gab es keine bauliche Trennung. Durch die Wohnungstüren gelangte man somit direkt in den vom Feuer und Rauch betroffen Bereich. Mehrere Personen sollten sich noch in ihren Wohnungen befinden. Die Bewohner der unteren Stockwerke hatten ihre Wohnung bereits Verlassen oder waren dabei. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert.

Zur Menschrettung und Brandbekämpfung gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Im 6. Obergeschoss wurden die Wohnungstüren gewaltsam geöffnet und die Wohnung nach Personen durchsucht. Eine Person wurde mit einer Fluchthaube gerettet. Von außen gingen zwei Drehleitern in Stellung. Die Brandbekämpfung wurde im direkten Brandbereich mit einem C-Rohr durchgeführt. Zur Belüftung und Entrauchung des Gebäudes wurde ein Drucklüfter eingesetzt.

Die Betreuung der evakuierten Personen wurden durch den Rettungsdienst durchgeführt. Hierbei kam u.a. die Schnelleinsatzgruppe zum Einsatz. Für die ca. 30 betroffenen Personen wurde ein Zelt zur Betreuung aufgebaut. Eine Person wurde zur weiteren Behandlung in ein Celler Krankenhaus eingeliefert.

Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Celle–Hauptwache und Celle-Altenhagen, des Rettungsdienstes, mehrerer Hilfsorganisationen und der Polizei Celle. Die Celler Feuerwehr war mit Insgesamt 15 Fahrzeugen vor Ort.

 

Einsatzbilder:

 

 

 

 

Ausgedehntes Feuer in der Altstadt – *Video hinzugeführt*

Ausgedehntes Feuer in der Altstadt – *Video hinzugeführt*

CELLE: Am 15. Juli 2016 um 15.10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand“ in die Schuhstraße im Herzen der Celler Altstadt alarmiert. Die Einsatzmeldung bestätigte sich schnell. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang Rauch aus Fenstern des 1. Obergeschosses.

Einsatzobjekt

Beim Einsatzobjekt handelte es sich um ein Fachwerkhaus von 1687 – gemäß Innschrift am Gebäude. Das Fachwerkhaus befindet sich im Altstadtkern der Residenzstadt Celle mit über 400 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern. Merkmale der Bebauung sind die Errichtung in Fachwerkbauweise mit Holz- und Lehmdecken, verwinkelte, enge und ineinander übergehende Bebauung von Haupt- und Nebengebäude sowie teilweise gemeinsam genutzte Dachböden, Decken und Wände.

Das Gebäude selbst wurde im Erdgeschoss als Restaurant genutzt. Im 1. Obergeschoss befand sich die Gastronomieküche sowie im Dachgeschoss eine Wohnung.

Einsatzlage

Nach einem Brandausbruch in der Gastronomieküche hatte sich das Feuer in die Wand und die Zwischendecke zwischen dem 1. Obergeschosses und dem Dachgeschoss ausgebreitet. Aufgrund der zunächst unbekannten Brandausbreitung lag die Gefahr eines Übergreifens des Brandes auf den Dachstuhl des vom Feuer betroffenen Gebäudes sowie auf das direkt angrenzende Fachwerkhaus vor.

Brandbekämpfung

Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig. Es war zunächst nicht möglich das Feuer offen zu bekämpfen. Mit Handwerkszeug und Motorsägen wurde der Fußboden des Dachgeschosses unter schwerem Atemschutz geöffnet. Im 1. Obergeschoss war es notwendig die Küche zu entfernen um hier die Wand ebenfalls großflächig zu öffnen um den Brand zu bekämpfen.

Durch eine Drehleiter wurden Teile des Daches aufgenommen.

Da es ebenfalls im Nachbargebäude, das auch im Erdgeschoss gastronomisch sowie in den oberen Stockwerken zu Wohnzwecken genutzt wurde, zu einer Rauchentwicklung im Dachgeschoss kam, wurden hier ebenfalls Teile der Außenwand geöffnet.

Zur Brandbekämpfung wurden 3 C-Rohre und mehrere Atemschutzgerätetrupps eingesetzt.

Für den Fall einer Brandausbreitung auf den Dachstuhl oder benachbarte Gebäude standen zwei Drehleitern in Bereitstellung.

Der schnelle und gezielte Einsatz der Feuerwehr Celle konnte eine weitere Ausbreitung des Feuer verhindern.

Gliederung der Einsatzstelle

Zur besseren Koordinierung des Einsatzes wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Zur Unterstützung des Einsatzleiters wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen 2 eingesetzt.

Sanitätsdienst und Verpflegung

Zunächst durch den Rettungsdienst sowie im weiteren Verlauf des Einsatzes durch die SEG des Rettungsdienstes wurde die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte sichergestellt. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken wurde durch die Johanniter Unfallhilfe Celle übernommen.

Ein Dank geht auch an den Coffee Shop in der Schuhstraße der den Einsatzkräften Getränke zur Verfügung stellte.

Eingesetzte Kräfte

-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Altencelle
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Groß Hehlen
-> Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle
-> Rettungsdienst inkl. SEG
-> Johanniter Unfallhilfe Celle
-> Polizei Celle
-> örtlicher Energieversorger

Insgesamt über 100 Einsatzkräfte mit ca. 20 Fahrzeugen.

 

Einsatzvideo

Filmaufnahmen: Feuerwehr Celle

Einsatzbilder

 

Brennt Sporthalle in voller Ausdehnung

Brennt Sporthalle in voller Ausdehnung

CELLE: Am 01. Juli 2016 um 02.35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Brennt Turnhalle“ in die Burgstraße im Stadtteil Blumlage alarmiert. Die Einsatzmeldung bestätigte sich schnell. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte die Sporthalle des Schulzentrums Burgstraße in voller Ausdehnung.

Einsatzobjekt

Beim Einsatzobjekt handelte es sich um eine Sporthalle des Schul- und Sportzentrums Burgstraße. Das Schulzentrum wird vom Gymnasium Ernestinum, der Oberschule Celle II sowie der IGS Celle genutzt. An das Schulzentrum ist das Sportzentrum mit drei Sporthallen angeschlossen. Die Sporthallen stehen in unmittelbarer Nähe zu sich selbst und dem Schulgebäude.

Vom Brand betroffen war die größte der drei Sporthallen mit einer Größe von ca. 45 x 45 Metern zzgl. eines Foyers. Die Halle gliedert sich im Erdgeschoss in den Sportbereich, Umkleiden und das Foyer. Im Obergeschoss befindet sich u.a. eine Tribüne sowie eine Mensa und Lagerräume.

Zusätzlich befinden sich im Gebäude ein Notstromaggregat mit Treibstofftank und eine Gasübergabestation.

Lage bei Eintreffen

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte die Sporthalle bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern des Gebäudes sowie aus dem Dach. Die Flammen breiteten sich schnell auf noch nicht betroffene Gebäudeteile aus.

Sicherung benachbarter Gebäude

Im Ersteinsatz galt es das Übergreifen des Brandes auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Hierzu wurde zur zweiten Sporthalle, die nur durch eine Zufahrt vom Einsatzobjekt getrennt war, eine Riegelstellung aufgebaut. So konnte ein Übergreifen auf die zweite und auch dritte Halle, die durch ein zusätzliches Rollhockeyfeld vom Einsatzobjekt getrennt war, verhindert werden.

Bandbekämpfung

Die Brandbekämpfung wurde im Außenangriff durchgeführt. Die Decke der Sporthalle ist während des Einsatzes vollständig eingestürzt. Zur Brandbekämpfung kamen zeitweise vier Wenderohre, 1 Monitor sowie mehre C-Rohre zum Einsatz. Des Weiteren waren drei Drehleitern im Einsatz.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle war wurde, um eine nachhaltige Löschwirkung zu erwirken, von Löschwasser auf ein Wasser-Schaum-Gemisch umgestellt. Während der Nachlöscharbeiten wurden mehrere C-Rohre im Innenangriff sowie zwei Wenderohre von Drehleitern vorgenommen.

Löschwasserversorgung

Die Löschwasserversorgung wurde über mehrere voneinander unabhängige Löschwasserentnahmestellen sichergestellt. So wurde das Hydrantennetz genutzt, Wasser aus zwei Löschwasserbrunnen entnommen und eine Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer – der Fuhse – mit zwei Pumpen hergestellt.

Gliederung der Einsatzstelle

Zur besseren Koordinierung des Einsatzes wurden vier Einsatzabschnitte gebildet. Zur Unterstützung des Einsatzleiters wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen 2 eingesetzt.

Sanitätsdienst und Verpflegung

Zunächst durch den Rettungsdienst sowie im weiteren Verlauf des Einsatzes durch die SEG des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte bereitgestellt.

Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken sowie mit einem Imbiss wurde durch das Deutsche Rote Kreuz Celle übernommen.

Nachlöscharbeiten

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den frühen Nachmittag. Zur Ablösung der bereits seit dem frühen Morgen im Einsatz befindlichen Kräfte wurden weitere Ortsfeuerwehren zur Ablösung nachalarmiert.

Zusammenarbeit der Einsatzkräfte

Im gesamten Verlauf des Einsatzes zeigte sich die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten Hilfsorganisationen, der Polizei, des örtlichen Energieversorgers sowie vieler anderer am Einsatz Beteiligten. Hierfür möchte die Feuerwehr Celle einen besonderen Dank an alle im Einsatz befindlichen Kräfte aussprechen.

Eingesetzte Kräfte

-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Altencelle
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Westercelle
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Altenhagen
-> Führungsgruppe Einsatzleitung Feuerwehr Celle
-> Rettungsdienst inkl. SEG
-> Deutsches Rotes Kreuz
-> Polizei Celle
-> örtlicher Energieversorger
-> Kanalbetrieb der Stadt Celle
-> Hausmeister / Schulleitung

Sowie im Rahmen der Nachlöscharbeiten

-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Bostel
-> Freiwillige Feuerwehr Celle – Garßen

Insgesamt über 130 Einsatzkräfte mit ca. 25 Fahrzeugen.

Einsatzfilm

 

Einsatzbilder – Feuerwehr Celle

Filmbericht – Celle.heute.de