Stationsausbildung beim 4. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle

Stationsausbildung beim 4. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle

CELLE: Am heutigen Abend führte der 4. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle eine Stationsausbildung auf dem Gelände der Celler Hauptwache durch. An insgesamt drei Stationen wurden drei Gruppen abwechselnd in verschiedene Themengebiete eingeführt. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung erfolgte die praktische Umsetzung. Themen der Stationen waren der Umgang mit der mobilen FireDos-Anlage sowie der Einsatz der Anlage, der Aufbau eines Schnelleinsatzzeltes und der Einsatz eines Mehrzweckzuges.

 

 

Einsatzübung des 3. Zuges

Einsatzübung des 3. Zuges

Celle: Am vergangenen Donnerstag übte der 3. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Hattendorfstraße im Stadtteil Heese. Als Übungslage wurde ein Wohnungsbrand im 2. Obergeschoss des Gebäudes angenommen. Zwei Personen befanden sich noch in der Wohnung. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte machte sich eine Person an einem Fenster der Brandwohnung bemerkbar. „Es brennt und ich vermisse mein Kind“, so war die Aussage der Person. Rauch drang aus den Fenstern der betroffenen Wohnung, welcher künstlich erzeugt wurde. Unverzüglich wurde die Menschenrettung eingeleitet. Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes wurde eine Schiebleiter in Stellung gebracht. Vor dem Gebäude gingen zwei Drehleitern in Stellung. Über das Treppenhaus sowie über eine Drehleiter gingen Atemschutzgerätetrupps zur Rettung der Vermissten und anschließenden Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Nach einer systematischen Absuche konnten die Personen ins Freie geführt werden. Hierbei wurde eine Person durch eine Puppe simuliert. Im Anschluss an die Übung wurde von den Verantwortlichen auf den Übungsablauf eingegangen, positives und verbesserungswürdiges besprochen.

 

Celler Feuerwehr übt unter realistischen Bedingungen

Celler Feuerwehr übt unter realistischen Bedingungen

CELLE: Wohnungsbrände, Zimmerbrände, Küchenbrände – Brände im privaten Haushalt zählen zu den häufigsten Einsätzen der Celler Feuerwehr. Doch diese unter realistischen Gegebenheiten zu üben ist schwer aber dennoch wichtig für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Am Donnerstag, den 12. Mai bot sich dem 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache jedoch diese Gelegenheit. Der Hausbesitzer eines Zweifamilienhauses in der Schlepegrellstraße stellte sein leerstehendes Gebäude zur Verfügung. Eine seltene Gelegenheit, die die Zugführung gerne aufgriff.

Kurz nach 20.00 Uhr brach in dem Gebäude ein Feuer aus, welches kontrolliert durch die Celler Feuerwehr entzündet wurde und stets durch anwesende Kräfte kontrolliert wurde. Nur wenige Minuten später traf, wie bei einem echten Einsatz, das erste Einsatzfahrzeug ein. Sofort erkundete der Gruppenführer die Lage, während die Mannschaft erste Vorbereitungen traf. Im Anschluss an die Erkundung ging unverzüglich der erste Trupp zur Menschrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Weitere Einsatzkräfte trafen im Minutentakt an der Einsatzstelle ein. Eine Drehleiter ging vor dem Gebäude in Stellung. Eine weitere stand in Bereitschaft. Mehrere Atemschutztrupps rüsteten sich aus und gingen zur Menschrettung und anschließenden Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Von einem Hydranten wurde eine Wasserversorgung hergestellt.

Als Übungslage war ein ausgedehnter Zimmerbrand im Obergeschoss des Fachwerkhauses simuliert worden. Das Gebäude war stark verraucht. Drei Personen waren im Gebäude vermisst, welche durch Puppen simuliert wurden.

Durch die realistische Übungslage war es der Feuerwehr möglich auch insbesondere junge Feuerwehrmitglieder zu schulen und ihnen mit erfahrenen Kameraden das Vorgehen bei einem solchen Einsatz zu vermitteln.

Entschuldigen möchten wir uns für bei den Anwohnern für die kurzfristige Belästigung durch Rauch am Anfang der Übung. Wir hoffen jedoch, dass Sie Verständnis für eine solche Übung haben, die auch Ihnen, Ihren Freunden und Verwandten hilft.

 

 

 

Sonderdienst zum Thema Atemschutz

Sonderdienst zum Thema Atemschutz

CELLE: Auch wenn bei der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache der wöchentliche Übungsdienst zurzeit ruht, läuft die Ausbildung in den Zügen weiter. Am Samstag, den 09. Januar veranstaltete der 4. Zug der Celler Hauptwache einen Sonderdienst zum Thema Atemschutz.  Ziel des Dienstes war es das Thema zu vertiefen und auf Besonderheiten einzugehen. So waren die Anforderungen an einen Atemschutzgeräteträger, der sichere Umgang mit dem Atemschutzgerät, das Tauschen der Pressluftflaschen und die Atemschutzüberwachung Schwerpunkte der Ausbildung. Nach einem theoretischen Teil wurde das Erlernte in praktischen Übungen umgesetzt. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk auch auf den Umgang mit der neuen digitalen Funktechnik gesetzt.

Fotos: FF Celle -Hauptwache 4. Zug

 

 

Begehung der Celler Altstadt

Begehung der Celler Altstadt

CELLE: Über 400 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, das herrschaftliche Herzogschloss, das Oberlandesgericht, das Alte Rathaus, die Stadtkirche und vieles mehr prägen die historische Altstadt Celles. Jeder kennt die schönen Fassaden in den Straßen und Gassen der Residenzstadt. Doch wie sieht es eigentlich hinten aus, da wo man sonst nicht hin kommt? Dieser Frage ging im Rahmen des heutigen Übungsdienstes der 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache nach. Die Celler Altstadt birgt ein hohes Brandrisiko, die Wohn- und Geschäftshäuser stehen dicht beieinander. Oft trennen nur wenige Zentimeter die Gebäude – wenn überhaupt. So manche Gebäude sind ineinander verbaut. Gemeinsame Geschosse und Dachstühle oder Keller die   bis in die benachbarten Straßen führen. Enge Hinterhöfe mit Zugängen zu separaten Wohnungen und Hinterhofbebauung. Doch von vorne sieht man nur ein Fachwerkhaus. All dies konnten die Mitglieder des 1. Zuges am heutigen Abend bei einem Rundgang durch die Celler Altstadt erleben. An exemplarisch ausgewählten Gebäuden wurden die Feuerwehrfrauen und -Männer auf die Besonderheiten der Altstadtbebauung hingewiesen. Ein besonderes Merkmal lag hierbei auf brandschutztechnischen Einrichtungen, feuerwehrtaktischen Maßnahmen und der Löschwasserversorgung.

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Bericht: F. Persuhn
Foto: F. Persuhn

 

 

Einsatzübung in einem Alten- und Pflegeheim

Einsatzübung in einem Alten- und Pflegeheim

CELLE: Am Donnerstag, den 29.10.2014 führten die Freiwillige Feuerwehr Celle – Altencelle und der 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache eine gemeinsame Einsatzübung im Sophien-Stift im Stadtteil Blumlage durch. Kurz nach 20.00 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte. Bereits nach wenigen Minuten traf das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle ein. Hier ergab sich folgende Lage: Im 5. Obergeschoss des Alten- und Pflegeheims war es zu einem Feuer in einer Wohnung gekommen. Ein Flur war stark verqualmt. Mehrere Personen wurden vermisst. Sofort wurde durch die Einsatzkräfte die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei lagen die Schwerpunkte der Übung bei den Besonderheiten des Übungsobjektes, wie z. B. der Menschenrettung von Personen mit eingeschränkter Mobilität und den baulichen Gegebenheiten des Objektes.  Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr durch den Arbeiter und Samariterbund Celle, der die Betreuung der geretteten Personen übernahm.

Alten- und Pflegeheime stellen für die Feuerwehr ein besonderes Gefährdungspotenzial dar. Bei einem Brand ist eine große Anzahl von Personen betroffen. Die Rettung von gehbehinderten und bettlägerigen Personen stellt die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Einsatzübungen wie diese bieten der Feuerwehr daher die Möglichkeiten das Vorgehen unter realistischen Bedingungen zu üben aber auch  die örtlichen und baulichen Besonderheiten des Übungsobjektes kennenzulernen. Vor zwei Jahren war es im heutigen Übungsobjekt zu einem Feuer mit tragischem Ausgang gekommen, für eine Bewohnerin kam bei dem Brand jede Hilfe zu spät. Deshalb war es auch für das Sophien-Stift ein besonderes Anliegen, dass die Feuerwehr in ihren Räumlichkeiten eine realistische Einsatzübung durchführt und die Einsatzkräfte so die Menschenrettung und Brandbekämpfung trainieren können.

Bericht: F. Persuhn
Fotos: U. und F. Persuhn