Einsatzübung in Seniorenwohnheim

Einsatzübung in Seniorenwohnheim

Celle. Am Donnerstagabend führte der 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Altencelle und dem Malteser Hilfsdienst eine Einsatzübung im St. Annenstift in der Blumlage durch. Beim St. Annenstift handelt es sich um ein Senioren- und Pflegewohnheim.

Einsätze in Pflegeeinrichtungen stellen die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Bei einem Brandereignis sind eine Vielzahl von Personen betroffen, die oftmals in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sich ohne fremde Hilfe nicht bewegen können. Hinzu kommen Personen, die eine besondere medizinische Versorgung benötigen.

Am gestrigen Donnerstag konnten die Einsatzkräfte den Ernstfall unter realistischen Bedingungen üben. In enger Zusammenarbeit mit der Leitung des Seniorenwohnheims wurde ein Übungsszenario ausgearbeitet und im Normalbetrieb durchgeführt. Im vierten Obergeschoss wurde hierzu ein Brand in einer Teeküche angenommen. Die Etage wurde künstlich verraucht. 12 Personen sollten nach ersten Angaben vermisst werden. Die alarmierten Einsatzkräfte wurden im Vorfeld nicht über die Übung informiert und mussten vom Ernstfall ausgehen. Der Schwerpunkt der Übung lag im Bereich der Menschenrettung unter Berücksichtigung der zuvor genannten Besonderheiten einer Pflegeeinrichtung.

Die Einsatzstelle wurde zur besseren Koordinierung in drei Einsatzabschnitte der Feuerwehr sowie in einen zusätzlichen Einsatzabschnitt für den Rettungsdienst, der im Rahmen der Übung durch den Malteser Hilfsdienst gestellt wurde, eingeteilt. Zur Menschenrettung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor. Es mussten insgesamt 11 Personen gerettet werden, die größtenteils von Darstellern und teilweise durch Puppen dargestellt wurden. Hier geht ein großer Dank auch an die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich teilweise als Darsteller zur Verfügung gestellt haben. Des Weiteren wurde im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Drehleiter zur Menschenrettung eingesetzt. Nach Rettung der Personen wurden diese an den Malteser Hilfsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Hierzu wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Weitere Übungsinhalte waren der Aufbau einer Wasserversorgung für den Innenangriff sowie für die Drehleiter.

Celler Unternehmen spenden Gasgrill für die Jugendfeuerwehr

Celler Unternehmen spenden Gasgrill für die Jugendfeuerwehr

Celle: Am Freitag konnte sich die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache über eine schöne und “heiße” Sachspende freuen. Hierzu hatten sich die Firmen „Erler Orthopädie Schuhtechnik GmbH“ und „Marchelle – Der kleine Marktplatz“ aus der Mauernstraße zusammengetan und gemeinsam einen Gasgrill für die Jugendfeuerwehr beschafft.

Dieser wurde am Freitag an die Jugendlichen, im Beisein der Eltern und Betreuer übergeben. Die beiden Unternehmen würdigten mit ihrer Spende das ehrenamtliche Engagement der Celler Feuerwehr und insbesondere die Jugendarbeit. Natürlich wurde der Grill auch gleich ausprobiert und die Wurst war perfekt!

Wir sagen herzlichen Dank an die Spender!

Geburtstags-Rallye der Freiwillige Feuerwehr Winsen/Aller

Geburtstags-Rallye der Freiwillige Feuerwehr Winsen/Aller

Zu ihrem 140jährigen Bestehen veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Winsen/Aller heute eine Geburtstags-Rallye. Natürlich ließen auch wir es uns nicht nehmen, unsere Nachbargemeinde zu besuchen und an der Rallye teilzunehmen. So gingen je ein Team der Ortsfeuerwehr Altencelle, des Chemie- und Strahlenschutzzuges sowie eine zugübergreifende Mannschaft der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache an den Start.

Die Gastgeber hatten sich viele interessante, anspruchsvolle und lustige Aufgaben ausgedacht, die feuerwehrtypisch im Team bewältigt werden mussten. An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön nach Winsen, es hat uns viel Spaß gemacht!

Evakuierungsübung im Intercity Hotel

Evakuierungsübung im Intercity Hotel

Celle: Am Donnerstagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Westercelle eine Einsatzübung im Intercity Hotel in der Celler Altstadt durch. Die Übung war in zwei Abschnitte unterteilt.

Nach der Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage führte das Hotel zunächst eine Evakuierungsübung durch. Hierbei wurden die Gäste des Hauses aus dem Hotel geleitet und an einem vorher festgelegten Sammelplatz gesammelt. Die Evakuierungsübung diente den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die internen Abläufe zu überprüfen und das Verhalten in einem Notfall praktisch zu üben.

Nach der Evakuierung trafen die Kräfte der Ortsfeuerwehr Westercelle an der Einsatzstelle ein. Der Schwerpunkt der Übung lag im Bereich Menschenrettung. Angenommen wurde, dass mehrere Personen im 1. Obergeschoss sowie im Tagungsbereich im Erdgeschoss vermisst wurden. Insgesamt waren 13 Personen aus dem Gebäude zu retten. Hiervon wurden drei durch Puppen simuliert.

Nach Erkundung der Einsatzstelle durch den 1. Gruppenführer und den Einsatzleiter gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zur besseren Koordinierung wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Der vom Brand betroffene Bereich wurde systematisch durch die eingesetzten Trupps abgesucht und die Personen aus dem Hotel gerettet. Eine Person wurde u.a. über eine Steckleiter aus einem Hotelzimmer gerettet. Außerhalb des Gefahrenbereichs wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Ölsperre am Allerwehr in Altencelle aufgebaut

Ölsperre am Allerwehr in Altencelle aufgebaut

Celle: Am Samstagvormittag führte der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle einen Sonderdienst an der Aller in Osterloh durch. Im Bereich des Allerwehrs errichteten die Spezialisten für Einsätze mit Gefahrgütern eine Ölsperre. Die Ölsperre wird bei Gewässerverunreinigungen eingesetzt. Auf dem Wasser befindliche Stoffe wie Öl werden durch die Sperre am weiterfließen gehindert. Die Ölsperre bildet in Fließrichtung des Gewässers einen Trichter, so dass der auf dem Wasser befindliche Stoff am Ende mit einem Skimmer abgepumpt werden kann. Insgesamt wurden durch die Mitglieder des Chemie- und Strahlenschutzzuges 100 Meter Ölsperre über die Aller verlegt und am Ufer mit mehreren Festpunkten gesichert. Die Ölsperre ist ein wichtiges Einsatzmittel zur Abwehr akuter Umweltgefahren bei verunreinigten Gewässern. Durch ihren Einsatz kann die Ausbreitung von Gefahrstoffen verhindert und eine großflächige Belastung der Umwelt und des wichtigen „Lebensraum Fluss“ verhindert.

Dreikampf im Bewegen von Lasten!

Dreikampf im Bewegen von Lasten!

Gestern fand bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache der wöchentliche Ausbildungsdienst statt. Nach dem gemeinsamen Antreten aller vier Züge mit der Ernennung von drei neuen Mitgliedern zu Feuerwehrfrauen bzw. zum Feuerwehrmann, starteten die Züge in die Ausbildung.

Beim 1. Zug begann der Themenblock „Technische Hilfeleistung“. Hierzu hatte sich die Zugführung eine kleine Motivation, im Rahmen eines Wettkampfes, ausgedacht. Der Zug wurde in drei Gruppen aufgeteilt. Diese mussten im Rahmen einer Stationsausbildung drei verschiedene Aufgaben selbstorganisatorisch erledigen. Schwerpunkt war das Thema „Bewegen von Lasten“. Die Siegergruppe erwartete eine Getränkerunde.

An einer Station musste ein Festzelttisch mit Fußtritt und Wassereimer angehoben werden, der Eimer durfte nicht kippen. Ziel war es, dass die Beine ausgeklappt werden können. Zur Bewältigung der Aufgabe standen Hebekissen und Rüstholz zur Verfügung. Am Ende wurde die höchste angehobene und unterbaute Höhe des Tisches gemessen.

Aufgabe 1

Bei der zweiten Aufgabe musste eine Europalette mit einem Wassereimer, zwischen einer Wasseraufnahme und -abgabe, bewegt werden. Ziel war es möglichst viel Wasser zwischen den beiden Punkten zu transportieren. Hier stand der Rüstwagen zur Erledigung der Aufgabe zur Verfügung.

Aufgabe 2

Um den Mehrzweckzug und Hydraulik-Heber drehte es sich bei der dritten Station. Nachdem eine Metallkiste angehoben war, musste eine Europalette unter der Kisten hindurchgezogen werden.

Aufgabe 3

Am Ende des Dienstes stand der Sieger fest! Doch kameradschaftlich entschied der Zugführer sich für eine Getränkerunde für den ganzen Zug. Denn alle Gruppen hatten die Aufgaben gemeistert und das Ausbildungsziel war erreicht.