Ausbildung tragbare Leitern beim 1. Zug

Ausbildung tragbare Leitern beim 1. Zug

Wie wichtig tragbare Leitern sind, zeigte sich u.a. vor einigen Wochen bei einem Einsatz in Vorwerk. Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus mussten insgesamt zehn Personen gerettet werden. Der Großteil der in ihren Wohnungen eingeschlossenen Personen wurde hierbei über Steck- und Schiebleitern gerettet.Diesen Einsatz nahm der 1. Zug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zum Anlass und schulte im Rahmen des Ausbildungsdienstes den Einsatz von tragbaren Leitern.

An vier Stationen, jeweils zwei für die Steckleiter und zwei für die Schiebleiter, wurde die Vornahme der Leitern geübt. Hierbei stand die Praxis im Vordergrund. Ein Augenmerk wurde auch auf das Besteigen der Leitern gelegt, so war auch das Übersteigen in ein Fenster oder auf ein Dach Teil der Ausbildung.Ebenfalls wurde durch die Ausbilder der Einsatz in besonderen Situationen, wie in engen Innenhöfen, an die Mitglieder vermittelt.

Ein Patenkind für die Feuerwehr Celle!

Ein Patenkind für die Feuerwehr Celle!

Leiferde / Celle. Vor kurzem freute sich Arne Rehkopf für die Freiwillige Feuerwehr Celle eine ganz besondere Patenschaft übernehmen zu dürfen. Im NABU Artenschutzzentrum in Leiferde konnte er stellvertretend für die Celler Feuerwehr die Patenschaft für einen Jungstorch übernehmen. Doch dies ist eigentlich nur das Ende einer langen Geschichte, der neue Feuerwehrstorch ist nämlich ein alter Bekannter. Vor einigen Wochen unterstützten wir mit einer Drehleiter, den Weißstorchbeauftragten Gerhard Papenburg, bei der Rettung des Jungtieres und seiner zwei Geschwister aus dem Nest in der Fritzenwiese. Arne Rehkopf leitete den Einsatz als Brandmeister vom Dienst, sowie die Rettung des Elterntieres am Tag zuvor.

Zu den Einsatzberichten geht es hier:

? Storchenrettung am 01.06. http://www.feuerwehr-celle.de/einsatzberichte/storchenrettung-4/

? Storchenrettung am 31.05. http://www.feuerwehr-celle.de/einsatzberichte/storchenrettung-3/

In den letzten Wochen wurden die drei Störche im NABU Artenschutzzentrum aufgezogen und haben sich gut entwickelt.

Gerhard Papenburg hatte Arne Rehkopf und die Feuerwehr Celle für die Patenschaft vorgeschlagen und dies nicht nur wegen der Rettung vor einigen Wochen. Bereits seit 16 Jahren arbeitet die Freiwillige Feuerwehr Celle, unter der Federführung von Arne Rehkopf, mit dem NABU und den Weißstorchbeauftragten Hans-Jürgen Behrmann und Gerhard Papenburg zusammen. Im Frühjahr werden aus dem Korb einer Drehleiter zahlreiche Jungstörche in den Nestern im Landkreis Celle beringt. Aber auch bei der Nestpflege oder bei Notfällen steht die Feuerwehr Celle an der Seite des NABU und des Arten- und  Naturschutzes.

Für uns ist dies eine Herzensangelegenheit, denn hier treffen sich zwei Organisationen die sich ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Das Know-how des NABU und die Technik der Feuerwehr bilden eine Einheit für den Schutz unserer Natur. Die zahlreichen Aufgaben und Projekte des NABU konnte die kleine Abordnung der Feuerwehr Celle bei einer Führung durch das Artenschutzzentrum in Leiferde im Landkreis Gifhorn erleben, ob Schildkröten, Turmfalken oder Störche – hier gibt es viel zu erleben und zu erfahren! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

? Hier erfahrt ihr mehr zum NABU Artenschutzzentrum in Leiferde: https://www.nabuzentrum-leiferde.de/

Zum Abschluss überreichte Gerhard Papenburg unserem “Storchenmeister” Arne Rehkopf einen Stoffstorch, diesen durfte er wie den echten Storch beringen und als Andenken mit nach Hause nehmen. Das echte Jungtier musste natürlich im Artenschutzzentrum bleiben.

Jetzt freuen wir uns auf zukünftige Sichtungen unseres Storches mit der Nummer DEW9T015. Arne Rehkopf wird auch in Zukunft das “Sachgebiet Storch” leiten. Ansonsten ist er als Zugführer des 3. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache im Einsatz.

Familie Riechmann sagt “Danke”

Familie Riechmann sagt “Danke”

Celle: In der letzten Woche freuten wir uns Frau und Herrn Riechmann im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring begrüßen zu dürfen und die Freude war beidseitig, auch wenn der Ursprung des Besuchs für die Familie ein erschreckendes Ereignis war. Am 22. Juni brannte im Garten der Eheleute ein Gartenhaus in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen mehrere Meter hoch in den Nachthimmel, die Strahlungshitze ließ die Fenster der Nachbarhäuser bersten.

Mirko Bunge, stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache und Einsatzleiter, nahm das Ehepaar in Empfang. Frau und Herr Riechmann berichteten von den Ereignissen der Nacht, wie den eigenen Löschversuchen mit dem Gartenschlauch und der starken Strahlungshitze. Beide waren begeistert vom schnellen und professionellen Vorgehen der Einsatzkräfte. Nach kurzer Zeit waren die Schläuche verlegt und die Flammen erloschen.

Nun wollte das Ehepaar den Helfern in der Not einfach Danke sagen und überreichte Grillgut und Getränke für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

Mirko Bunge freute sich über die Geste und bedankte sich im Namen der Feuerwehr Celle. Im Anschluss führte er die Besucher durch das Feuerwehrhaus und erklärte Organisation, Aufgaben, Ausbildung und Technik der Freiwilligen Feuerwehr. Interessiert folgten die Riechmanns dem stellvertretenden Ortsbrandmeister durch die Räumlichkeiten und waren vom Leistungsspektrum und Engagement der freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer begeistert.

Heiner Dölz mit Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes und für 50jährige Mitgliedschaft geehrt

Heiner Dölz mit Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes und für 50jährige Mitgliedschaft geehrt

Celle. Am 25.06.1970 trat der Erste Hauptfeuerwehrmann Heiner Dölz in die Freiwillige Feuerwehr Celle ein. Er war Mitglied der Löschgruppe Vorwerk, die dann später den 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle Hauptwache bildete.

34 Jahre lang war Heiner Dölz aktive Einsatzkraft, bevor er in die Altersabteilung wechselte. Aber auch dort engagierte sich Heiner Dölz weiter. In der Brandschutzerziehung betreute er viele Jahre Schulen und Kindergärten und klärte über den vorbeugenden Brandschutz und die Arbeit in der Feuerwehr auf. Auch als langjähriger Kassenprüfer behielt Heiner Dölz ebenso den Überblick wie auch in seinem Engagement für die alte Feuerwehrtechnik im Förderverein Feuerwehrmuseum.

Heiner Dölz führte viele Gruppen durch die Celler Feuerwehr und begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Themen Feuerwehr und Brandschutz (Foto: Archiv)

Leider müssen die Kameraden aufgrund der Corona Beschränkungen auf das obligatorische Antreten und die damit verbundene Ehrung verzichten. Für seine Verdienste für das Feuerlöschwesen wurde Heiner Dölz jetzt sowohl mit der Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen ausgezeichnet, als auch für seine 50jährige Mitgliedschaft durch den Präsidenten des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Zunächst auf diesem Wege mit einem Foto aus seiner aktiven Zeit. Die persönlichen Glückwünsche werden für Heiner Dölz nachgeholt, sobald es weitere Lockerungen für Seniorenheime gibt, in dem er heute gemeinsam mit seiner Frau lebt.

Text: Bernd Müller, Ortsbrandmeister FF Celle-Hauptwache

Schlüsselübergabe Feuerwehrhaus Scheuen

Schlüsselübergabe Feuerwehrhaus Scheuen

Celle. In kleiner Runde freute sich heute Ortsbrandmeister Achim Dehn die Schlüsselübergabe für das neue Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Scheuen feiern zu können. Auch wenn die gegenwärtige Corona-Pandemie eine große Feier nicht zulässt, waren Vertreter der Stadtverwaltung, des Rates und des Ortsrates sowie der Stadtfeuerwehr zur Übergabe erschienen. Oberbürgermeister Dr. Nigge richtete an die Anwesenden ein paar Worte und freute sich über das große Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrleute die in der Residenzstadt den Brandschutz sicherstellen. Im Anschluss übergab Dr Nigge symbolisch den Schlüssel für das moderne Feuerwehrhaus an den Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland. Dieser freute sich über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten im Rahmen der Planung und des Baues des Feuerwehrhauses und reichte den Schlüssel an Achim Dehn weiter. Achim Dehn ist nun der neue Hausherr und führte die Anwesenden im Anschluss durch die Räumlichkeiten.

In Scheuen entstand in einem Jahr auf einer Fläche von 1.400 m² ein modernes Feuerwehrhaus, das den belangen der Ortsfeuerwehr gerecht wird. Die Nettoraumfläche des Gebäudes beträgt gut 490 m². Die Fahrzeughalle bietet Platz für drei Einsatzfahrzeuge. Der Umkleide- und Sanitärbereich ist gegenwärtig für 14 Damen und 28 Herren ausgelegt. Hinzu kommt ein Schulungsraum für 52 Personen, mit anschließender Teeküche. Ein Lehrmittelraum, ein Lager und ein Büro für den Ortsbrandmeister runden das neue Feuerwehrhaus ab.

Dienstbeginn nach Corona bei der FF Westercelle – Vegetationsbrandbekämpfung

Dienstbeginn nach Corona bei der FF Westercelle – Vegetationsbrandbekämpfung

Wie in so vielen Bereichen des täglichen Lebens kommt auch bei uns, der Feuerwehr, langsam etwas Normalität zurück. Am 04.06. haben wir unseren Dienstbetrieb nach langer Pause wieder aufnehmen können. Unser Dienstgeschehen wird noch eine ganze Weile von der Corona-Pandemie bestimmt werden. Abstands- und Hygieneregeln müssen auch für unseren Dienstbetrieb erstellt und eingehalten werden. Die große Herausforderung dabei ist, dass viele Aufgaben der Feuerwehr oft nur im Team und enger Zusammenarbeit funktionieren können. 

In der Ortsfeuerwehr haben wir uns schon frühzeitig Gedanken über die Umsetzung gemacht. Der sonst 14-tägig stattfindende Übungs- und Ausbildungsdienst wurde auf einen Wochenrhythmus umgestellt und in Gruppen unterteilt. Durch einen zeitversetzten Beginn können jeweils 2 Gruppen pro Dienstabend ihre Ausbildung getrennt durchführen.

Für jeden Gruppenführer wurde eine feste Gruppe von 8 -10 Feuerwehrangehörigen eingeteilt. Die Kontakte untereinander werden auf das Nötigste beschränkt, die Fahrzeuge werden nicht voll besetzt und die Abstände zwischen den Teilnehmern vergrößert. Für den Fall das einmal der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wurde jeden Angehörigen ein persönlicher Mund- und Nasenschutz verteilt.

Die Gruppenführer haben im Vorfeld jeweils ein Konzept zu einem Thema ausgearbeitet, das in jeder Gruppe verwendet wird, um für einen gleichmäßigen Ausbildungsstand zu sorgen.

Der Wiedereinstig nach der Zwangspause erfolgte mit dem Thema Vegetationsbrandbekämpfung in Theorie und Praxis. In einer Unterrichtseinheit mit vielen Beispielen aus Übungen und realen Einsätzen bis hin zur  Waldbrand Katastrophe von Eschede aus dem Jahr 1975 wurde die permanente Entwicklung der Einsatztaktiken und den zugehörigen Begrifflichkeiten umfangreich und eindrucksvoll präsentiert.

Im praktischen Teil konnte das Erlernte mit der Ausrüstung der Westerceller Feuerwehr gleich angewendet werden. Neben dem Einsatz von Löschrucksäcken, Feuerpatschen und anderen Handwerkzeugen wurde auch die Brandbekämpfung mit dem fahrenden Feuerwehrfahrzeug „Pump and Roll“ sowie die „Raupentechnik“ geübt.

Ernennung zum Feuerwehrmann!

Gleich zu Dienstbeginn konnte sich der Kamerad Yannik Dölle freuen. Durch Ortsbrandmeister Stefan Schmidt wurde unser Kamerad in kleinem Kreise zum Feuerwehrmann ernannt und erhielt die dazugehörigen Abzeichen für seinen neuen Dienstgrad.

Wenn wir euer Interesse am Dienstgeschehen geweckt haben, sprecht uns einfach an. Die Kontaktaufnahme mit Ortsbrandmeister Stefan Schmidt ist telefonisch unter 0171-5145797 oder per Mail (ortsbrandmeister@feuerwehr-westercelle.de) möglich.

Bericht: L. Schwarzenberger (FF Westercelle)
Bilder: Fun-Photography
www.feuerwehr-westercelle.de