Baumbrand

Baumbrand

Am Nachmittag zog ein kräftiges Gewitter über Celle hinweg. In dessen Folge musste die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Baumbrand in die Schwicheldstraße ausrücken. Bei dem Baum handelte es sich um eine ca. 25 Meter hohe Eiche, die im Bereich der Krone und des hohlen Stammes brannte.Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da der Baum vorsichtig heruntergesägt werden musste. Hierbei kam u.a. eine Drehleiter zum Einsatz. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr eingesetzt.

 

Waldbrandübung der Stadtfeuerwehrbereitschaft

Waldbrandübung der Stadtfeuerwehrbereitschaft

Celle: Am Samstag, den 03. August führten der 1. und 3. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle eine Waldbrandübung im Bereich Wietzenbruch durch. Die Stadtfeuerwehrbereitschaft setzt sich aus Personal und Technik der gesamten Stadtfeuerwehr zusammen und kommt hauptsächlich bei überörtlichen Einsätzen zum Einsatz. Insgesamt besteht die Feuerwehrbereitschaft der Stadt Celle aus vier Zügen.

Übungsleitung – ELW 2 der Feuerwehr Celle. Der Stadtbereitschaftsführer wurde durch die Führungsgruppe Einsatzleitung unterstützt.

Im Rahmen der Übung wurde ein Waldbrand nach langanhaltender Trockenheit angenommen. Im Waldgebiet bei Wietzenbruch war ein größerer Waldbrand ausgebrochen. Aufgrund der enormen Trockenheit in den letzten Wochen und sehr starker Winde, breitete sich das Feuer schnell in nord-westlicher Richtung aus. Aufgrund der Lage wurde die Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle mit dem 1. und 3. Zug alarmiert.

Riegelstellung

Hauptaufgabe im Rahmen der Übung war der Aufbau einer Riegelstellung durch den 1. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft sowie die Herstellung einer Wasserversorgung durch den 3. Zug. Hierzu musste der 3. Zug mehrere Wasserentnahmestellen erkunden, einrichten und betreiben. Des Weiteren war ein Pufferbehälter mit einem Fassungsvermögen von 5 m³ aufzubauen und Schwankungen in der Löschwasserversorgung auszugleichen.

Pufferbehälter mit einem Fassungsvermögen von 5 m³

Im gesamten Übungsverlauf galt es allgemeine Grundsätze bei der Waldbrandbekämpfung zu beachten, so waren u.a. Waldwege in Fluchtrichtung zu befahren, eine Wasserreserve im Fahrzeugtank zu belassen, ein Rückzugsignal zu vereinbaren und insbesondere auf die Möglichkeit eines schnellen Rückzugs zu achten.

Tanklöschfahrzeug im Übungsgebiet

Im Laufe der Übung mussten durch die Einsatzkräfte weitere kleinere Übungsszenarien im Rahmen des Gesamtauftrages abgearbeitet werden, so wurden verschiedene Notfälle eingespielt. Unter anderem ist es bei einem Kameraden nach Insektenstich zu einem anaphylaktischem Schock gekommen, welcher durch den mitgeführten Sanitätsdienst der Johanniter Unfallhilfe Celle abgearbeitet wurde. Nach einem Stellungswechsel des 1.Zuges, bedingt durch einen Feuerübersprung der zuvor aufgebauten Riegelstellung, wurde während der Erkundung ein verunfallter Holzselbsterwerber aufgefunden. Zunächst musste durch die Einsatzkräfte der genaue Standpunkt per GPS ermittelt und an die Einsatzleitung mitgeteilt werden. Im Anschluss war die noch im Bein steckengebliebene Sägeschiene der Kettensäge vom Motorteil zu trennen und eine Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicherzustellen.

Rettungseinsatz

Im Anschluss an die Übung, wurde vor Ort, durch die Führung der Bereitschaft eine kurze praktische Ausbildung in der Waldbrandbekämpfung durchgeführt.

Löschrucksack im Einsatz
Zeitreise in die Vergangenheit – vor 44 Jahren begann die Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen

Zeitreise in die Vergangenheit – vor 44 Jahren begann die Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen

Celle: Am 08. August 1975 und somit vor 44 Jahren brach in Niedersachsen ein Waldbrand aus, der sich zur größten Waldbrandkatastrophe Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg entwickeln sollte. Einer der Haupteinsatzschwerpunkte lag im Landkreis Celle rund um die Gemeinde Eschede. Der Brand hatte sich bis an die Grenzen der Stadt Celle im Norden, im Bereich Hustedt, ausgebreitet. Über 34.000 Einsatzkräfte waren damals im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis zum 17. August 1975. Auch die Feuerwehren der Stadt Celle waren 1975 bis zur Erschöpfung und darüber hinaus im Einsatz. Aus der Waldbrandkatastrophe 1975 wurden viele Lehren gezogen. Unter anderem gründete die Stadtfeuerwehr Celle nur ein Jahr später die Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle.

Der 1. Zug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache nutzte den Übungsdienst am Donnerstagabend für eine Zeitreise in die Vergangenheit. Am frühen Abend fuhren die Mitglieder in das ehemalige Einsatzgebiet im Raum Eschede. Ein Zeitzeuge und ehemaliges Mitglied des 1. Zuges berichtete lebhaft über den damaligen Einsatz und die persönlichen Erfahrungen. Die Zugführung nutzte die Gelegenheit den Bogen in die heutige Zeit zu schlagen. Was hat sich seit 1975 verändert und welche Möglichkeiten hat die Feuerwehr heute. Für alle war es ein spannender, interessanter und lehrreicher Abend in der Lüneburger Heide.

Neues Führungsteam bei der Westerceller Jugendfeuerwehr

Neues Führungsteam bei der Westerceller Jugendfeuerwehr

Nach sechs Jahren als Jugendfeuerwehrwart der Ortsfeuerwehr Westercelle hat Bernd van den Berg sein Amt an Max Schütte übergeben. Ihm zur Seite steht Niklas Stremmel als neuer stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.
Im Rahmen des letzten Dienstes vor den Sommerferien bedankte sich Bernd van den Berg bei den Jugendlichen und deren Eltern für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre.Max Schütte, der bisher als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart schon Teil der Führung war, hat die Position zum 01.07.2019 übernommen.

Auch sein Stellvertreter, Niklas Stremmel, ist neben seiner aktiven Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Westercelle, schon einige Jahre als Betreuer in der Jugendfeuerwehr tätig.

Max und Niklas, die beide als „Eigengewächse“ in der Jugendfeuerwehr begannen, freuen sich in ihrer Funktion weitere Jugendliche für die Feuerwehr begeistern zu können. Die Jugendfeuerwehr zählt zurzeit elf Mitglieder, darunter drei weibliche. Einige Jugendliche wechseln in nächster Zeit in die Einsatzabteilung über, da sie das Mindestalter erreicht haben.

Mach mit bei der Jugendfeuerwehr!

Das neue Führungsteam freut sich auf eure VerstärkungJugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, die Interesse haben in einer tollen Gemeinschaft mehr über das Löschen von Feuer und den Umgang mit feuerwehrtechnischem Gerät zu lernen, können sich bei unserem Jugendwart melden, um die Teilnahme an einem Schnupperdienst zu besprechen. Max Schütte Email: jugendfeuerwehrwart@feuerwehr-westercelle.de

Text und Foto: Feuerwehr Westercelle

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften

Führungskräfte und Funktionsträger der Feuerwehr Celle für langjährige Mitgliedschaft geehrt – Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland seit 40 Jahren ehrenamtlich im Einsatz

Celle. Am Donnerstagabend konnten durch die beiden stellvertretende Kreisbrandmeister Dirk Heindorff und Willi Lucan sowie durch Ortsbrandmeister Bernd Müller fünf Führungskräfte und Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr Celle für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr und ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt werden. So wurden der Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland für 40jährige Mitgliedschaft, der Zugführer des 3. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache Arne Rehkopf und Stadtpressewart Florian Persuhn für 25jährige, der ehemalige stellvertretende Ortsbrandmeister Ulrich Persuhn für 50jährige und der Gerätewart des 2. Zuges Matthias Marsh ebenfalls für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland 40 Jahre aktiv im Dienst

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland

Für seine 40jährige Mitgliedschaft wurde Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland von Willi Lucan und Dirk Heindorff das entsprechende Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen überreicht. Kai-Uwe Pöhland trat am 15. Juli 1979 in die Freiwillige Feuerwehr Celle, Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache ein. 1992 wurde Pöhland zum Zugführer des 3. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache gewählt und leitete den Zug bis zu seiner Wahl zum Ortsbrandmeister im Jahre 2000. Mit der Wahl durch die Ortsfeuerwehr und die Ernennung durch den Rat der Stadt Celle zum Ortsbrandmeister übernahm Kai-Uwe Pöhland die Verantwortung und Führung der größten Ortsfeuerwehr im Landkreis Celle. Gleichzeitig übernahm er das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Diese Ämter hatte Pöhland bis zu Jahre 2002 inne. Nach einer kurzen Pause in der Führungsarbeit übernahm Kai-Uwe Pöhland im Jahre 2004 erneut die Führung des 3. Zuges der Celler Hauptwache. 2010 wurde er durch den Rat der Stadt Celle nach Vorschlagswahlen des Stadtkommandos zum Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Celle ernannt. Dieses Amt bekleidet Pöhland noch heute und hat somit das höchste Amt der Feuerwehr in der Residenzstadt inne. Er trägt den Dienstgrad des Ersten Hauptbrandmeisters. Kai-Uwe Pöhland trägt somit Verantwortung für die gesamte Stadtfeuerwehr Celle mit ihren neun Ortsfeuerwehren und vier Sondereinheiten. Seine Arbeit zeichnet sich durch seinen hohen persönlichen Einsatz für die Feuerwehr und somit für alle Bürger der Stadt Celle aus. Hierbei ist Tätigkeit mit der Leitung eines mittelständischen Unternehmens zu vergleichen. Diese Arbeit übernimmt Pöhland ehrenamtlich. Für seinen Einsatz erhielt Kai-Uwe Pöhland u.a. 2010 das „Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber“ sowie 2018 die „Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber“.

Zugführer Arne Rehkopf für 25jährige Mitgliedschaft geehrt

Oberbrandmeister Arne Rehkopf trat am 11. August 1994 in die Ortsfeuerwehr Westercelle ein und wechselte im Jahr 2004 in die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Er ist Mitglied des 3. Zuges der Ortsfeuerwehr und übernahm nach Wahl durch die Mitglieder des Zuges Im Jahr 2010 die Funktion des Zugführers. Zuvor war er bereits als Gruppenführer im 3. Zug tätig. Bis heute leitet er den 3. Zug als Zugführer. Als Brandmeister vom Dienst ist er regelmäßig als Einsatzleiter bei Einsätzen der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache tätig und übernimmt nicht nur Führungsverantwortung in der Ortsfeuerwehr sondern auch in der gesamten Stadtfeuerwehr. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit erhielt Rehkopf u.a. 2018 die „Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze“. Am Donnerstagabend konnte Arne Rehkopf durch Willi Lucan und Dirk Heindorff das Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen für 25jährige Mitgliedschaft überreicht werden.

v.l. Florian Persuhn, Mathias Marsh und Arne Rehkopf

Stadtpressewart Florian Persuhn für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt

Ebenfalls für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Celle erhielt der Oberlöschmeister Florian Persuhn am Donnerstag durch die stellvertretende Kreisbrandmeister das Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen für die entsprechende Mitgliedsdauer. Florian Persuhn trat am 27. Juni 1994 in die Jugendfeuerwehr der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache ein und wechselte im Jahre 2000 in die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr. Nachdem er bereits das Amt des Pressewartes der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache inne hatte, übernahm er im Jahr 2011 die Funktion des Stadtpressewartes der Feuerwehr Celle. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit erhielt Persuhn u.a. 2015 die „Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber“.

Ehemaliger Stellvertretender Ortsbrandmeister Ulrich Persuhn für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Ulrich Persuhn

Der ehemalige langjährige Stellvertretende Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache Ulrich Persuhn konnte am Donnerstag für seine 50jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet werden. Ulrich Persuhn trat am 13. März 1969 in die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache ein. Er war Mitglied des 1. Zuges der Ortsfeuerwehr, in dem er Führungsaufgaben als Gruppenführer und Stellvertretender Zugführer wahrnahm. 1997 übernahm er die Funktion des Stellvertretenden Ortsbrandmeister und leitete gemeinsam mit dem Ortsbrandmeister bis zum erreichen der Altersgrenze im Jahre 2012 die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Nach seinem Wechsel in die Altersabteilung der Ortsfeuerwehr übernahm er auch hier weiter Verantwortung und ist gegenwärtig stellvertretender Zugführer der Altersabteilung. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde Persuhn u.a. 1999 mit dem „Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber“ ausgezeichnet. Im Jahre 2012 erhielt Ulrich Persuhn die höchste Auszeichnung der deutschen Feuerwehr, das „Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold“.

Matthias Marsh für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Celle konnte auch Mathias Marsh geehrt werden. Marsh ist Mitglied des 2. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache. Er trat zunächst am 22. Juli 1994 in die Jugendfeuerwehr Altencelle ein. 1996 wechselte er in die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Altencelle. Zurzeit ist Marsh Gerätewart des 2. Zuges der Ortsfeuerwehr.

Gruppenfoto v.l.: Willi Lucan, Ulrich Persuhn, Bernd Müller, Florian Persuhn, Mathias Marsh, Kai-Uwe Pöhland, Arne Rehkopf und Dirk Heindorff
Standortausbildung bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache

Standortausbildung bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache

Erstmalig führte die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache gestern eine Standortausbildung an den drei zur Ortsfeuerwehr gehörenden Feuerwehrhäusern durch. Schwerpunkt der Ausbildung waren Fahrzeug- und Gerätekunde.

Zum Hintergrund:

Die Ortsfeuerwehr Hauptwache ist die größte der neun Ortsfeuerwehren in der Stadt Celle. Insgesamt drei Standorte gehören zur Ortsfeuerwehr. Neben dem Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring, zählen auch die sogenannten “Außenwachen” Neustadt-Heese und Vorwerk zur Hauptwache.

Der Ausbildungsbetrieb findet hierbei in den vier Zügen statt, die Alarmierung erfolgt nach RICs (früher Alarmschleifen) und ist vollkommen unabhängig von der Zugmitgliedschaft. Ein Mitglied kann somit im 2. Zug sein, dieser hat seinen Zugraum in der Außenwache Neustadt-Heese, wohnt aber im Stadtteil Vorwerk und fährt seine Einsätze in der Außenwache Vorwerk.

Durch Fahrzeug-Garnituren werden die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr turnusgemäß jedem Zug zugeteilt, so dass eine Ausbildung mit der gesamten Technik in den Zügen garantiert ist.

Durch die Standortausbildung soll zukünftig die Zugausbildung ergänzt werden und für die einzelnen Standorte spezifische Ausbildungsinhalte vermittelt und Schwerpunkte gesetzt werden.