Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand im Nordfeld – 10 Personen aus Wohnungen gerettet

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Celle: Am 29. Juni um 4:36 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in das Nordfeld im Stadtteil Vorwerk alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Einsatzmeldung. Es brannte in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Mehrere Personen waren in ihren Wohnungen eingeschlossen.

Lage bei Eintreffen:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte im 1. Obergeschoss eines Mehrparteienhauses eine Wohnung in voller Ausdehnung. Aus den Fenstern der Wohnung drang dichter Qualm und Flammen. Das Feuer hatte sich bereits teilweise bis in den Treppenraum ausgebreitet, so dass dieser stark verraucht war. Mehreren Personen in den darüberliegenden zwei Stockwerken war der Fluchtweg abgeschnitten. Diese hatten sich auf die Balkone ihrer Wohnungen gerettet.

Bereits auf der Anfahrt hatte der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenerhöhung veranlasst.

Menschenrettung – 10 Personen mit Leitern aus Wohnungen gerettet!

An der Einsatzstelle wurde unverzüglich die Menschenrettung eingeleitet. Hierbei kamen im rückwärtigen Bereich des Wohnhauses, an den Balkonen zunächst tragbare Leiern zum Einsatz, die im weiteren Einsatzverlauf durch eine Drehleiter unterstütz wurden. Hier lag der Schwerpunkt der Menschenrettung.

Im vorderen Bereich des Gebäudes kam im Ersteinsatz eine Drehleiter zum Einsatz, die nach kurzer Zeit durch eine zweite Drehleiter ergänzt wurde. So wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr konnten in kurzer Zeit zehn Personen aus ihren Wohnungen gerettet werden.

13 Verletzte Personen – Rettungsdienst im Einsatz

Die 10 geretteten Personen wurden durch die Feuerwehr an den Rettungsdienst des Landkreises Celle übergeben. Dieser richtete eine Verletztensammelstelle ein. Hier wurden die geretteten Personen versorgt und betreut. Im Rahmen des Rettungsdiensteinsatzes wurde „MANV 15 ausgelöst“. MANV

bedeutet „Massenanfall an Verletzten“ und bezeichnet eine große Anzahl an verletzten Personen die versorgt werden muss. Der Regelrettungsdienst wurde somit durch ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppe ergänzt.

Nach Sichtung aller Betroffenen wurden 13 verletzte Personen festgestellt, hievon mussten 11 in ein Krankenhaus transportiert werden.

Brandbekämpfung

Bereits bei Eintreffen der Feuerwehr stand die betroffene Wohnung in Vollbrand. Mehrere Fenster der Wohnung waren aufgrund der starken Hitze geplatzt. Beim Vorgehen des ersten Trupps unter Atemschutz schlugen die Flammen bereits in den Treppenraum. Hitze und Rauchentwicklung waren sehr stark, so dass sich u. a. bereits Teile der Decke abgeplatzt waren. Bei der Brandbekämpfung kamen insgesamt zwei C-Rohre zum Einsatz. Im Rahmen der Brandbekämpfung und der Nachlöscharbeiten waren mehrere Atemschutztrupps eingesetzt.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt.

Einsatzkräfte

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache und Groß Hehlen, der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit dem Regelrettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, die Polizei Celle sowie der örtliche Energieversorger.

Einsatzende

Die letzten Einsatzkräfte konnte die Einsatzstelle gegen 06:30 Uhr verlassen.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Personensuche Gewässer

Personensuche Gewässer

Personensuche im Kalker in Winsen/Aller – Einsatz für die Tauchergruppe!

Am gestrigen Abend wurde unsere Tauchergruppe zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte zu einer Personensuche an den Kalker in der Gemeinde Winsen/Aller alarmiert. Hier wurde eine Person im See vermisst. Leider konnten die Einsatzkräfte diese nur noch tot aus dem Wasser bergen.

Von der Feuerwehr Celle waren der GW-Wasserrettung, zwei Boote, der GW Dekon-P (Zugfahrzeug) und ein MTW im Einsatz.

Weitere Informationen in den örtlichen Medien.

Brandgeruch

Brandgeruch

Zu Gast bei Freunden – Brandgeruch in Celler Rettungswache!

Um 8:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort “Brandgeruch” in die Rettungswache in der 77er Straße alarmiert.

Vor Ort war Brandgeruch wahrzunehmen, jedoch die Ursache nicht zu erkennen. Durch die Einsatzkräfte wurden die Räumlichkeiten eingehend kontrolliert, hierzu wurden u.a. die Deckenverkleidungen teilweise geöffnet. Die Ursache konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Auch wenn es sich eigentlich nur um einen “Standard-Einsatz” gehandelt hat, war er doch besonders. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr arbeiten bei vielen Einsätzen Hand in Hand zusammen und sind gemeinsam im Einsatz für Celle.

Storchenrettung

Neun Tage alte Jungstörche aus Nest gerettet!

Celle: Gestern Nachmittag erreichte uns die traurige Nachricht, dass dem an der Lachte geretteten Storch nicht mehr geholfen werden konnte. Das Tier musste leider durch einen Tierarzt eingeschläfert werden. Der Storch konnte jedoch durch den Weißstorchbeauftragten des Landkreises Celle dem Nest in der Fritzenwiese zugeordnet werden. Hier befand sich zwar noch der zweite „Eltern-Storch“, jedoch war dieser nicht in der Lage die drei im Nest befindlichen Störche, im Alter von neun Tagen, zu versorgen.

Der Weißstorchbeauftragte entschied sich somit die Tiere aus dem Nest zu holen und zur Aufzucht in das NABU-Artenschutzzentrum zu verbringen. Das Nest befindet sich zwischen dem Nordwall und der Fritzenwiese am Rande der Celler Altstadt. Das ca. 11 Meter hohe Nest kann nur mit einer Drehleiter erreicht werden. Hierzu muss das Fahrzeug durch eine enge Hofauffahrt gelenkt werden und auf dem Hof in Stellung gebracht werden. Im Korb der Drehleiter konnten der Weißstorchbeauftragte und ein Feuerwehrmitglied die drei jungen Störche aus ihrem Nest holen. Die neun Tage alten Tiere waren gut entwickelt und werden nun in Leiferde versorgt und aufgezogen.

Zum Hintergrund:

Grundsätzlich verbleibt ein Storch immer als „Wachtier“ beim Nest, während das andere Elterntier auf Futtersuche geht. Wäre nun der allein zurückgebliebene Storch auf Futtersuche gegangen, wären die jungen Störche zur Beute anderer Tiere geworden. Ebenfalls bestand die Gefahr, dass der Storch die Jungtiere nicht ausreichend versorgen kann und ggf. die Jungtiere aus dem Nest wirft.

Storchenrettung

Storchenrettung

Celle: Am Pfingstsonntag kurz vor 12 Uhr bemerkten Ausflügler einen verletzten Storch an einem Wanderweg an der Lachte im Bereich Lachtehausen und alarmierten darauf hin die Feuerwehr. Das verletzte Tier wurde zunächst durch den Brandmeister vom Dienst und den Weißstorchbeauftragten des Landkreises Celle gesichtet. Nach ersten Vermutungen war ein Flügel gebrochen, sodass das Tier eingefangen werden musste.

Zur Rettung des Storches wurde dieser vom Uferbereich in Richtung des Weges gelenkt, hierbei kam ein Feuerwehrmitglied in Wathose zum Einsatz. Nach einem kurzen Fluchtversuch in die Uferböschung konnte das Tier dann gemeinsam durch den Weißstorchbeauftragten und Feuerwehrleute eingefangen und in eine Tiertransportbox verbracht werden. Auf direktem Wege ging es nach Leiferde im Landkreis Gifhorn in das dortige NABU-Artenschutzzentrum.

Wir wünschen dem Storch gute Besserung und bedanken und herzlich bei allen Unterstützern der Rettung, die die Feuerwehr alarmierten, den Storch bis zum Eintreffen der Feuerwehr beobachteten und den Bereich absicherten.

Laubenbrand

Laubenbrand

Celle. Am 21. März um 13:03 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Brennt Gartenhaus“ in die Wittinger Straße im Stadtteil Hehlentor alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Einsatzmeldung, es sollte in der Kleingartenkolonie Carlslust brennen. Die Rauchwolke war schon aus weiter Entfernung zu sehen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte eine ca. 8 x 10 Meter große Laube in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf eine benachbarte Laube überzugreifen. Unverzüglich wurde durch die Celler Feuerwehr die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierzu musste zunächst eine Wasserversorgung von der Zufahrt der Kleingartenkolonie zur Brandstelle aufgebaut werden, da eine direkte Zufahrt zum Brandobjekt nicht möglich war. Im Rahmen der Brandbekämpfung kamen zwei C-Rohre und insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Das Übergreifen des Brandes konnte verhindert werden. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten setzten die Einsatzkräfte Druckluftschaum ein.

Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit einem Rettungswagen und die Polizei.

Personen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

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