Fledermausrettung

Fledermausrettung

Celle: Heute Nacht um 3:29 Uhr wurde der Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Westercelle zu einer nicht alltäglichen Tierrettung alarmiert.

Eine Fledermaus saß nämlich quasi hinter “schwedischen Gardinen”. Gefangen war das Tier im Lüftungsschacht eines Badezimmers. Da es sich von selbst nicht befreien konnte, wurde kurzerhand das Gitter entfernt und die Fledermaus befreit. In einem Karton ging es anschließend zum Fledermausbeauftragten.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Celle: Am Vormittag des 03. Juli wurden der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Westercelle zu einem Gefahrguteinsatz im Gewerbegebiet in Westercelle alarmiert.

Auf dem Betriebshof eines Abschleppunternehmens trat auf der Ladefläche, eines zuvor verunfallten Kleintransporters, aus einem Gebinde eine Harzlösung aus. Der Flammpunkt des gesundheitsgefährdenden Stoffes lag bei unter 23 Grad.

Durch die Ortsfeuerwehr Westercelle wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet. Der Rettungsdienst versorgte eine Person die mit dem Stoff in Berührung gekommen ist. Durch die Einsatzkräfte aus Westercelle wurde ein dreifacher Brandschutz, unter Vornahme eines C-Rohres, eines Schaumrohres und eines Pulver-Rohres, sichergestellt.  

Durch den Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle wurde der Stoff anschließend aus dem Fahrzeug geborgen. Hierzu ging ein Trupp unter Vollschutz (Schutzform 2) vor. Die beschädigten Gebinde wurden in Tüten verpackt. Der Abtransport erfolgte durch ein Fachunternehmen.

Um das betroffene Fahrzeug stromlos zu schalten musste zunächst eine Öffnung mit hydraulischem Rettungsgerät geschaffen werden. Im Anschluss konnte die Batterie abgeklemmt werden.

Im Einsatz waren sieben Fahrzeuge der Feuerwehr Celle, der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei Celle mit insgesamt 40 Einsatzkräften.

Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand – 13 Verletzte

Wohnungsbrand im Nordfeld – 10 Personen aus Wohnungen gerettet

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Celle: Am 29. Juni um 4:36 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in das Nordfeld im Stadtteil Vorwerk alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konkretisierte sich die Einsatzmeldung. Es brannte in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Mehrere Personen waren in ihren Wohnungen eingeschlossen.

Lage bei Eintreffen:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte im 1. Obergeschoss eines Mehrparteienhauses eine Wohnung in voller Ausdehnung. Aus den Fenstern der Wohnung drang dichter Qualm und Flammen. Das Feuer hatte sich bereits teilweise bis in den Treppenraum ausgebreitet, so dass dieser stark verraucht war. Mehreren Personen in den darüberliegenden zwei Stockwerken war der Fluchtweg abgeschnitten. Diese hatten sich auf die Balkone ihrer Wohnungen gerettet.

Bereits auf der Anfahrt hatte der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) eine Alarmstufenerhöhung veranlasst.

Menschenrettung – 10 Personen mit Leitern aus Wohnungen gerettet!

An der Einsatzstelle wurde unverzüglich die Menschenrettung eingeleitet. Hierbei kamen im rückwärtigen Bereich des Wohnhauses, an den Balkonen zunächst tragbare Leiern zum Einsatz, die im weiteren Einsatzverlauf durch eine Drehleiter unterstütz wurden. Hier lag der Schwerpunkt der Menschenrettung.

Im vorderen Bereich des Gebäudes kam im Ersteinsatz eine Drehleiter zum Einsatz, die nach kurzer Zeit durch eine zweite Drehleiter ergänzt wurde. So wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr konnten in kurzer Zeit zehn Personen aus ihren Wohnungen gerettet werden.

13 Verletzte Personen – Rettungsdienst im Einsatz

Die 10 geretteten Personen wurden durch die Feuerwehr an den Rettungsdienst des Landkreises Celle übergeben. Dieser richtete eine Verletztensammelstelle ein. Hier wurden die geretteten Personen versorgt und betreut. Im Rahmen des Rettungsdiensteinsatzes wurde „MANV 15 ausgelöst“. MANV

bedeutet „Massenanfall an Verletzten“ und bezeichnet eine große Anzahl an verletzten Personen die versorgt werden muss. Der Regelrettungsdienst wurde somit durch ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppe ergänzt.

Nach Sichtung aller Betroffenen wurden 13 verletzte Personen festgestellt, hievon mussten 11 in ein Krankenhaus transportiert werden.

Brandbekämpfung

Bereits bei Eintreffen der Feuerwehr stand die betroffene Wohnung in Vollbrand. Mehrere Fenster der Wohnung waren aufgrund der starken Hitze geplatzt. Beim Vorgehen des ersten Trupps unter Atemschutz schlugen die Flammen bereits in den Treppenraum. Hitze und Rauchentwicklung waren sehr stark, so dass sich u. a. bereits Teile der Decke abgeplatzt waren. Bei der Brandbekämpfung kamen insgesamt zwei C-Rohre zum Einsatz. Im Rahmen der Brandbekämpfung und der Nachlöscharbeiten waren mehrere Atemschutztrupps eingesetzt.

Zur besseren Koordinierung der Einsatzstelle wurde diese in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Der Einsatzleiter wurde bei seiner Tätigkeit durch die Führungsgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr Celle unterstützt.

Einsatzkräfte

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache und Groß Hehlen, der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit dem Regelrettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, die Polizei Celle sowie der örtliche Energieversorger.

Einsatzende

Die letzten Einsatzkräfte konnte die Einsatzstelle gegen 06:30 Uhr verlassen.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Personensuche Gewässer

Personensuche Gewässer

Personensuche im Kalker in Winsen/Aller – Einsatz für die Tauchergruppe!

Am gestrigen Abend wurde unsere Tauchergruppe zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte zu einer Personensuche an den Kalker in der Gemeinde Winsen/Aller alarmiert. Hier wurde eine Person im See vermisst. Leider konnten die Einsatzkräfte diese nur noch tot aus dem Wasser bergen.

Von der Feuerwehr Celle waren der GW-Wasserrettung, zwei Boote, der GW Dekon-P (Zugfahrzeug) und ein MTW im Einsatz.

Weitere Informationen in den örtlichen Medien.

Brandgeruch

Brandgeruch

Zu Gast bei Freunden – Brandgeruch in Celler Rettungswache!

Um 8:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort “Brandgeruch” in die Rettungswache in der 77er Straße alarmiert.

Vor Ort war Brandgeruch wahrzunehmen, jedoch die Ursache nicht zu erkennen. Durch die Einsatzkräfte wurden die Räumlichkeiten eingehend kontrolliert, hierzu wurden u.a. die Deckenverkleidungen teilweise geöffnet. Die Ursache konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Auch wenn es sich eigentlich nur um einen “Standard-Einsatz” gehandelt hat, war er doch besonders. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr arbeiten bei vielen Einsätzen Hand in Hand zusammen und sind gemeinsam im Einsatz für Celle.

Storchenrettung

Neun Tage alte Jungstörche aus Nest gerettet!

Celle: Gestern Nachmittag erreichte uns die traurige Nachricht, dass dem an der Lachte geretteten Storch nicht mehr geholfen werden konnte. Das Tier musste leider durch einen Tierarzt eingeschläfert werden. Der Storch konnte jedoch durch den Weißstorchbeauftragten des Landkreises Celle dem Nest in der Fritzenwiese zugeordnet werden. Hier befand sich zwar noch der zweite „Eltern-Storch“, jedoch war dieser nicht in der Lage die drei im Nest befindlichen Störche, im Alter von neun Tagen, zu versorgen.

Der Weißstorchbeauftragte entschied sich somit die Tiere aus dem Nest zu holen und zur Aufzucht in das NABU-Artenschutzzentrum zu verbringen. Das Nest befindet sich zwischen dem Nordwall und der Fritzenwiese am Rande der Celler Altstadt. Das ca. 11 Meter hohe Nest kann nur mit einer Drehleiter erreicht werden. Hierzu muss das Fahrzeug durch eine enge Hofauffahrt gelenkt werden und auf dem Hof in Stellung gebracht werden. Im Korb der Drehleiter konnten der Weißstorchbeauftragte und ein Feuerwehrmitglied die drei jungen Störche aus ihrem Nest holen. Die neun Tage alten Tiere waren gut entwickelt und werden nun in Leiferde versorgt und aufgezogen.

Zum Hintergrund:

Grundsätzlich verbleibt ein Storch immer als „Wachtier“ beim Nest, während das andere Elterntier auf Futtersuche geht. Wäre nun der allein zurückgebliebene Storch auf Futtersuche gegangen, wären die jungen Störche zur Beute anderer Tiere geworden. Ebenfalls bestand die Gefahr, dass der Storch die Jungtiere nicht ausreichend versorgen kann und ggf. die Jungtiere aus dem Nest wirft.