Brennt Terrassenanbau

Brennt Terrassenanbau

Eine verletzte Person bei Feuer in der Sankt-Annen-Straße

Celle: Am 10. Oktober um 16:40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem gemeldeten Brandeinsatz in die Sankt-Annen-Straße im Stadtteil Blumlage alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen war es beim Wechsel einer Gasflasche zu einer Verpuffung gekommen. Das Feuer breitete sich schnell aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte ein als Terrasse genutzter Anbau bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte u.a. auf das Wohngebäude überzugreifen. Eine Person war verletzt und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und im Anschluss in ein Krankenhaus verbracht. Aufgrund der Lage wurde vom Brandmeister vom Dienst eine Alarmstufenerhöhung veranlasst. So wurde auch die Ortsfeuerwehr Altencelle zur Unterstützung nachalarmiert.

Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Durch die Feuerwehr wurden das Wohnhaus und ein unmittelbar anschließender Schuppen eingehend kontrolliert. Hierbei kamen u.a. Wärmebildkameras zum Einsatz.

Neben der Feuerwehr war die Polizei Celle und der Rettungsdienst des Landkreises Celle im Einsatz.

Brennt Holzunterstand

Brennt Holzunterstand

Brennt Holzunterstand in Altencelle

Celle: Am 09. Oktober um 20:06 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Altencelle und Celle-Hauptwache zu einer unklaren Feuermeldung in den „Schwarzen Weg“ im Stadtteil Altencelle alarmiert.

Vor Ort ergab sich folgende Lage: Es brannte ein Holzunterstand zwischen zwei Wohngebäuden, teilweise in voller Ausdehnung. Der Brand hatte bereits auf den Dachkasten des unmittelbar angrenzenden Wohnhauses übergegriffen. Anwohner hatten bereits Löschversuche unternommen.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da der Holzunterstand u.a. zum Lagern von Holz genutzt wurde.

Im Einsatz waren vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle, ein Rettungswagen und die Polizei Celle.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz in Altencelle

Celle: Am 09. Oktober um 11:14 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Altencelle und der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle zu einem Gefahrguteinsatz in die Jahnstraße im Stadtteil Altencelle alarmiert. Beim Verladen von Haushaltsmüll war es in einem Müllwagen zu einer Reaktion in einem Gebinde mit Rauch und Flammenbildung gekommen. Durch die Mitarbeiter des Zweckverbandes Abfallwirtschaft konnte das Gebinde noch aus dem Fahrzeug entfernt werden, die Reaktion setzte sich auf der Straße zunächst weiter fort.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Celle wurden im Ersteinsatz Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die weitere Erkundung ergab, dass es sich bei dem Stoff um Calciumphosphid handelt. Durch die Einsatzkräfte wurde der Stoff unter Atemschutz gesichert und verpackt. Das betroffene Müllfahrzeug wurde auf der naheliegenden Abfallentsorgungsanlage Altencelle unter Aufsicht der Feuerwehr teilentleert. Eine Gefahr ging vom Inhalt des Fahrzeuges nicht aus.

Jedoch reagierte bei einem Verladeversuch der Stoff an der Einsatzstelle erneut, so dass hier weitere Maßnahmen erforderlich waren. Durch einen Trupp unter Atemschutz, mit spezieller Schutzkleidung, wurde der Stoff erneut verpackt und auf einem Fahrzeug des Zweckverbandes Abfallwirtschaft gesichert verladen. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde der Stadt Celle wurde die Einsatzstelle im Anschluss gründlich gereinigt.

Der Einsatz konnte gegen 14 Uhr beendet werden. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst und die Polizei, die unter Wasserbehörde der Stadt Celle sowie der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle im Einsatz.

Übung der Stadtfeuerwehrbereitschaft (2. Zug)

Übung der Stadtfeuerwehrbereitschaft (2. Zug)

Celle: Am Samstag, den 05. Oktober führte der 2. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle eine Waldbrandübung durch. Die Stadtfeuerwehrbereitschaft setzt sich aus Personal und Technik der gesamten Stadtfeuerwehr zusammen und kommt hauptsächlich bei überörtlichen Einsätzen zum Einsatz. Insgesamt besteht die Feuerwehrbereitschaft der Stadt Celle aus vier Zügen und wird durch Kräfte der Johanniter Unfallhilfe unterstützt.

Im Rahmen der Übung wurde ein Waldbrand zwischen der Bundesstraße 3 (Ostumgehung) und der Straße „Eiklint“ in Altencelle/Burg angenommen. Nach einem Mähdrescherbrand hatte sich das Feuer in den Wald ausgebreitet. Hauptaufgabe im Rahmen der Übung war die Brandbekämpfung, der Aufbau einer Riegelstellung sowie die Herstellung einer Wasserversorgung. Die Übung gliederte sich in mehrere Abschnitte.

So war die erste Einsatzlage im Bereich der Straße „Breite Wiese“ abzuarbeiten. Hier musste u.a. eine Wasserentnahmestelle eingerichtet und betrieben werden. An der Wasserentnahmestelle war ein Pufferbehälter aufzubauen um Schwankungen in der Löschwasserversorgung auszugleichen. Der Rettungsdienst, der im Rahmen der Übung durch die Johanniter Unfallhilfe und den Arbeiter-Samariter-Bund gestellt wurde, war bei einem verunfallten Trecker gefordert. Der Trecker sollte die Löschmaßnahmen unterstützen und fuhr während der Anfahrt gegen einen Baum. Durch die Kräfte des Rettungsdienstes musste der Fahrer versorgt und patientengerecht aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Nachdem die erste Einsatzlage abgearbeitet war, verlegte der 2. Zug der Stadtfeuerwehrbereitschaft in die Straße „Eiklint“. Das Feuer hatte sich hier fast bis an die Wohnbebauung ausgebreitet. Für die Einsatzkräfte galt es hier erneut, eine Riegelstellung aufzubauen um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindert.

Bei einer zusätzlichen Lage war die Ortsfeuerwehr Altencelle gefordert. Ebenfalls in der Straße „Eiklint“ war es zu einem Zimmerbrand in einem Seniorenheim gekommen. Insgesamt drei Personen wurden verletzt. Die Übungslage wurde selbstständig durch die Ortsfeuerwehr Altencelle abgearbeitet. Unterstützt wurde sie hierbei durch die Johanniter Unfallhilfe, die die Versorgung der Verletzten übernahm.