Pferd in Graben

Pferd in Graben

Erneute Pferderettung – Pferd in Graben!

Celle: Am Montagmittag, den 03. August um 11:42 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Pferd in Grube“ in den Stadtteil Lachtehausen alarmiert. Bereits am Freitag waren die Einsatzkräfte bei einer Pferderettung in Hustedt gefordert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Ein Pferd war im Bereich einer Weide in einen Graben gerutscht und konnte sich selbstständig nicht mehr aus diesem befreien. Es lag seitlich in dem mit Wasser gefüllten Graben.

Zur Rettung des Tieres musste dieses vorsichtig aus dem Graben gehoben werden. Hierzu wurde eine Drehleiter eingesetzt. Nachdem der Rettungskorb der Drehleier abgebaut war, wurde der Leiterpark im Kranbetrieb betrieben. Während der gesamten Rettung wurde das Pferd tiermedizinisch betreut. Um das Tier aus dem Graben zu heben wurden um den Körper Rundschlingen gelegt und diese anschließend am Leiterpark befestigt. Anschließend konnte das Pferd vorsichtig angehoben und auf der Wiese abgesetzt werden. Hier stand es nach kurzer Zeit auf und drehte die ersten Runden in Begleitung auf den eigenen vier Beinen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altenhagen und Celle-Hauptwache mit sieben Fahrzeugen.

Internetseite der Ortsfeuerwehr Altenhagen: www.feuerwehr-alenhagen.de

Pferd in Keller

Pferd in Keller

Pferd in Keller gestürzt – aufwendige Tierrettung in Hustedt

Celle: Am Freitagnachmittag, den 31. Juli um 16:28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Pferd in Grube“ in den Stadtteil Hustedt alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage:

Ein Pferd war in einer Scheune durch eine ca. 1,50 X 0,90 Meter große Bodenöffnung in einen Keller gefallen. Das Tier war nicht in der Lage den Keller selbstständig zu verlassen. Das Tier stand, war aber verletzt.

Durch den Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Hustedt und den Brandmeister vom Dienst wurde die Lage gemeinsam beurteilt und festgestellt, dass eine Rettung ausschließlich mit Mitteln der Feuerwehr Celle nicht möglich war. So wurde beschlossen das Pferd mit Hilfe eines Krans, aus dem Keller, auf den Boden des Erdgeschosses, zu heben und anschließend aus der Scheune zu führen. Hierzu waren weitere Einsatzmittel vor Ort erforderlich. Daher wurde von der Berufsfeuerwehr Hannover ein Feuerwehrkran (FwK 60) sowie ein Abrollbehälter mit Rüstmaterial angefordert. Des Weiteren wurde von der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache der Rüstwagen 2 nachgefordert.

Durch die Einsatzkräfte musste zur Rettung eine Zuwegung für die Kranflasche vom Dach der Scheune zum Keller geschaffen werden. So wurden Teile des Daches abgedeckt, eine Öffnung zwischen Dachgeschoss und Erdgeschoss geschaffen und anschließend eine Erweiterung der Bodenöffnung im Erdgeschoss zum Keller vorbereitet.

Nach Eintreffen der Berufsfeuerwehr Hannover wurde der Kran in Stellung gebracht und die Kranflasche durch die geschaffene Öffnung bis zum Erdgeschoss abgelassen. Hier wurde mit Unterstützung des Krans die Bodenöffnung erweitert, so dass das Pferd aus dem Keller gehoben werden konnte.

Im Anschluss wurde dem Pferd, das während der gesamten Rettung tiermedizinisch betreut wurde, ein spezielles Geschirr zur Rettung angelegt. Nun war es möglich das Tier langsam mit dem Kran aus dem Keller zu heben. Nachdem das Tier vollständig aus dem Keller gehoben war, wurde die Bodenöffnung mit Holzbohlen verschlossen, um ein erneutes Herabstürzen zu verhindern. Nun wurde das Tier auf den Boden des Erdgeschosses herabgelassen und konnte anschließend die Scheune selbstständig verlassen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Hustedt und Celle-Hauptwache, die Wache 5 der Berufsfeuerwehr Hannover sowie eine Tierärztin.

Internetseite der Ortsfeuerwehr Hustedt unter www.feuerwehr-hustedt.de

Ausbildung tragbare Leitern beim 1. Zug

Ausbildung tragbare Leitern beim 1. Zug

Wie wichtig tragbare Leitern sind, zeigte sich u.a. vor einigen Wochen bei einem Einsatz in Vorwerk. Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus mussten insgesamt zehn Personen gerettet werden. Der Großteil der in ihren Wohnungen eingeschlossenen Personen wurde hierbei über Steck- und Schiebleitern gerettet.Diesen Einsatz nahm der 1. Zug der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zum Anlass und schulte im Rahmen des Ausbildungsdienstes den Einsatz von tragbaren Leitern.

An vier Stationen, jeweils zwei für die Steckleiter und zwei für die Schiebleiter, wurde die Vornahme der Leitern geübt. Hierbei stand die Praxis im Vordergrund. Ein Augenmerk wurde auch auf das Besteigen der Leitern gelegt, so war auch das Übersteigen in ein Fenster oder auf ein Dach Teil der Ausbildung.Ebenfalls wurde durch die Ausbilder der Einsatz in besonderen Situationen, wie in engen Innenhöfen, an die Mitglieder vermittelt.

Schuppenbrand

Schuppenbrand

Schuppen in Vollbrand – Zeitintensiver Einsatz in der Nacht

Celle. Am 22. Juli um 1:48 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Celle-Hauptwache und Altenhagen zu einem gemeldeten Brandeinsatz in den Berkefeldweg alarmiert. Nach ersten Meldungen sollten Mülltonnen an einem Gebäude brennen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte ein ca. 12 Meter X 4 Meter großer Schuppen, der direkt an ein Wohngebäude angebaut war, teilweise in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf benachbarte Gebäude überzugreifen. Da sich der Schuppen im direkten Zugang zu einem Wohngebäude befand, waren mehrere Bewohner am Verlassen des Wohnhauses gehindert.

Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kamen zwei C- Rohre unter Atemschutz zum Einsatz. Eine Brandausbreitung konnte verhindert werden. Jedoch gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig. Zunächst musste der Schuppen, der aus mehreren Abschnitten bestand und als Abstell- und Lagerfläche genutzt wurde, lehrgeräumt werden. Verschlossene Türen mussten gewaltsam geöffnet werden. Zeitintensiv gestaltete sich die Brandbekämpfung im Bereich des Daches. Das Feuer hatte sich in den Zwischenräumen zwischen Decke und Dachhaut ausgebreitet. Das Dach war mit Trapezblechen verkleidet, die die Brandbekämpfung erschwerten. Mit Motorsägen wurde daher die Deckenverkleidung von innen geöffnet, um eine wirksame Brandbekämpfung durchzuführen. Von außen wurden die Metallverkleidung am Rand geöffnet und so auch eine Brandbekämpfung von außen ermöglicht. Insgesamt kamen hierbei vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden zwei C-Rohre mit Druckluftschaum eingesetzt. Da es aufgrund des Brandes auch zu einer teilweisen Verrauchung des anschließenden Wohnhauses kam, wurde hier ein Drucklüfter zu Belüftung und Entrauchung eingesetzt.

Im Einsatz waren vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Altenhagen, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, die Polizei Celle sowie der örtliche Energieversorger.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall

Celle: Am Samstagabend um 18:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Bereich der Kreuzung „Celler Heerstraße“ (B191) „Alvernsche Straße“ und Grauenbarge alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Im Kreuzungsbereich waren ein Wohnmobil und ein PKW zusammengestoßen. In Folge des Zusammenstoßes kippte das Wohnmobil auf die Beifahrerseite. Beide Fahrzeuge waren im Bereich der Kreuzung zum Stehen gekommen. Es waren keine Personen eingeklemmt. Jedoch befanden sich im Wohnmobil noch zwei Personen und eine Katze.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurden die Insassen des Wohnmobils und die Katze beim Verlassen des Fahrzeuges unterstützt. Des Weiteren wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeuge stromlos geschaltet und auslaufende Betriebsstoffe gebunden.

Drei Personen wurden im Rahmen des Unfalls verletzt. Die Versorgung erfolgte durch den Rettungsdienst des Landkreises Celle.

Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Mehrzweckfahrzeug und einem Notarzt, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes sowie die Polizei Celle.

Zur Unfallursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Ein Patenkind für die Feuerwehr Celle!

Ein Patenkind für die Feuerwehr Celle!

Leiferde / Celle. Vor kurzem freute sich Arne Rehkopf für die Freiwillige Feuerwehr Celle eine ganz besondere Patenschaft übernehmen zu dürfen. Im NABU Artenschutzzentrum in Leiferde konnte er stellvertretend für die Celler Feuerwehr die Patenschaft für einen Jungstorch übernehmen. Doch dies ist eigentlich nur das Ende einer langen Geschichte, der neue Feuerwehrstorch ist nämlich ein alter Bekannter. Vor einigen Wochen unterstützten wir mit einer Drehleiter, den Weißstorchbeauftragten Gerhard Papenburg, bei der Rettung des Jungtieres und seiner zwei Geschwister aus dem Nest in der Fritzenwiese. Arne Rehkopf leitete den Einsatz als Brandmeister vom Dienst, sowie die Rettung des Elterntieres am Tag zuvor.

Zu den Einsatzberichten geht es hier:

? Storchenrettung am 01.06. http://www.feuerwehr-celle.de/einsatzberichte/storchenrettung-4/

? Storchenrettung am 31.05. http://www.feuerwehr-celle.de/einsatzberichte/storchenrettung-3/

In den letzten Wochen wurden die drei Störche im NABU Artenschutzzentrum aufgezogen und haben sich gut entwickelt.

Gerhard Papenburg hatte Arne Rehkopf und die Feuerwehr Celle für die Patenschaft vorgeschlagen und dies nicht nur wegen der Rettung vor einigen Wochen. Bereits seit 16 Jahren arbeitet die Freiwillige Feuerwehr Celle, unter der Federführung von Arne Rehkopf, mit dem NABU und den Weißstorchbeauftragten Hans-Jürgen Behrmann und Gerhard Papenburg zusammen. Im Frühjahr werden aus dem Korb einer Drehleiter zahlreiche Jungstörche in den Nestern im Landkreis Celle beringt. Aber auch bei der Nestpflege oder bei Notfällen steht die Feuerwehr Celle an der Seite des NABU und des Arten- und  Naturschutzes.

Für uns ist dies eine Herzensangelegenheit, denn hier treffen sich zwei Organisationen die sich ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Das Know-how des NABU und die Technik der Feuerwehr bilden eine Einheit für den Schutz unserer Natur. Die zahlreichen Aufgaben und Projekte des NABU konnte die kleine Abordnung der Feuerwehr Celle bei einer Führung durch das Artenschutzzentrum in Leiferde im Landkreis Gifhorn erleben, ob Schildkröten, Turmfalken oder Störche – hier gibt es viel zu erleben und zu erfahren! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

? Hier erfahrt ihr mehr zum NABU Artenschutzzentrum in Leiferde: https://www.nabuzentrum-leiferde.de/

Zum Abschluss überreichte Gerhard Papenburg unserem “Storchenmeister” Arne Rehkopf einen Stoffstorch, diesen durfte er wie den echten Storch beringen und als Andenken mit nach Hause nehmen. Das echte Jungtier musste natürlich im Artenschutzzentrum bleiben.

Jetzt freuen wir uns auf zukünftige Sichtungen unseres Storches mit der Nummer DEW9T015. Arne Rehkopf wird auch in Zukunft das “Sachgebiet Storch” leiten. Ansonsten ist er als Zugführer des 3. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache im Einsatz.

Fledermausrettung

Fledermausrettung

Celle: Heute Nacht um 3:29 Uhr wurde der Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Westercelle zu einer nicht alltäglichen Tierrettung alarmiert.

Eine Fledermaus saß nämlich quasi hinter “schwedischen Gardinen”. Gefangen war das Tier im Lüftungsschacht eines Badezimmers. Da es sich von selbst nicht befreien konnte, wurde kurzerhand das Gitter entfernt und die Fledermaus befreit. In einem Karton ging es anschließend zum Fledermausbeauftragten.

Familie Riechmann sagt “Danke”

Familie Riechmann sagt “Danke”

Celle: In der letzten Woche freuten wir uns Frau und Herrn Riechmann im Feuerwehrhaus im Herzog-Ernst-Ring begrüßen zu dürfen und die Freude war beidseitig, auch wenn der Ursprung des Besuchs für die Familie ein erschreckendes Ereignis war. Am 22. Juni brannte im Garten der Eheleute ein Gartenhaus in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen mehrere Meter hoch in den Nachthimmel, die Strahlungshitze ließ die Fenster der Nachbarhäuser bersten.

Mirko Bunge, stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache und Einsatzleiter, nahm das Ehepaar in Empfang. Frau und Herr Riechmann berichteten von den Ereignissen der Nacht, wie den eigenen Löschversuchen mit dem Gartenschlauch und der starken Strahlungshitze. Beide waren begeistert vom schnellen und professionellen Vorgehen der Einsatzkräfte. Nach kurzer Zeit waren die Schläuche verlegt und die Flammen erloschen.

Nun wollte das Ehepaar den Helfern in der Not einfach Danke sagen und überreichte Grillgut und Getränke für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

Mirko Bunge freute sich über die Geste und bedankte sich im Namen der Feuerwehr Celle. Im Anschluss führte er die Besucher durch das Feuerwehrhaus und erklärte Organisation, Aufgaben, Ausbildung und Technik der Freiwilligen Feuerwehr. Interessiert folgten die Riechmanns dem stellvertretenden Ortsbrandmeister durch die Räumlichkeiten und waren vom Leistungsspektrum und Engagement der freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer begeistert.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz

Celle: Am Vormittag des 03. Juli wurden der Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle und die Ortsfeuerwehr Westercelle zu einem Gefahrguteinsatz im Gewerbegebiet in Westercelle alarmiert.

Auf dem Betriebshof eines Abschleppunternehmens trat auf der Ladefläche, eines zuvor verunfallten Kleintransporters, aus einem Gebinde eine Harzlösung aus. Der Flammpunkt des gesundheitsgefährdenden Stoffes lag bei unter 23 Grad.

Durch die Ortsfeuerwehr Westercelle wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet. Der Rettungsdienst versorgte eine Person die mit dem Stoff in Berührung gekommen ist. Durch die Einsatzkräfte aus Westercelle wurde ein dreifacher Brandschutz, unter Vornahme eines C-Rohres, eines Schaumrohres und eines Pulver-Rohres, sichergestellt.  

Durch den Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle wurde der Stoff anschließend aus dem Fahrzeug geborgen. Hierzu ging ein Trupp unter Vollschutz (Schutzform 2) vor. Die beschädigten Gebinde wurden in Tüten verpackt. Der Abtransport erfolgte durch ein Fachunternehmen.

Um das betroffene Fahrzeug stromlos zu schalten musste zunächst eine Öffnung mit hydraulischem Rettungsgerät geschaffen werden. Im Anschluss konnte die Batterie abgeklemmt werden.

Im Einsatz waren sieben Fahrzeuge der Feuerwehr Celle, der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei Celle mit insgesamt 40 Einsatzkräften.

Heiner Dölz mit Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes und für 50jährige Mitgliedschaft geehrt

Heiner Dölz mit Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes und für 50jährige Mitgliedschaft geehrt

Celle. Am 25.06.1970 trat der Erste Hauptfeuerwehrmann Heiner Dölz in die Freiwillige Feuerwehr Celle ein. Er war Mitglied der Löschgruppe Vorwerk, die dann später den 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Celle Hauptwache bildete.

34 Jahre lang war Heiner Dölz aktive Einsatzkraft, bevor er in die Altersabteilung wechselte. Aber auch dort engagierte sich Heiner Dölz weiter. In der Brandschutzerziehung betreute er viele Jahre Schulen und Kindergärten und klärte über den vorbeugenden Brandschutz und die Arbeit in der Feuerwehr auf. Auch als langjähriger Kassenprüfer behielt Heiner Dölz ebenso den Überblick wie auch in seinem Engagement für die alte Feuerwehrtechnik im Förderverein Feuerwehrmuseum.

Heiner Dölz führte viele Gruppen durch die Celler Feuerwehr und begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Themen Feuerwehr und Brandschutz (Foto: Archiv)

Leider müssen die Kameraden aufgrund der Corona Beschränkungen auf das obligatorische Antreten und die damit verbundene Ehrung verzichten. Für seine Verdienste für das Feuerlöschwesen wurde Heiner Dölz jetzt sowohl mit der Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen ausgezeichnet, als auch für seine 50jährige Mitgliedschaft durch den Präsidenten des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Zunächst auf diesem Wege mit einem Foto aus seiner aktiven Zeit. Die persönlichen Glückwünsche werden für Heiner Dölz nachgeholt, sobald es weitere Lockerungen für Seniorenheime gibt, in dem er heute gemeinsam mit seiner Frau lebt.

Text: Bernd Müller, Ortsbrandmeister FF Celle-Hauptwache