Westerceller Feuerwehr kümmert sich um den Naturschutz

Westerceller Feuerwehr kümmert sich um den Naturschutz

Seit Langem engagiert sich die Freiwillige Feuerwehr Westercelle für den Naturschutz im Bereich der Fledermäuse. An zwei Samstagen haben die Mitglieder der Wehr gemeinsam mit dem Fledermaus-Beauftragten Rüdiger Habeck über 20 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt. Hierbei handelt es sich u. a. um eine Ausgleichsmaßnahme für den Neubau des Westerceller Feuerwehrhauses zwischen Hannoverscher Heerstraße und Triftweg. Auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Westercelle/Altencelle wurden die bis zu 30 kg schweren Kästen mit Schlingen in Bäumen befestigt.

Auch zukünftig wird sich die Ortsfeuerwehr Westercelle um die Nistkästen auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Feuerwehrhausneubau gelegenen Grundstück kümmern.

Fotos: Freiw, Feuerwehr Westercelle

70 Jahre Feuermeldestelle Celle

70 Jahre Feuermeldestelle Celle

Heute ist es selbstverständlich, wir sehen ein Feuer und wählen den

 Notruf 1 1 2, 

ein professioneller und freundlicher Mitarbeiter der Feuerwehreinsatzleitstelle nimmt den Notruf entgegen und alarmiert, unterstützt von modernster Computertechnik, die Feuerwehr nach einer festgelegten Alarm- und Ausrückordnung. Doch was heute selbstverständlich ist – war früher ganz anders.

Feuermeldestelle im Jahr 1963

Im März diesen Jahres begehen wir 70 Jahre Feuermeldestelle bei der Freiwilligen Feuerwehr Celle in der Bergstraße. Im Jahre 1951 wurde im damaligen Feuerwehrgerätehaus in der Bergstraße eine Feuermeldestelle eingerichtet. Zwei Wachmänner wurden durch die Stadt Celle eingestellt, die jeweils in 12-Stunden-Schichten ihren Dienst taten. Die Feuermeldestelle ist der Vorgänger der heutigen Feuerwehreinsatzleit- und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle in der Trift.

Signalhorn der Feuerwehr Celle

Doch um die Geschichte genau zu betrachten, müssen wir noch einige Jahre zurückgehen. Bereits im Jahr 1925 nahm die Freiwillige Feuerwehr Celle eine Feuermelde- und Alarmierungseinrichtung der Firma Siemens & Halske in Betrieb. Bis dahin wurde die Freiwillige Feuerwehr in der damals rund 28.000 Einwohner zählenden Stadt durch Hornisten alarmiert. Schon damals war die Celler Feuerwehr ein Vorreiter und stellte bereits mehrere Jahre zuvor fest, dass die Alarmierung modernisiert werden muss.

Hauptproblem der damaligen Zeit, wie auch heute so oft, die Finanzierung. Da der damalige Magistrat der Stadt Celle die Anlage nicht finanzieren konnte, wurden verschiedene Zuschüsse als Unterstützung beantragt und auch die Celler Bürger spendeten zahlreich und ermöglichten so die Anschaffung der neuen Anlage.

Bei Inbetriebnahme 1925 standen zwei Meldeschleifen mit 27 öffentlichen Feuermeldern zur Verfügung, um einen Brand zu melden. Vier Alarmschleifen mit jeweils 18 bis 20 Weckern konnten zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehrleute genutzt werden. Eine weitere Alarmschleife wurde zur Alarmierung der Feuerwehrführung genutzt. Außerdem stand eine Alarmschleife für die Polizei zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgte hierbei über einen Draht, der quer durch die Stadt lief. In den Wohnungen und Häusern der Feuerwehrmitglieder waren Glocken angebracht, die im Falle eines Einsatzes laut klingelten. Betrieben wurde die Anlage durch die Polizei Celle.

Altes Feuerwehrgerätehaus in der Bergstraße

Im April 1950 wurde in einem Schreiben an den Regierungspräsidenten in Lüneburg die Erweiterung und Verlegung der Feuermeldeanlage als Vorhaben berichtet. Am 08. März 1951 war es dann soweit. Die Verlegung der Feuermeldeanlage von der Polizei in das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Celle war vollzogen. Durch die Stadt Celle wurden Gerhard Asmus und Philipp Müller als Wachmänner eingestellt. Ihnen wurde mitgeteilt: „Dass sie ab 05. März als Wachmann angestellt sind. Die Dienstzeit beträgt täglich 12 Stunden“.

Fortan erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Celle durch die Feuerwehr Celle aus der Bergstraße. Und die Feuermeldeanlage wurde ständig erweitert. So waren zum 100jährigen Bestehen der Feuerwehr Celle im Jahr 1964 bereits 73 öffentliche Feuermelder angeschlossen, um einen Brand zu melden. Auch die Notrufe über Telefon aus der Stadt Celle gingen hier ein.

Die Entwicklung zur modernen Feuerwehreinsatzleitstelle konnte nicht mehr gestoppt werden. So erfolgte ab 1974 die Ausstattung der Feuerwehren mit 4-Meter Band Funk. Funkpläne wurden erarbeitet und die Fahrzeuge nach und nach mit Funkgeräten ausgestattet.

Digitaler Meldeempfänger der Feuerwehr Celle. Im Falle eines Einsatzes alarmiert er die Einsatzkräfte. Auf dem Display stehen erste Informationen zum Einsatz.

Da seit Jahren nur noch böswillige Alarmierungen über die öffentlichen Feuermelder eingingen wurden diese am 1. März 1986 abgeschafft. Auch die alte Alarmierungseinrichtung über Draht veraltete und wurde durch eine Alarmierung über Funkmeldeempfänger abgelöst, die bis heute anhält, sich jedoch von einer analogen Alarmierung über Tonfolgen zu einer digitalen Alarmierung gewandelt hat.

Die ursprüngliche Feuermeldestelle wandelte sich zur Feuerwehreinsatzleitstelle.  Im Rahmen der Gebietsreform 1973 verlor die Stadt Celle ihre Kreisfreiheit und wurde Teil des Landkreises Celle. Die Freiwillige Feuerwehr Celle wuchs durch die Eingliederung der angrenzenden Gemeinden in die Stadt Celle um acht Ortsfeuerwehren.

Das Feuerwehrgerätehaus Hauptwache in der Bergstraße. Auf dem Bild ist die letzte Ausbauphase zu sehen. Die Feuerwehreinsatzleiststelle befand sich im rot markierten Bereich

Im Jahr 1979 wurde ein Vertrag über die Zusammenarbeit des Landkreises Celle und der Stadt Celle im Bereich der Feuerwehr geschlossen. Zukünftig wurden aus der Stadt Celle nicht nur die städtischen Feuerwehren alarmiert, sondern auch die Feuerwehren der Gemeinden im Landkreis Celle und der Stadt Bergen im Kreis Celle. 

1998 die neue FEL/RLS in der Trift

Der Platzbedarf der Leitstelle wurde immer größer, so dass die Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus in der Bergstraße mehrfach erweitert wurden. 1998 endete die Zeit der ehemaligen Feuermeldestelle in der Bergstraße. Die Aufgaben wurden durch den Landkreis Celle als originär zuständige Behörde übernommen. Im Kreishaus in der Trift wurde eine moderne Feuerwehreinsatzleit- und Rettungsleitstelle errichtet. Seit 1998 werden die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Celle sowie der Rettungsdienst aus der Trift alarmiert und natürlich auch die Notrufe entgegengenommen. Vor der Zusammenlegung verfügte der Kreisverband Celle des Deutschen Roten Kreuzes über eine eigene Leitstelle für den Rettungsdienst.

Auch die neue Leitstelle in der Trift steht im ständigen Wandel der Zeit. Die Digitalisierung macht auch vor der Feuerwehr keinen Halt, so wurde die Alarmierung und der Funk auf den digitalen Betrieb umgestellt. Die Disponenten nehmen 24 Stunden am Tag Notrufe der Bürger entgegen und disponieren die Einsätze des Rettungsdienstes und der Feuerwehr.

 Im sogenannten Heideverbund arbeiten die Landkreise Celle, Gifhorn, Uelzen und Lüchow-Dannenberg im Bereich der Feuerwehreinsatzleit- und Rettungsleitstelle eng zusammen. So können sich die Leitstellen bei größeren Einsätzen oder bei einer hohen Anzahl von Schadensmeldungen und Notrufen gegenseitig unterstützen. Notrufe aus allen Landkreisen können im Verbund in allen Leitstellen entgegengenommen und die entsprechenden Rettungskräfte alarmiert werden.

Die Feuerwehreinsatzleitstelle und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle im Februar 2021

Person aus Aller gerettet

Person aus Aller gerettet

Feuerwehr rettet Person aus der Aller!

Am Sonntagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle gemeinsam mit dem Rettungsdienst, der DLRG Celle und der Polizei zu einer Person in der Aller, in Höhe der Allerbrücke Biermannstraße, alarmiert.

An der Einsatzstelle konnte eine Person mehrere 100 Meter flussabwärts von der Brücke durch Rufe auf sich aufmerksam machen. Durch einen Feuerwehrmann im Überlebensanzug konnte die Person in der Aller gesichert und ein weiteres Abtreiben verhindert werden. Im Anschluss zogen Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Retter und Geretteten gemeinsam an das Ufer. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die gerettete Person von den Einsatzkräften durch das unwegsame Wiesengelände zur Straße abtransportiert und dann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Von der Feuerwehr Celle waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache und die Tauchgruppe im Einsatz.

Weg mit den Winterspuren!

Weg mit den Winterspuren!

Die frühlingshaften Temperaturen in den letzten Tagen haben so gut wie jeden aus dem Haus gelockt. Bereits am Wochenende haben auch wir das Wetter genutzt und die ersten Alarmfahrzeuge am Standort im Herzog-Ernst-Ring von den Winterspuren befreit. Nach einem Besuch in der Waschhalle leuchten sie nun wieder schön in RAL 3000 – Feuerrot!

Person in Wasser

Person in Wasser

Celle: Am 25. Februar um 12:42 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle gemeinsam mit dem Rettungsdienst, der Polizei und der DLRG Celle zu einer Person in der Aller alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte sich die Person zwischen Pfennigbrücke und Allerbrücke befinden. Beamte der Polizei Celle konnten die Person im Uferbereich aus der Aller retten. Im Anschluss wurde sie durch den Rettungsdienst notärztlich versorgt. Die Feuerwehr verblieb unterstützend an der Einsatzstelle.

Spende für die Jugendfeuerwehren Altencelle und Groß Hehlen

Spende für die Jugendfeuerwehren Altencelle und Groß Hehlen

Spenden oder sparen? – Spende für die Jugendfeuerwehr Celle von der Jorczyk Energie KG und ihren Kunden!

Über eine Spende von insgesamt 22.170 Euro konnten sich am Mittwoch mehrere Jugendfeuerwehren des Landkreises Celle freuen. Auch die Jugendfeuerwehren aus Altencelle und Groß Hehlen waren unter den Empfängern und freuen sich über einen satten Zuschuss für ihre Jugendarbeit.

Im Rahmen der Mehrwertsteuersenkung im vergangenen Jahr fragte die Jorczyk Energie KG ihre Kunden: „Spenden oder sparen?“. Der gespendete Betrag kam den Jugendfeuerwehren am Ort der Niederlassung zu Gute. Dieser Betrag wurde durch die Jorcyk KG noch um 10% aufgestockt. Die Jugendfeuerwehr Altencelle konnte somit einen Betrag in Höhe von 2.630,00 € und die Jugendfeuerwehr Groß Hehlen einen Betrag in Höhe von 3.180,00 € entgegen nehmen.

Wir sagen „Herzlichen Dank“ an alle Spender und freuen uns über die super Aktion zu Gunsten unserer Jugendarbeit!

Gebäudebrand

Gebäudebrand

Celle: Am 17. Februar um 23:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand“ in die Neunhäuser Straße alarmiert.

Brandobjekt und Brandbekämpfung:

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte ein Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofes teilweise in Vollbrand. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein ungefähr 30 x 10 Meter großes, eingeschossiges Gebäude. Vom Brand betroffen war ein ca. 5 X 10 Meter großer Raum am Gebäudeende. Der betroffene Raum stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Flammen schlugen u.a. aus dem Dach. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kamen zwei C-Rohre unter Atemschutz zum Einsatz. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Eine leblose Person aufgefunden:

Im Rahmen der Löscharbeiten stellte der vorgehende Atemschutztrupp eine verstorbene Person im Brandraum fest. Nähere Angaben kann die Feuerwehr hierzu nicht machen.

Ein verletzter Feuerwehrmann:

Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten und wurde zur näheren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Eingesetzte Kräfte:

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle, die Polizei Celle und die Bundespolizei.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen

Landung Rettungshubschrauber

Landung Rettungshubschrauber

Rettungshubschrauber landet am Feuerwehrhaus Hauptwache!

Am Samstagvormittag landete der Rettungshubschrauber Christoph 4 auf dem Gelände des Feuerwehrhauses im Herzog-Ernst-Ring. Das Gelände der Feuerwehr war die erste Wahl für eine Landung, da Plätze und Wiesen in der näheren Umgebung verschneit sind. Vom Feuerwehrhaus aus wurde die Besatzung mit einem Fahrzeug der Polizei zu einem medizinischen Notfall gefahren. Hier war bereits der Rettungsdienst des Landkreises Celle vor Ort.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall auf dem Wilhelm-Heinichen-Ring

 

Celle. Am 12. Februar um 18:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf den Wilhelm-Heinichen-Ring alarmiert.

An der Einsatzstelle im Auffahrtsbereich der Nienburger Straße war ein PKW seitlich von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Fahrzeug auf der Schutzplanke zum Stehen gekommen. Der Fahrer war in seinem Fahrzeug nicht eingeklemmt. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Landkreises Celle aus dem Fahrzeug befreit und im Anschluss durch den Rettungsdienst weiter medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus verbracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde im weiteren Einsatzverlauf der Brandschutz sichergestellt und das Unfallfahrzeug stromlos geschaltet.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst des Landkreises Celle und die Polizei. Zur Unfallursache und Verletzungen kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

11.2. – Heute ist Notruf-Tag!

11.2. – Heute ist Notruf-Tag!

Europaweit erreicht ihr über den Notruf 112 gebührenfrei die nächste Notrufzentrale und erhaltet schnelle und qualifizierte Hilfe. Wichtig ist, ob Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr mit der 1 1 2 habt ihr immer den richtigen Ansprechpartner.
 
Nicht vergessen: Schnelle Hilfe gibt es nur am Telefon und nicht per E-Mail oder über soziale Medien!