Wir sagen auch Danke!

Wir sagen auch Danke!

Für diese tolle und unkonventionelle Idee den “systemrelevanten Helfern”
einmal zu danken.

Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner haben sich sehr über diese Geste
gefreut und wünschen der Familie Röder und Ihren Mitarbeitern alles Gute und
viel Erfolg für die nächsten Jahrzehnte. Tradition wird im Hause Röder
ebenso gelebt wie auch in der 155jährigen Geschichte der Freiwilligen
Feuerwehr Celle. Der Abend bleibt in unserer Erinnerung und wir hoffen nur
als Gast im “Schweine-Schulze” einzukehren, nicht aber im Einsatz!

Bernd Müller, Ortsbrandmeister FF Celle-Hauptwache

Bundesweiter Warntag am 10.09.

Bundesweiter Warntag am 10.09.

 
Am Donnerstag findet ein bundesweiter Warntag statt. Hierbei wird um 11:00 Uhr die Warnung der Bevölkerung über verschiedene Medien getestet. Nähere Informationen auf: https://warnung-der-bevoelkerung.de/
 
➡ Wichtige Information für die Stadt Celle!
 
Innerhalb der Stadt und des Landkreises Celle wird es keine Auslösung der Sirenen geben, so informierte der Landkreis Celle. Gegenwärtig fehlen hierzu die technischen Voraussetzungen.
 
Da haben wir doch gerne geholfen…

Da haben wir doch gerne geholfen…

Celle. Die Schuhstraße im Herzen der Celler Altstadt, hatte bisher wenig mit Schuhen zu tun, denn weder ein Schuhgeschäft noch ein Schuster säumen die Einkaufsstraße. Dies wollten Geschäftsleute und Gastronomen ändern und so war eine Idee geboren, die von vielen Stellen unterstützt wurde. So auch von uns!
 
Nachdem viele Schuhe gesammelt waren, sollten diese in luftiger Höhe zwischen den prächtigen Fachwerkhäusern aufgehängt werden. Hier waren nun wir gefragt, mit zwei Drehleitern wurden die Schuhketten aufgehängt und schmücken nun die “Schuh-Straße”!
 
Wir sind im Einsatz für Celle. Freiwillig. Ohne Ausnahme.
Schwelbrand

Schwelbrand

Schwelbrand im Krankenhaus!

Am Vormittag wurde die Celler Feuerwehr zu einer automatischen Feuermeldung in das AKH Celle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde ein Schmorbrand in der Heizungsanlage bestätigt.

Vor Ort hatten Mitarbeiter bereits erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Es hatte die Isolierung eines Blockheizkraftwerkes gebrannt. Durch die Celler Feuerwehr mussten nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Celle.

Brennt Carport

Brennt Carport

Brennt Carport am Gebäude eines Pflegeheimes

Am heutigen Mittwoch um 5:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einem Pflegeheim im Kreuzgarten alarmiert. Es brannte ein Carport, das direkt an ein von dem Pflegeheim genutztes Gebäude anschloss. Es drohte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr wurde durch das Personal des Pflegeheimes die Evakuierung der Bewohner aus dem, an den Brand anschließenden Bereich, in einen sicheren Gebäudeteil veranlasst und durchgeführt. Das Verhalten der Angestellten war vorbildlich! Personen wurden nicht verletzt.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Mit einem C-Rohr unter Atemschutz konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Brandeinwirkung wurde ein Fenster des Pflegeheimes beschädigt. Zum Aufspüren und Ablöschen von Brandnestern musste die Wandverkleidung teilweise geöffnet werden.

Im Einsatz waren sechs Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften der Feuerwehr Celle sowie der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit zwei Fahrzeugen, der Führungsdienst des Landkreises Celle als organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Celle.

Gerätewagen Chemie- und Strahlenschutz – Ein Vorreiter geht in den Ruhestand!

Gerätewagen Chemie- und Strahlenschutz – Ein Vorreiter geht in den Ruhestand!

Celle. Ein, für die damalige Zeit, einmaliges Sonderfahrzeug beschafften wir im Dezember 1984. Der Gerätewagen Chemie- und Strahlenschutz wurde durch eigene Kameraden konzipiert. Der Aufbau erfolgte auf einem IVECO Fahrgestell (Modell 80-16 A). Der feuerwehrtechnische Aufbau erfolgte durch die Firma Schmitz. Das Fahrzeug hat u.a. die damalige technische Weisung des Landes Niedersachsen im Bereich Gerätewagen Gefahrgut geprägt. Sein Nachfolger wurde bereits an die Celler Feuerwehr ausgeliefert und wird in diesem Jahr in den Einsatzdienst gehen. Wir werden natürlich weiter berichten!

Der Gerätewagen Chemie- und Strahlenschutz ist mit allen notwendigen Gerätschaften für die Aufnahme von gefährlichen Stoffen, Messgeräten und Schutzanzügen ausgestattet. Weiter gehören zahlreiche Atemschutzgeräte und Ersatzflaschen, ein Stromerzeuger sowie ein Lichtmast und ein Schnelleinsatzzelt zur Austattung des Fahrzeuges.

Ausbildung bei der Bereitschaft des DRK OV Celle

Ausbildung bei der Bereitschaft des DRK OV Celle

Celle. Eng arbeiten die Celler Hilfsorganisationen bei vielen Einsätzen zusammen aber auch außerhalb des Einsatzgeschehens sind wir eng verbunden. So konnten wir in dieser Woche die Mitglieder der Bereitschaft des DRK OV Celle im Umgang mit Kleinlöschgeräten schulen.

Nach einer theoretischen Einweisung im Bereich Feuerlöscher und Brandklassen stand die Praxis auf dem Plan. Hierbei wurde auch das Ablöschen einer brennenden Person geschult.

Für alle Beteiligten war es ein interessanter und lehrreicher Abend. Wir sagen Danke und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Brennt Blockheizkraftwerk

Celle. Am 26. August um 14:26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle zu einer Rauchentwicklung aus einem Blockheizkraftwerk einer Biogasanlage im Teilkamp in Bostel alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung sichtbar.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung. Aus einem Blockheizkraftwerk einer Biogasanlage drang dichter Qualm und Flammen. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Jedoch drohte eine Brandausbreitung auf mehrere Öltanks die sich innerhalb des Heizwerkes sowie außerhalb befanden. Des Weiteren ging für die Einsatzkräfte eine Gefahr durch Atemgifte, Elektrizität, Gas und eine entsprechende Explosionsgefahr aus.

Unverzüglich wurde durch die Einsatzkräfte eine Riegelstellung zu einem unmittelbar angrenzenden Tank sowie zum Faulbehälter mit Folienspeicher aufgebaut. Ein direkter Zugang zum Heizkraftwerk war im Ersteinsatz, auch nach Rücksprache mit dem Betreiber, nicht möglich. Im weiteren Einsatz wurden die Außentüren des Heizkraftwerkes geöffnet und zunächst eine Brandbekämpfung mit Wasser im Außenangriff durchgeführt. Ein Innenangriff war hier zunächst nicht möglich, da aus technischen Gründen die Anlage nicht sofort stromlos geschaltet werden konnte. Hier war u.a. der örtliche Energieversorger im Einsatz.

Zur weiteren Brandbekämpfung wurde ein Pulverrohr eines Trocken-Tanklöschfahrzeuges vorgenommen. Hierbei handelt es ich um ein spezielles Fahrzeug, das neben den üblichen Löschmitteln wie Wasser und Schaum auch über eine CO²-Löschanlage und eine Pulverlöschanlage verfügt. So ist auf dem Fahrzeug ein 750 KG Pulver-Tank verbaut. Das Prinzip entspricht dem eines Pulverfeuerlöschers. Mit dem Pulverrohr wurde zunächst eine Brandbekämpfung von außen sowie nach Stromlosschaltung der Anlage, eine Brandbekämpfung im Innenangriff durchgeführt. Durch den Einsatz des Pulvers konnte ein schneller Löscherfolg erzielt werden.

Im Anschluss waren jedoch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig, die sich noch längere Zeit hinzogen. So musste innerhalb des Containers des Blockheizkraftwerkes die Innenverkleidung abgenommen werden um Glut- und Brandnester abzulöschen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bostel, Garßen, Altenhagen und Celle-Hauptwache mit 14 Fahrzeugen, der Rettungsdienst des Landkreises Celle sowie der örtliche Energieversorger. Der Einsatz konnte gegen 17:45 Uhr beendet werden.

Vegetationsbrand unter realistischen Bedingungen in Westercelle geübt

Vegetationsbrand unter realistischen Bedingungen in Westercelle geübt

Westercelle. Leider haben in diesem Jahr viele Ausbildungsinhalte aufgrund der Corona-Pandemie nicht so vermittelt werden können, wie wir es sonst handhaben. Umso größer war die Freude am vergangenen Donnerstag die erste Übung in diesem Jahr durchzuführen. In regelmäßigen Abständen arbeiten die Führungskräfte der Ortsfeuerwehr Einsatzszenarien aus, die von der Ortsfeuerwehr abgearbeitet werden sollen. Durch diese Dienste soll das erlernte Wissen in flüssigen und realitätsnahen Abläufen gefestigt werden.   

Bevor nach dem Antreten die Mannschaft auf die Fahrzeuge eingeteilt wurde, durften sich noch zwei Kammeraden über ihre Ernennung zu Feuerwehrmännern freuen. Danach fuhren wir gemeinsam zum vorgesehenen Bereitstellungsraum, von dem die Fahrzeuge einzeln abgerufen wurden, um in die Übung zu starten. Nachdem wir uns Anfang Juni in Theorie und Praxis mit dem Thema Vegetationsbrandbekämpfung beschäftigt hatten, stand nun auch die Übung genau unter diesem Thema. Nach der Einsatzmeldung „unklare Rauchentwicklung“, wurde als Lage vor Ort angenommen, dass es zu einem Feuer in einer Ballenpresse gekommen ist. Dieses hatte sich bereits auf das Stoppelfeld ausgebreitet. Ziel war es das „Feuer“ zu löschen und eine weitere Ausweitung auf angrenzende Felder zu verhindern. Dafür mussten die Ballenpresse und der Feuersaum auf dem Feld gelöscht werden.

Nachdem die fiktive Lage abgearbeitet wurde, wurde es für alle noch einmal spannend, denn zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit das geübte noch einmal real zu erleben und das Brandverhalten eines Stoppelfeldes zu sehen und zu bekämpfen. Auch wenn es in den letzten Tagen etwas geregnet hat, hatte zur Sicherheit der Landwirt das Feld am Rand gepflügt, damit es auch nicht zu ungewollten Brandausbreitungen kam.

Bericht: L. Schwarzenberger (FF Westercelle)
www.feuerwehr-westercelle.de

Jörg Hillbring mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt und aus dem aktiven Dienst entlassen

Jörg Hillbring mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt und aus dem aktiven Dienst entlassen

Celle. Vor Kurzem freute sich der Kreisbrandmeister des Landkreises Celle Volker Prüsse den Brandmeister Jörg Hillbring für seine Verdienste in der Freiwilligen Feuerwehr die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Celle zu überreichen.

Jörg Hillbring ist seinem Vater gefolgt, der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Groß Hehlen war, und ist 1979 in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Durch Umzug innerhalb der Stadt Celle wechselte er in die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache und machte nach der Bundeswehrzeit sein Hobby auch zum Beruf und wurde Berufsfeuerwehrmann.

v.l. Kai-Uwe Pöhland (Stadtbrandmeister), Volker Prüsse (Kreisbrandmeister), Bernd Müller (Ortsbrandmeister), Jörg Hillbring, Arne Rehkopf (Zugführer)

Die Ausbildung der jungen Kameradinnen und Kameraden lag Jörg Hillbring immer am Herzen, so wechselte er beruflich zur damaligen Landesfeuerwehrschule Celle als Ausbilder. Innerhalb der Ortsfeuerwehr Hauptwache bekleidete Jörg Hillbring stets verantwortungsvolle Führungspositionen vom Gruppenführer, über den stellvertretenden Zugführer und Brandmeister vom Dienst bis hin zum Bereitschaftsführer der Stadtfeuerwehrbereitschaft Celle. Auch in der Kreisfeuerwehr engagierte sich Jörg Hillbring als Ausbilder für Maschinisten.

Kreisbrandmeister Volker Prüsse bei der Ehrung

1999 wurde er mit dem Landesfeuerwehrverbandsabzeichen in Silber und 2012 mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde Jörg Hillbring 2012 geehrt. Jörg Hillbring hat sich in 41 Jahren aktiver Dienstzeit um die Freiwillige Feuerwehr Celle verdient gemacht und genießt nun den Feuerwehrruhestand in der Altersabteilung.

Zum Abschied eine besondere Aufgabe!

Zum Abschied aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Celle dachte sich die Zugführung des 3. Zuges der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache rund um Zugführer Arne Rehkopf eine ganz besondere Aufgabe aus. Jörg Hillbring war innerhalb der Ortsfeuerwehr aber auch beruflich an der Niedersächsichen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz schwerpunktmäßig mit der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen befasst. So bestanden auch aus beruflicher Sicht enge Kontakte zu Fachfirmen aus diesem Bereich, so dass es sich die Firma WEBER nicht nehmen lies die Verabschiedung von Jörg Hillbring zu begleiten.

„Ein Auto so klein schneiden, dass es durch einen Reifen passt“

Jörg Hillbring

Diesen Satz oder so ähnlich wiederholte Jörg Hillbring regelmäßig während der Ausbildung im Bereich der technischen Hilfeleistung. So wurde es nun wahr, an seinem letzten Dienstabend stand ein PKW und die entsprechende Ausrüstung bereit. Unterstützt von seinen Kameradinnen und Kameraden wurde das Fahrzeug in seine kleinsten Teile zerlegt und ja, es passte! Das gesamte Auto konnte in Kleinteilen durch einen Reifen gereicht werden! Nach gut einer Stunde war die Aufgabe erledigt. Für die Mitglieder des 3. Zuges eine interessante Erfahrung, denn durch die Aufgabe war es möglich die Gerätschaften ausführlich zur testen und auch u.a. neue Mitglieder an die technische Hilfeleistung heranzuführen – auch wenn diese Aufgabe im „echten“ Feuerwehralltag wohl nicht nochmal vorkommen wird.